Peru Bolivien Brasilien, Amazonas Trekking, Wandern, Kultur 

Peru / Bolivien / Brasilien : "Amazonas Trekking "         
Wanderreise & Dschungeltour: Eine einmalige Kombinationstour von Kultur, Natur &v Abenteuer zu den Quellen des Amazonas

Aufgrund von Unruhen bei den Kamauua Indianern,
mussten wir diese Reise leider aus unserem Programm nehmen.


Bitte informieren Sie sich auf unserer Hauptseite über
die vielfältigen Trekking-Reisealternativen der DAKS

Sie werden jetzt zu unserer Homepage weitergeleitet


Durch eine vom Tourismus noch nicht erreichte, geheimnisvolle Welt ...

... von den Hochanden Perus zur Quelle des Amazonas

und danach ins dampfende Amazonasbecken Boliviens, durch Perus & Boliviens abgelegenen Dschungel

und auf Dschungelwanderung & Jaguar-Safari mit den Kamauua’s Indianern,

bis hin zur Amazonasmetropole Manaus in Brasilien

















7.Tag –Trekkingtour Peru (Quelle des Amazonas) – 5.170 m

Erst im Juli 2000 machte eine 22-köpfige, internationale Expedition - unterstützt vom "National Geographic Society´s Expeditions Council" - endgültig als Quelle des Amazonas aus.
Der mehr als 6.000 km lange Amazonas entspringt als kleiner Strom hier im Nevado-Mismi-Gebirge.
Erst wandern wir aber über die Kontinentalscheide  auf 5.010 m und nach ca. 3 h erreichen wir die aus einer mächtigen Felswand sprudelnde Quelle des riesigen Amazonas (5.170 m),  genauer gesagt die Quelle des Carhusanta Flusses und des Río Apacheta, zwei der am weitesten entfernten Zuflüsse des Amazonas.
Hier machen wir erst einmal eine ausgiebige Mittagsrast und verzehren unser Lunchpaket,
bevor es anschließend stetig bergab in das vor uns liegende grüne Tal geht.
Die Quelle verschwindet schon bald als kleiner Punkt am Horizont, wir marschieren nochmals zirka 3 Stunden vorbei an Alpaca- und Schafherden bis zu unserem heutigen Lagerplatz auf ca. 4.700 m.
Nach einem heißen Tee und einem schmackhaften Abendessen verkriechen wir uns schon bald in unseren Schlafsäcken um der eisigen Kälte zu entfliehen.
Die vorher mit heißem Wasser gefüllte Plastikflasche wird uns in unserem Schlafsack für einige Stunden richtig schön warm halten. (F/BL/A)

8.Tag - Trekkingtour Peru (Quelle des Amazonas) – 5.105 m

Ein anstrengender Tag liegt vor uns. Die Höhe macht sich weiter bemerkbar und selbst die Morgenwäsche im kleinen Rinnsal beim Lagerplatz fällt schwer. Nach dem Frühstück geht es in einer stetigen, aber angenehmen Steigung bergan.
Wenn das Wetter mitspielt, sehen wir unzählige Viscachas in dem felsigen Gelände am Wegrand.
Langsam arbeiten wir uns bis zum anstrengenden, über 5.000m hohen Apacheta Gebirgspass hinauf.
Auf dem höchsten Punkt (5.105m) verweilen wir einige Minuten und genießen den spektakulären Ausblick auf die Andenkordillere. Der Weg führt uns von nun an bergab bis in das weite Colca Flusstal,
durch welches sich der Amazonas Zufluss Rio Callumayo schlängelt.
Nicht weit entfernt von hier fanden der Anthropologe J. Reinhard und M.Zárate am 8. September 1995 am Gipfel des Ampato ein in leuchtende Gewänder gehülltes Inkamädchen, das vor ca. 500 Jahren hier in den peruanischen Anden der Gottheit geopfert wurde, um auf diese Weise das lebensspendende Wasser und damit gute Ernten zu sichern.
Man dachte sich wohl, dass nur ein Opfer, das sie aus ihren eigenen Reihen brachten, die Gottheit gnädig stimmen würde.
Nach ca. 6-7 Stunden Wanderung erreichen wir unser heutiges Camp in Qollpa auf ca. 4.400 Metern. (F/BL/A)

9.Tag - Trekkingtour Peru (Quelle des Amazonas) – 3.405 m & Fahrt nach Arequipa 2.350 m

Von dem schönen Campingplatz aus geht es nach dem Frühstück hinunter ins Colca Tal. Nach etwa vier Stunden Wanderung mit Blick auf den mehrzackigen Walqa Walqa (6.025 m) vor uns und den schneebedeckten Qewisha (5.315 m) hinter uns erreichen wir Lari (3.405 m), ein uraltes Dorf im Colca Canyon und damit auch wieder die Zivilisation - auch wenn in dem kleinen Dorf die Zeit stehen geblieben zu sein scheint! Wir werfen einen kurzen Blick in die Dorfkirche, auf den Friedhof und in die Krankenstation.
Danach geht es dann mit einem Allradfahrzeug wieder hinunter nach Arequipa in unser schönes Kolonialhotel (F/BL/-)

10.Tag – Schamanen-Zeremonie am Tambopata Nationalpark
Von Arequipa geht es heute mit dem Flugzeug über die schneebedeckten Anden in das dampfende Amazonasbecken,
in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado.
Hier erledigen wir unsere Passformalitäten für die Ausreise nach Bolivien, besuchen den bunten Markt
und dann geht es mit unserem Expeditionsboot an den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen.

Nachdem uns der Schamane seinen „Zauber- & Kräutergarten gezeigt hat, besteht die Möglichkeit,
Ayahuasca unter Kontrolle des Schamanen einzunehmen.
Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte unserer Expedition!
Übernachtet wird direkt beim Schamanen in Feldbetten mit gemütlicher Matratze
in modernen und sehr großen Deckenschlafsäcken (Gerber)! (F/-/A)

11.Tag – Flussexpedition Peru

(Affeninsel, Fitzgerald Wrack, Piranha angeln)
Nun geht es in unserem Expeditionsboot weiter zur „Insel der Affen“, wo uns bis zu fünf verschiedene Affenarten begegnen.
Danach besuchen wir das mitten im Dschungel gelegene Wrack der historischen „Fitzcarraldo“,
einst auch historisches Vorbild für den international ausgezeichneten Film von Werner Herzog mit Klaus Kinski in der Hauptrolle.
Wir übernachten romantisch an einem Dschungelsee oder in einem Fischerdorf, wo wir Piranhas zum Abendessen angeln. (F/M/A)

12. bis 14.Tag – Fluss- & Off-Road-Expedition Bolivien

(Goldsucher & Paranüsse)
Von Peru aus überqueren wir mit unserem überdachten und motorisierten Boot die Grenze nach Bolivien - ein Abenteuer für sich!
Hier übernachten wir bei einheimischen Urwaldbauern und in einem kleinen Versorgungsdorf und besuchen kleine Paranuss-Anbausiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, wo feiner Goldstaub in den Dschungelflüssen ausgewaschen wird. (F/M/A)

14. & 15.Tag – Riberalta / Bolivien

Danach geht es auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel weiter bis zum kolonialen Riberalta.
Auf dieser aufregenden Fahrt überqueren wir einige Flüsse auf abenteuerlichen Fähren.
In Riberalta besuchen wir eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen
und übernachten im wunderschönen Kolonialhaus des dortigen Kautschukbarons. (F/-/-)

15. & 16.Tag – Porto Velho / Brasilien

(Massenrodungen in Rondónia, Fischmärkte & alte Eisenbahnen)
Heute gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Monaten noch Massenrodungen und Feuer
an der Tagesordnung waren.
Hier besuchen wir das interessante Eisenbahnmuseum aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen
und unternehmen eine kleine Bootsfahrt zu den Wasserfällen des Rio Madaira.
Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann damals die gezielte Besiedlung
des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes hier in Porto Velho.
Am Abend steht dann ein Besuch einer Samba-Bar an! (F/-/-)

16. bis 18.Tag – Frachtschifffahrt Brasilien

Von Porto Velho aus geht es dann zwei Tage (eine Nacht) auf einem Holzfrachtschiff den gewaltigen Rio Madera stromabwärts zu einem kleinen Handelsdorf. Ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird auf Deck in Hängematten. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und unser Reiseleiter hilft gern beim Übersetzen der vielen interessanten Gespräche. Am Nachmittag des zweiten Tages erreichen wir eine kleine Versorgungsstadt, wo wir im besten Hotel, einem  kleinen **Hotel übernachten. F/M/-)

18. bis 21.Tag – Jaguar Safari & Dschungelwanderung mit den

Kamauua Indianern / Brasilien
Tief im Dschungel und fernab von jeglicher Zivilisation wandern wir nun
mit dem kleinen Indianerstamm der Kamauua Indianern drei Tage durch tiefsten Dschungel!
Der Häuptling persönlich wird uns hier mit 12-18 seiner Stammesmitglieder begleiten,
die uns das komplette Gepäck inklusive Zelten und Expeditionsküche, abnehmen.

Wir wandern, zumeist relativ eben ohne nennenswerte Höhenunterschiede,
täglich zirka 4-5 Stunden auf teilweise engen Dschungelpfaden,
die uns die Indianer oft mit ihren Macheten frei schlagen müssen.

Übernachtet wird dreimal in modernen Dreimannzelten (2 Personen in einem Zelt),
in den Dörfern der Indianer, als auch in Dschungellichtungen oder alten, seit langer Zeit verlassenen Holzfällersiedlungen.

Hier können wir viele exotische Tiere sehen: Aras, Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben.
Mit etwas Glück sehen wir sogar Boas, Anakondas und Vogelspinnen.
Auch angeln wir in einem Fluss nach riesigen Raubfischen, die wir uns dann zum Abendessen grillen!

Anzumerken ist, dass wir ab 2011 die ersten „Weißen“ sind, die je in das Gebiet der Kamauua Indianern reisen dürfen!
Hierzu haben unsere südamerikanischen Partner nach jahrelangem Bemühen
eine 5-jährige Exklusivlizenz (!) der Indioschutzbehörde FUNAI erhalten!


Höhepunkt der Wanderung ist sicherlich
die Safari zusammen mit den Kamauua Indianern auf der Spur des mächtigen Jaguars


Der größten aller amerikanischen Katzen auf die Spur zu gehen mag ein leichteres Unterfangen sein, als es scheint.
Insbesondere, wenn man sich weitab jeglicher Zivilisation wagt,
wo die Jaguare noch keine Furcht vor der Motorbooten entwickelt haben, und sich häufig dem beängstigten Zuschauer mit einer stolzen Stellung am Ufer eines fernen Flusses zeigen.
Manchmal überrascht man die wunderschönen Tiere sogar bei einem Erfrischungsbad im Fluss.
Garantien, den majestätischen Jaguar zu Gesicht zu bekommen gibt es natürlich trotz jeder Bemühung keine.

Lange ging man davon aus, dass Tier sei ausschließlich nachtaktiv.
Neue Artenschutzprogramme und die Abwesenheit natürlicher Feinde tragen jedoch dazu bei,
dass die große Katze auch tagsüber immer häufiger zu sehen ist.
Auf seinen nächtlichen Streifzügen durchquert der Jaguar in kürzester Zeit ein sehr großes Gebiet.
Er legt dabei bis zu 30 km zurück.
Daher erfordert es einige Zeit und Geduld, will man das Tier tagsüber beobachten.
Man trifft ihn hauptsächlich beim Ausruhen an den Uferböschungen, fischend
oder beim Überqueren von Flüssen an, manchmal sogar nahe von Ansiedlungen. (F/BL/A)

21. Tag – Off-Road-Expedition / Brasilien

Am frühen Morgen geht es in einem offenen LKW auf der alten, 900km langen Hauptstraße von Porto Velho nach Manaus.
Seit 1988 ist die Straße gesperrt, die Brücken über die Flüsse sind eingefallen
und der Dschungel vereinnahmt fast komplett die geisterhaft wirkende Straße… (F/BL/-)

21. bis 23.Tag – Amazonasmetropole Manaus & „Reservetag“
Am 20. oder 21.Tag kommen wir in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden
und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens", an.
Manaus ist Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas.
Hier besuchen wir die weltberühmte Oper
und lassen unsere unvergessliche Reise bei einem festlichen Abschiedsessen (meist einen 1m langen Fisch!) ausklingen! Übernachtet wird in einem wunderschönem 4-Sterne Hotel in der Nähe des Hafens. (F/-/-)

23. /24. Tag – Abreise / Rückflug nach Frankfurt

Am frühen Nachmittag heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Reise,
die jedem sein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. (F/-/-) Wir besteigen das Flugzeug und landen am Folgetag in Deutschland.

Anforderungen / Reise mit Expeditions-Charakter:

Die beiden Wanderabschnitte (Andentrek + Dschungelwanderung)
sind keine wirklich schwierigen Wanderungen.
Beim Andentrekking wird an zwei Tagen zwischen
6 bis 7 Stunden täglich (langsam) bis zu einer Höhe von 5.170 m gewandert.
Wir haben eine recht gute Höhenanpassung (Chivay) vorgeschaltet, so dass die Höhe keine großen Probleme bereiten wird.
Da wir Gepäckpferde dabei haben, besteht auch die Möglichkeit, sollte ein Teilnehmer mal "konditionell unpässlich" sein,
kurzfristig auf Pferdestärken zurückzugreifen.
Die Dschungelwanderung mit den Kamauua's Indianern ist sehr einfach und gemütlich - zirka 5 Stunden täglich und überwiegend eben.

Ansonsten werden auch an den Transfertagen (Expeditionsschiff, ...) im Dschungel täglich 1-2 Stunden kleine Wanderungen
(in den Dschungel und zu Indianerdörfern) unternommen.

Es ist jedoch zwingend notwendig, unter anderem wegen der Höhe zu Beginn und der Abgeschiedenheit einzelner Reiseabschnitte,
dass die Teilnehmer körperlich fit und völlig gesund sind!

Dies ist jedoch eine Reise mit Expeditions-Charakter ... in Gebiete, meist fernab jeglicher touristischer Infrastruktur!
Die Inkaufnahme von teilweise komplettem Komfortverzicht, sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern
und auch den Mitreisenden ist unverzichtbar.

Impfungen:
Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben!
Reise-Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie)
sowie Impfungen gegen Hepatitis A+B und eine Malaria-Prophylaxe werden empfohlen
- bitte sprechen sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt bzw. mit einem Tropeninstitut.


Termine / Preise / Leistungen 


Leistungen:
Führung:
deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
plus Lokal-Guides

Inland-Flüge & -Transfer:
Flug: Lima-Arequipa
Flug: Arequipa -Puerto Maldonado
alle Inland-Transfers

Unterkunft & Verpflegung:
Hotels** / *** DoZi mit HP
2-Personenzelte mit VP
Feldbetten inkl. Schlafsack / Decken!


Beim Trekking:
Gepäcktransport: 15kg /TN
Begleitmannschaft
Satfon
Notfall-Apotheke


Sonstiges:
Besichtigungen lt. Programm
Auslands-KV


Amazonas Trekking
8-12 TN

2011
 24 Tage
Code
Preis / €
+ Flugkosten*
Aug
 02.08.- 25.08.
PE-31-11
 3.195,-

Nov / Dez
15.11.-08.12.
PE-32-11
  3.195,-

2012
Aug
 24.07. - 16.08.
PE-31-12
 3.385,-
 
Nov / Dez
13.11. - 06.12.
PE-32-12
  3.385,-
 
* Wir buchen für Sie tages-aktuelle Flüge

nicht enthalten:
Trinkgelder

vor Ort zu zahlen
Summe:Flughafengebühren / Ausreisesteuer /
Nationalparkgebühren & Eintritte






ca 100,-€


auf Wunsch:

Einzel-Zimmer, Hotels

...nach oben