Xinjiang, West-China - auf abenteuerlichen Wegen vom Muztagh Ata durch fast unentdeckte grandiose chinesische Bergweltzum K2 Basecamp. 

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Kirgisien / Xingjiang / West-China:
Trek vom Mustagh Ata zum K2 Base Camp
In fast unendeckter Bergwelt durchs Shagsgam Valley

mittelschwere abenteuerliche Trekkingtour


                              






Muztagh Ata Trekking


Kirgisien

Kirgisien

Shagsgam
Shagsgam-Tal

Kashgar Sonntagsmarkt
Trekking

Shagsgam
unterwegs im Shagsgam-Tal
Shagsgam

Shagsgam
Shagsgam-Tal
Basecamp
Oase Sukhet
K2
K2 - Nordwand



(Fotos: DAKS Archiv + www.risk.ru/k2)


Vom "Vater der Eisberge", dem gewaltigen Eisriesen Muztagh Ata,
durch das wilde Shaksgam-Tal
zum chinesischen Basislager
des zweithöchsten Berges der Welt,
dem "Berg der Berge" - dem K2.

Mit dieser expeditionsartigen Reise haben Sie ein Abenteuer gewählt, das schon zu Beginn "ganz anderen Wegen" folgt, fernab touristisch ausgetrampelter Pfaden.

Das chinesische K2-Basislager befindet sich in einer isolierten Gebirgswildnis, die zu den ursprünglichsten Teilen des gesamten Himalayas zählt und erst vor wenigen Jahren für Ausländer zugängig gemacht wurde.

Hier im abgelegenen äußersten Südwesten Chinas hat sich der gewaltige Shaksgam (Shagsgam)-Fluss tief in die Gebirgslandschaft geschnitten und eine abenteuerliche Bergwildnis geprägt, welche jährlich nur von einer Handvoll Personen besucht wird.

Eric Shipton, der diese Gegend 1937 erstmals kartographisch erfasste, war von der Landschaft überwältigt und schrieb: " Die steilen Wände und Grate des K2 ragen in einem phantastischen Schwung aus dem Gletscher bis zum 12.000 Fuß darüber liegenden Gipfel auf. Der Anblick war jenseits meiner Vorstellungskraft und ich saß und starrte die Szenerie fasziniert an ..."

China Kashgar - Drehscheibe der Seidenstraße

China
 
Trekking am Muztagh Ata 7.546 m    
    ... Kara Kul See - einer der schönsten Seen der Welt
    ... Muztagh Ata - Vater der Eisberge
   = optimale Höhenanpassung !

dann

China
Abenteuer-Trekking mit Kamelen
   
(für das Gepäck + Flussquerungen)
   durchs wilde Kunlun-Gebirge
   und das gewaltige Shaksgam-Tal …     

China ... zum chinesischen K2 Basecamp
   einer der wildromantisch-schönsten
   Plätze der Erde

China ... zum Fuß der Nordwand des Eisriesen K2

China Deutsche Reiseleitung / DAKS-Bergführer

China Durchführungsgarantie ab 6 Personen
!

K2

Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise ist die Oasenstadt Kashgar, die ehemaligen "Drehscheibe" der Seidenstrassen am Rande der Taklamakanwüste.                                                                                                           
Hier müssen wir zu Beginn einfach etwas verweilen. Wir werden in den Bazaren umherstreifen, wo sich Kirgisen und Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen treffen - und natürlich den weltberühmten Sonntagsmarkt besuchen.

Dann beginnen wir unsere Reise mit einem richtigen Trekking-Highlight, einem erlebnisreichen Kameltrekking am Fuße des Muztagh Ata, dem 7.546m hohen „Vater aller Eisberge“ – der für viele schon alleine eine Reise wert ist!  

  

Inmitten eines faszinierenden Panoramas von 7.000 m hohen Eisriesen (Kongur und Muztagh Ata) und dem wunderschönen Kara Kul See – dem auf einer Höhe von 3.600 Meter gelegenen höchsten (und schönsten!) See des Pamir Gebirges - werden wir 5 Tage lang wandern und uns „nebenbei“ gut einlaufen sowie die nötige Akklimatisation für den anschließenden K2-Trek erwerben. Den in der Sonne glitzernden See unter uns und die eisbedeckten Berge über & um uns herum, werden wir eine schöne Wanderrunde am Fuße des Muztag Ata unternehmen. Unsere Zelte werden hierbei immer in der Nähe eines, meist aus Jurten bestehenden, Dorfes der dort lebenden kirgisischen Nomaden stehen – eine wunderbare Gelegenheit, einen Einblick in deren Lebensweise gewinnen zu können.   
Begleitet werden wir während dieser ersten Wandertage – wie auch später auf dem Trekking durch das wilde Shaksgam-Tal zum K2 Basislager von einem uigurischen Team (Koch, Guide, Kamel-„Fahrer“…) und natürlich den Lastkamelen, die unser Gepäck von Camp zu Camp transportieren werden.       


Dann beginnt der eigentliche Teil unseres großen Abenteuers - vorbei an Taklamakan Wüste und über zwei hohe Pässe erreichen wir Mazar Dulla, den Ausgangspunkt für unseren Trek.
Hier warten unsere Pack-Kamele, die unser Gepäck zum Basecamp transportieren werden. Sie werden uns, besonders bei den häufigen Flussüberquerungen unschätzbare Dienste erweisen.
.
Unterwegs werden wir in den ersten 2 Tagen noch ab und an auf ein Sommerlager kirgisischer Nomaden treffen – anschließend ist die Gegend völlig unbewohnt.

Nach der Überquerung des Shagsgam Flusses erreichen wir zwei der wildromantischsten Plätze der Erde in überwältigender Einsamkeit: die Oase Sukhet Jangal im Hochtal des Shagsgam und das K2-Basislager.

Fünf bis sechs Tage haben wir nun Zeit, diese einmalige Gebirgslandschaft zu erwandern.
Vom eigentlichen Bergfuß des K2 sind wir hier noch zwei gute Tagesetappen entfernt - aber genau dort wollen wir hin:

Unser höchster Punkt, den wir auf dem Trekking erreichen, ist das 5.150 Meter hohe „Advanced-Base-Camp“ (ABC) von Expeditionsgruppen, die den K2 besteigen wollen, direkt am Fuße der gewaltigen K2-Nordwand gelegen – hier kann man nur den Kopf in den Nacken legen und staunen!

Wer auf diesem 4-tägigen Ausflug zum ABC nicht mitkommen und die K2-Nordwand von einem ferneren Aussichtspunkt beobachten möchte, bleibt im tieferen, allgemeinen „chinesischen“ Basislager (3.850m) – für diese Teilnehmer wird der höchste Punkt der 4.780m Meter hohe Aghil-Pass sein. Von hier gibt es bei klarerem Wetter eine prächtige Sicht auf die Achttausender.

Anforderungen

Dies ist kein wirklich schwieriger Trek, 4 bis 7 Stunden täglich Gehzeiten, die extreme Abgeschiedenheit und sehr komplizierte Logistik machen es jedoch zu einer abenteuerlichen, expeditionsartigen Unternehmung.
Es ist zwingend notwendig, unter anderem wegen der extremen Abgeschiedenheit, dass die Teilnehmer körperlich fit und völlig gesund sind. Vom Basecamp z.B. sind wir 3-4 Tage von der „Zivilisation“ (Stadt, Krankenhaus, …) entfernt.
Außerdem ist eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk unerläßlich!
Obwohl wir uns am Muztagh Ata schon eine gute grundlegende Höhenanpassung „zulegen“, ist es jedoch wünschenswert, wenn alle Teilnehmer über vorausgehende Erfahrungen in Höhen über 3.500 / 4.000 m verfügen.
Der Shaksgam Fluss, gewissermaßen das Nadelöhr dieser Tour und im Sommer wegen Schmelz-Hochwasser unpassierbar, führt zu unseren Reisezeiten normalerweise wenig Wasser und kann gut passiert werden: bei niedrigem Wasserstand zu Fuß, aber bei den tieferen Hauptflüssen auf dem Rücken der Kamele.           
Es ist unbedingt notwendig, dass alle Teilnehmer schwimmen können (- bei tieferem Wasser werden wir natürlich eine zusätzliche Seilsicherung verwenden – außerdem führen wir für alle Fälle Schwimmwesten mit).  
Hinweis: Die Gebirgsflüsse führen kaltes Wasser!

Der geplante Reiseverlauf
:


Tag 1-2: Flug von Europa nach Kashgar.        
Über Astana und Urumchi erreichen wir die ehemalige "Drehscheibe" der Seidenstrassen,
die Oasenstadt Kashgar am Rande der Taklamakannwüste (1.335 m). Hotel****

Tag 3
  Kashgar: Altstadt und Sonntagsmarkt
Im Herzen des alten Ostturkestan war Kashgar Knotenpunkt verschiedener Fäden der alten Seidenstraße.           
Am Vormittag stürzen wir uns in das Getümmel des berühmten Sonntagsmarktes, einer der berühmtesten Märkte ganz Asiens.
Hier auf den Märkten und Bazaren treffen sich Kirgisen und Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen. Landwirte aus den Vororten von Kashgar fahren am frühen Morgen mit Fahrrädern, Motorrädern, Traktoren, Lastwagen und Eselskarren zum Markt. Die Landstrassen nach Kashgar sind an Sonntagmorgen voll mit Verkehrsmitteln, Leuten und Schafherden.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen geführten Stadtbummel in der Altstadt sowie in der neuen Stadt Kashgar.
Wir besichtigen die bekannte Id Kah Moschee aus dem Jahr 1442, die größte in ganz Westchina – und das faszinierende Mausoleum von Apak Hodscha, das wohl schönste islamische Bauwerk Chinas mit dem „Grab der duftenden Konkkubine“.

Interessante Eindrücke bietet hier das Zusammenleben vieler verschiedener Völker in der turbulenten Stadt, wo moderne chinesische Kultur auf engstem Raum mit jahrhundertealten uigurischen Traditionen verflochten ist.

Der Besuch des Handwerkerviertels ist ein weiterer kleiner Höhepunkt – eine Unmenge unterschiedlichster Farben, Gerüche, angebotener Waren, faszinierender Gesichter  … strömt auf uns ein.                                                      Hotel****



Tag 4
  Montagsmarkt – Karakul See  
Vormittags besteigen wir unseren Bus und fahren zum zirka 200 km entfernt liegenden Kara Kul See.
Unterwegs halten wir in dem kleinen Ort Opal. Hier können wir einen noch unverfälschten, lokalen Markt besuchen – wieder ein unglaubliches Gewimmel mit einem Warenangebot von fast allem sowie einem sehenswerten Viehmarkt.   

Nach zirka 5 Stunden erlebnisreicher Fahrt erreichen wir dann den Kara Kul See – mit einer Höhe von 3.600 Meter der höchste See des Pamir-Plateaus und umgeben von Bergen, die das ganze Jahr hindurch schneebedeckt sind – ein faszinierendes Panorama:
Im Hintergrund der Muztagh Ata (7.546m), auch Vater der Eisberge genannt und daneben Kongur Tagh (7649m) und Kongur Tiube (7.530m).         
Bei Windstille und gutem Wetter bietet sich bei einem Bummel ein unglaublicher Anblick, wenn sich die Berge im tiefblauen Wasser des Sees spiegeln.
Hier treffen wir unser Team von Koch, Kameltreiber (offiziell heißen sie Kamel-„Fahrer“) und die Lastkamele. Wir nächtigen in geräumigen Jurten mit Platz für 6 bis 10 Personen, den typischen Wohnzelten der Kirgisen, die hier in den Hochtälern und Hang­bereichen der Berge mit ihrem Vieh als Nomaden umherziehen.                                           Jurten für 6-10 Personen .              

Trekking mit Lastkamelen am Fuß des Muztagh Ata


Tag 5   Trekking nach Kangxiwa
      
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los: Eine gemütliche, landschaftlich großartige Wanderung führt uns zuerst am See entlang und dann leicht ansteigend nach Kunsiwa. Auf diesem Trek haben wir nur unser Lunchpaket und einige persönliche Dinge (Wetterschutz, Fotoapparat, …) im leichten Tagesrucksack zu tragen – alles andere wird von den Kamelen zu unserem nächsten Camp transportiert. Wir genießen während der Wanderung die Aussicht auf den Kongur (7.719m) – dem höchsten Berg des Kun-Lun-Gebirges, auf das Kanyailak Grassland und der Nordostseite des Muztagh Ata.
(5-6 Std., 3.700m)   Zelt


Tag 6  Kangxiwa – Koqikaqi 
Unsere heutige Wanderetappe führt uns über einen Gebirgsrücken nach Koqikaqi, einer Sommer-Siedlung kirgisischer Nomaden – am Fuß des nördlichen Muztagh-Ata-Massivs.  (6 Std., 3.900m)     Zel
t

Tag 7   Koqikaqi – Subash oder Yanbulak    
Nach zirka 25 km und 6-7 Stunden erreichen wir den Ort Subash (3.700m), einer festen kirgisischen Siedlung, in der die Nomaden während des Winters wohnen. Hier haben wir die Möglichkeit, Einblick in das tägliche Leben der örtlichen Bewohner nehmen zu können: wir besichtigen eine Grundschule, besuchen eine Familie …      (6-7 Std., 3.700m)

oder

wir wählen die anstrengendere Variante:
den aussichtsreichen, aber steileren Weg – ganz nah an einem Gletscherausläufer des Muztagh Ata entlang und über einen 4.700 Meter hohen Pass nach Yanbulak (9 Std., 3.700m)   Zelt

Tag 8
  Fahrt zurück nach Kashgar. Direkt von Subash oder nach kurzem Abstieg (von Yanbulak) erreichen wir unseren Bus, der uns wieder zurück
ins Hotel nach Kashgar bringt.                 
Vielleicht stürzen wir uns nachmittags noch in das Gewühl der Altstadt … oder wir packen um und ruhen uns aus …                                   Hotel****    


Tag 9
Das Abenteuer geht weiter: Kashgar - Yecheng
Der Vormittag steht zur freien Verfügung: ausschlafen, einen kleinen Stadtbummel unternehmen.                            
Nach einem kurzen Mittagessen besteigen wir unsere Jeeps und steuern Yecheng an. In Yarkand, einst eine bedeutende, große Stadt an der Seidenstraße, machen wir kurz Stopp für eine kurze, einstündige Besichtigung. Am späten Abend erreichen wir unser Hotel in Yecheng (260 km, 1.500 m)

Tag 10 Fahrt durch das Kulungebirge von Yakent bis Mazar.
Vom Akzapass (3.700 m) haben wir erstmals freie Sicht auf das Karakorum-Gebirge. Über den 4.900 m hohen Muzapass gelangen wir ins Tal des Yarkandflusses und erreichen Mazar. 40 Kilometer weiter, bei Yilik, erfolgt nochmals eine strenge Pass- und Permitkontrolle ….       
Hier, nahe einer Siedlung der dort wohnenden Kameltreiber und deren Familien, werden wir unser Lager aufschlagen (330 km, 3.700 m, Zelt / Yarkand Valley). Noch heute oder am kommenden Morgen treffen wir erstmals die Kameltreiber und ihre Tiere.


Trek zum K2 Basecamp

Tag 11
Der Anmarsch beginnt - jetzt beginnt das Trekkingabenteuer zum K2 erst richtig:
Lasten werden auf die Kamele gepackt und die Karawane kann los ziehen. Unsere Kamele sind mit rund 100 kg Lasten beladen.  Wir wandern entlang des Surukwat Flusses in Richtung K2 Basislager.      
Spektakulärer, wilder und einsamer kann der Anmarsch zu einem Berg nicht sein. Die genügsamen Kamele schleppen in stoischer Ruhe hundert Kilo schwere Lasten. Bei der Überquerung wilder Gebirgsflüsse dienen sie uns auch als Reittier.           
Nach 2-3 Stunden öffnet sich das gewaltige Surukwat-Tal wie ein „Grand Canyon“ – fantastisch!   Bei Karaya, am Zusammentreffen der Flüsse Surukwat und Zug Shaksgam errichten wir nach weiteren 2 Stunden unseren Lagerplatz
(5 Std., 3.700 m). Zelt / Surukwat Valley


Tag 12
Durch die tiefe und enge Surukwat Schlucht, einem wahren Nadelöhr für Mensch und Tier, führt uns der Weg hinauf – dem Aghil Pass entgegen.               
Das Tal macht einen scharfen Rechtsbogen – hier zweigt das Seitental, das zum Aghil-Pass führt, ab.       
Nach einer weiteren Stunde ist heute erst einmal Schluss – wir schlagen unser Camp in der Nähe eines Sommerlagers kirgisischer Nomaden mit ihren Schaf- und Yakherden auf (ca. 4.400m, 7 Std. Gehzeit). Übernachtung im Zelt.


Tag 13
Der Aghilpass (4.780 m) wird überquert.


Hier oben öffnet sich bei gutem Wetter die atemberaubende Sicht auf die Gasherbrunn-Gruppe mit Hidden Peak (8.068m) und Gasherbrunn II (8.035m) sowie den Broad Peak (8.047m).
Um die gewaltige Nordwand des K2 jetzt schon sehen zu können müssten wir noch zirka 500 Höhenmeter den Hang links vom Pass hinaufsteigen.


Tag 14
Oase Shaksgam-Tal - Oase Sukhet 
Wir haben einen der wildromantisch-schönsten Plätze der Erde erreicht: das Hochtal des Shaksgamflusses! Auf rund 250 Kilometer Länge begrenzt das Shaksgam-Tal den Karakorum auf seiner Nordseite.
Der riesige Talboden ist mit ungezählten Kieselsteinen und Schwemmsand gefüllt. Auf unserem Weg durch das, von herber, gnadenloser Schönheit geprägte, unbesiedelte Tal, müssen wir mehrmals den von Wüstenbergen umschlossenen Fluss überqueren: je nach Wasserstand können wir hinüberwaten – oder wir steigen auf die Kamele und lassen uns hinübertragen. Unser heutiges Camp ist die Oase Sukhet (Sughet Jangal, 3.890 m), hinter einer Biegung des gewaltigen Tals.


K2 Basecamp

Tag 15 Oase Sukhet – Lower Chinese Camp = K2 Basislager                      
Nach einer großen Flussüberquerung (mit Kamelen) am Morgen folgen wir zirka 1 Stunde dem Talverlauf. Dann folgen die Kamele dem Talboden – wir haben die Möglichkeit, eine aussichtsreiche Variante über einen kleinen Pass (4.365m), hoch über dem Fluss zu wählen. Nach zirka 2 ½ Stunden haben wir den Pass erreicht – und sehen von hier bei schönem Wetter zum ersten Mal die eindrucksvolle Nordwand des K2 vor uns. Anschließend geht es steiler abwärts – es folgt noch eine Flussdurchquerung „hoch zu Kamel“und dann haben wir endlich das chinesische Basecamp des K2 erreicht. 

Die Region des Basecamp wird bevölkert von Adlern, Bergschafen und Wildeseln, dem Marco Polo-Schaf und des Schneeleoparden


Tag 16-19
  Vier Tage Aktivitäten am Fuße des K2.

                   

Zirka 2 ½ Stunden trennen uns vom Beginn des K2-Gletschers.
Hier, auf einem kleinen Hügel (zirka 4.000m) vor der Gletscherzunge haben wir einen schönen Blick auf den K2.       
Wer der 3.500 m hohen K2-Nordflanke mit dem rasiermesserscharfen Grat noch näher rücken möchte,  steigt noch eine Tagesetappe über lockeren Moränenrücken weiter hinauf zum Italienischen Basislager (4.500m) bzw. bei guten Verhältnissen zum Kaltenbrunner BC (4.800m). Von hier hat man schon einen prachtvollen Blick – um die Nordwand noch genauer sehen zu können, unternehmen wir einen Tagesausflug – und müssen dann den Kopf weit in den Nacken legen, um die gewaltige Wand in ihrer Gänze zu erfassen. Voller Ehrfurcht nennen die Einheimischen den K2 nur „Chogari“ – Großer Berg.  
        
Der eine oder andere wird vielleicht auch die ganze
Zeit im unteren Basecamp bleiben und von dort aus kurze Ausflüge in eine phantastische, urgewaltige Bergwelt unternehmen.

z.B … zum K2-Aussichtspunkt am Russischen BC:
Ein schöner Tagesausflug für trittsichere Bergwanderer
(am Ende steilerer Pfad hinab zur Gletscherzunge des K2-Gletschers) zum Aussichtspunkt (zirka 4.000m)
– insgesamt 4 ½ - 5 Std. Gehzeit 
Hinweis: Da die Gruppe mit dem DAKS-Bergführer hier übernachten und am Folgetag weiter zum Italienischen BC aufsteigen wird,
erfolgt für "Tagesbesucher" dieses Aussichtspunktes der Rückweg zum allgemeinen (Chinesischen) Basislager eigenständig.      


K2

Mehrtagestour zur gewaltigen Nordwand des K2
      – das absolute Highlight!
:     
Vier-Tagestour für trittsichere Bergwanderer.
Am ersten Tag wandern wir als erstes zum Russischen Basislager an der Gletscherzunge des K2-Gletschers (zirka 4.000m).
Hier sehen wir zum ersten Mal die K2-Nordwand richtig - deutlich näher als am Aussichtspunkt beim Anmarsch.
Am nächsten Tag steigen wir weiter - über die Randmoräne hinauf zum Italienischen Basecamp (4.500m) oder, wenn es die Wegverhältnisse zulassen, steigen wir weiter hinauf zum Kaltenbrunner Basecamp (4.800m).
Von dort wollen wir am Folgetag eine Tagetour hinauf zur gewaltigen Wand des K2 unternehmen! 
Wenn alles klappt, kommen wir bis zu einem genialen Aussichtspunkt bei schneeweißen Eistürmen - um von dort die riesige Nordwand nebst Nordwandsporn aus nächster Nähe zu bewundern.
Vielleicht haben wir Glück und können eine Expedition of der extrem schwierigen Route durch die K2-Nordwand beobachten.

Hinweis:
Aufgrund von sich jährlich stark ändernden Wegverhältnissen, kann es vorkommen,
dass der Weg zur K2-Nordwand teilweise nicht oder nur schwer begehbar ist,
so dass ein Vorstoß bis zum Fusse der K2-Norwand nicht garantiert werden kann.


Träger- und Koch Service:     
Zum Russischen + Italienischen BC können uns die Kamele jedoch nicht begleiten
– das Gepäck (Zelt, Schlafsack, Kochausrüstung, Proviant, …)  muss also "irgendwie" anders getragen werden.   

Wir nehmen hierfür die Hilfe von Maultieren, unserer Kamelführer, der Koch-Crew sowie je nach Gruppengröße eines/mehrer Hochträger in Anspruch.
Das persönliche Gepäck (Schlafsack, Reservekleidung) der Teilnehmer ist bei dieser viertägigen Tour jedoch auf 6 KG beschränkt.

Tag 20-23
Rückmarsch bis Yilik.        
Der Rückmarsch kann gut in 4 Tagen bewältigt werden – vom Aghil Pass geht es ja abwärts und wir sind jetzt ja super akklimatisiert und eingelaufen.


Tag 24
 Fahrt bis Yecheng.  (312 km, ca. 8 Std.) Qogir Hotel
Da es auch möglich ist, morgen in einer langen Fahrt direkt bis Kashgar zu fahren, dient dieser Tag als Reservetag „für alle Fälle“.

Tag 25  Fahrt nach Kashgar, Flug nach Urumchi
Gegen Mittag erreichen wir Kashgar (190 km, ca. 4 Std.). Von dort fliegen wir weiter nach Urumchi.       Hotel****

Tag 26  Rückreise
Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gefahren. Zur Mittagszeit (11:40) startet unser Rückflug zum europäischen Zielflughafen, wo wir, nach einmal Umsteigen in Astana, am frühen Abend ankommen.


Persönliche Anforderungen - Schwierigkeit
Charakter der Reise / persönliche Voraussetzungen
Diese Reise ist eine abenteuerliche Unternehmung in extremer Abgeschiedenheit, bei der die eigentlichen Schlüsselstellen die Fluss-Durchquerungen sind. Das bedeutet, dass Sie unbedingt schwimmen können müssen!

Normalerweise führen die Flüsse zu unseren Reisezeiten schon Niedrigwasser (ab Mitte Juni bis Ende Juli sind die Wasserstände wegen der Schneeschmelze sehr hoch) … für alle Fälle verlangen wir jedoch von jedem Teilnehmer die Mitnahme einer Schwimmweste – die jedoch bei der DAKS ausgeliehen wird (wird vor Ort / in Kashgar ausgeliehen).           

Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass diese Seite des Karakorum noch absolut unerschlossen ist, wir teilweise bis zu 4 Tage von der nächsten Zivilisation (Stadt, Krankenhaus, …) entfernt sind sowie dass Wetter, Straßenzustände (z.B. Startpunkt Yilik oder Mazar), Kamele & vorhandene Futterplätze, jeweilige örtliche Zustände (Wasserstand, Schnee, …) jederzeit Änderungen im Programmablauf zur Folge haben können!

Persönliche Voraussetzungen:
Ein erfahrener, völlig gesunder Trekker mit Ausdauer für durchschnittlich 5-7 Stunden täglicher Gehzeit, dürfte auf diesem Trek keine Probleme bekommen.
Außerdem ist eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk unerläßlich!
Das allgemeine Gepäck wird während des Treks von den Kamelen befördert, so dass Sie nur Ihren leichten Tagesrucksack (Anorak & Co, Trinkflasche, Foto/Video, Wertsachen, …) zu tragen haben.
Wir haben bewusst die Tage am Muztagh Ata vorgeschaltet, um eine gute vorherige Höhenanpassung für die Überschreitung des fast 5.000 Meter hohen Aghilpasses einzuleiten – es wäre trotzdem wünschenswert, wenn alle Teilnehmer schon vorherige Höhenerfahrungen auf 3.500 bis 4.000 Metern und höher hatten.        

Klima
Der Sommer, die Monate Juni bis September, ist generell die beste Zeit für Trekkingtouren im Karakorum.           
Da diese Tour jedoch davon abhängig ist, dass die Flüsse niedrig genug zum überqueren sind, haben wir für diesen Trek den Anfang und das Ende der "Trekkingsaison" ausgesucht. 
Die Karakorum-Nordseite  erfährt in dieser Zeit meist nur sehr geringen Niederschlag unter 4.000 m und es gibt eine gute Chance, dass während des Treks kein Regen oder Schnee fallen wird.

Transfers, Inlandflug:
Bei den Transferfahrten, Grenzübergängen und dem Inlandflug kann es aus Wetter-, Gelände oder anderen Gründen zu Verspätungen, Sperrungen oder Annullierungen kommen. Für daraus resultierende Programmänderungen ist der Veranstalter nicht haftbar. Hieraus resultierende Zusatzkosten gehen zu Lasten der Kunden.

Kleidung und Ausrüstung
Alle Teilnehmer bekommen noch eine detaillierte Ausrüstungsliste zugesandt.
Wir werden überwiegend auf trockenen und staubigen Pfaden unterwegs sein und benötigen hierfür entweder stabile Trekking-Schuhe oder Leichtbergschuhe sein. Es ist auch möglich, Schnee auf der Überquerung des Aghil Passes anzutreffen.
Mit der Ausnahme des freiwilligen Treks zum vorgeschobenen Basislager am K2, gibt es kein Gehen auf Gletscher und Eis.
Robuste "Wasser"-Sport-Sandalen könnten sich als sehr nützlich bei den vielen Fluss-Überquerungen erweisen.
Wir raten allen Teilnehmern, ihre Grundausrüstung lieber in einer großen wasserdichten Seesack, als in ein Rucksack zu packen. Dies wird eher trocken bleiben, wenn die Kamele bei den Flussüberquerungen "Schwimmen gehen".
Für das Tagesgepäck reicht ein mittelgroßer Rucksack (zirka 50 Liter).

 

Termine / Preise / Leistungen 


Leistungen:
Führung:
deutscher DAKS-Guide
plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
Frankfurt- Kashgar - Frankfurt
Europäische Flug Taxe
Transfers laut Programm

Unterkunft & Verpflegung:
Hotels***/***** mit HP
2-Personenzelte mit VP

Beim Trekking:
Gepäcktransport: 20 kg /TN
(4 Tagestour zum K2 nur 6 kg)
Begleitmannschaft
Toiletten-Zelt

Gemeinschafts-Zelt

Satfon
Notfall- & Höhenmedizin-Apotheke

Überdruck-Sack
Leih-Schwimmweste

Sonstiges:
Besichtigungen lt. Programm
Nationalpark-Gebühren
& Permits
Auslands-KV (nur bei Teilnehmern aus D)


Trek vom Mustagh Ata zum K2 Base Camp
6-12 TN
 
2013
Okt / Nov
06.09. - 01.10.
CN-12-13
   5.785,-
2014
April/ Mai
09.05. - 03.06.
CN-11-14
 5.885,-
Okt / Nov
05.09. - 30.09.
CN-12-14
   5.885,-

Aufpreis bei nur 6-7 Teilnehmern          EUR 180,-

nicht enthalten ist:

Visum (China) inkl Beschaffung
Trinkgelder






auf Wunsch:

Einzelzimmer, Hotel
Einzelzelt

Vermittlung:Rail & Fly Zugticket

 



 

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265,-
85,-
85,-