Der
geplante Reiseverlauf:
1.Tag: Flug von Deutschland nach St.Petersburg. Hotel Moskwa***
2.Tag: St
Petersburg: Peterhof + Metro + Stadtrundfahrt
Der Morgen startet schon mit einem kleinen Highglight: Wir fahren mit
einem Tragflügelboot über den finnischen Meerbusen zum Peterhof
- dessen fantastischen Gartenanlagen & Wasserspiele zu einem ausgiebigen
Spaziergang einladen. Anschließend bringt uns unser Begleitbus zu
einer Metrostation am Stadtrand St. Petersburgs: Wir befahren jetzt die
schönste Metrostrecke der Stadt - und besichtigen die verschiedenen,
eindrucksvollen Bahnhöfe. Nach dem Mittagessen erleben wir die schönste
Stadt Russlands auf einer Stadtrundfahrt "über Tage".
3. Tag: St
Petersburg - Eremitage
Vormittags besichtigen wir die Eremitage. Nachmittags bietet sich eine
Bootsfahrt durch die vielen kleinen Kanäle an oder man gestaltet
sich ein individuelles Nachmittagsprogramm (Bummel über die Flaniermeile
Newskij-Prospekt, ...).
4.Tag: St
Petersburg
Am späten Vormittag checken wir beim Hotel aus - verstauen das Gepäck
im Begleitbus und fahren zum alten Stadtkern Peter-Paul. Dort in der gleichnamigen
Kathedrale finden wir die steinernen Särge der Zaren-familie. Anschließend
fahren wir stadtauswärts nach Puschkin - wir wollen den Katharinenpalast
besichtigen. Normalerweise ist nicht alles Gold was glänzt - hier
jedoch schimmert und glänzt es überall - und ist aus Gold ...
abgesehen vom Bernsteinzimmer ... nach einem gemütlichen Abendessen
startet unser Flug - der uns tief hinein nach Sibirien, nach Irkutsk bringen
wird.
5. Tag: Ankunft am Baikalsee - Fahrt nach Olchon
Von Irkutsk fahren wir frühmorgens direkt weiter zur
Insel Olchon. Unterwegs besichtigen wir die ca. 2.000
Jahre alten Felszeichnungen am Sachuerta Berg. Per
Fähre setzen wir nach Olchon über und übernachten
im Dorf Chushir im wildrustikalen Gästehaus (DZ) mit„Banja“ - dem russischen Dampfbad.
6. Tag: Olchon - Exkursionen & Trekking
Mit dem Geländewagen über abenteuerliche Rüttelpisten
gen Norden zur Insel-Exkursion.
An der schönen
Pestschanaja-Bucht spazieren wir durch exotische
Sanddünen. (Moment mal, sind wir wirklich in Sibirien?)
Am nördlichen Kap Choboj wandern wir mit herrlichem
Blick auf den Baikal und das Baikalskij Gebirge.
Ein
Genuss: das Sagan Chuschin Kap (“Weißes Kap”).
Zurück in Chushir haben wir die Wahl:
Weißer Sandstrand, erfrischendes Bad im kristallklaren
Baikal oder noch einmal in die Banja ?
3-4 Stunden. Übernachtung Pension/Gästehaus
7. Tag : Trekking Baikal - Tagaran Steppe - Fahrt nach B. Goulustnoje
Eine kurze Fährfahrt bringt uns zu unserer Wanderung
durch die exotische Tageran-Steppe.
Vom Örtchen
MRS wandern wir im großen Bogen zum Tan Chan
Berg. Unterwegs genießen wir blumenübersäte Taiga-
Grasflächen mit grandiosem Blick über den Baikalsee.
Anschließend fahren wir im großen Bogen nach B. Goloustnoje,
einem kleinen Örtchen am Baikalsee.
Gehzeit etwa 4-5 Stunden. .
8. Tag: Trekking Baikal ... zum Kap Kadylnij
Wanderung über einen malerischen Pfad entlang des Baikal
durch den streng geschützten und landschaftlich einzigartigen
Nationalpark Pribaykalskij zum Kap Kadylnij.
Übernachtung
im Sommerhaus des Nationalparks - mit Banja direkt am See.
Gehzeit zirka 5-6 Stunden.
9.
Tag: Trekking Baikal ... nach B. Koty - Boot nach Listwjianka
Weiter geht die Genuss-Wanderung entlang des Baikalsees
zum Dorf B. Koty (3 Std.).
Am frühen Abend bringt uns ein
Tragflügelboot nach Listwjanka.
Dort übernachten wir in einem
schönen Privathotel (DoZi).
10.
Tag: Talzy ... zurück nach Irkutsk
Auf der Rückfahrt nach Irkutsk machen wir einen Stop beim
Freilichtmuseum Talzy.
Hier finden wir sehr sehenswerte alte
sibirische Bauten (Festungen, Gehöfte, Kirchen, Jurten, …)
der Ewenken, Burjaten u.v.m. aus dem 16. und 17. Jhd.
Nachmittags erreichen wir Irkutsk.
Hier unternehmen wir eine kurze lohnende Stadtbesichtigung bevor es zum Abendessen in einem gemütlichen Restaurant im Zentrum geht ... später ruft dann der „Zug der Züge" - die Transsibirische Eisenbahn ... der Schlafwagen wartet.
Übernachtung 2. Klasse Schlafwagen (4-er Abteil)
11./12.
Tag:
Zwei Tage und
3 Nächte fahren wir auf der legendären transsibirischen Zugtrasse
(Moskau - Wladiwostok). - weite Strecken parallel zur chinesischen Grenze.
Wir erleben die Weite Sibiriens gemütlich aus unserem komfortablen
Schlafwagenabteil bzw. dem Zugrestaurant - bei gutem Essen (und russ.
Wodka). Unser Ziel: Khabarovsk, nur eine Tagesreise vom Endpunkt der Transsibirischen
Magistrale: Wladiwostok entfernt.
Wir reisen im 4er Abteil, wer lieber zu Zweit ein Abteil buchen möchte, kann dies gegen Aufpreis tun. Infos hierzu finden Sie weiter hinten unter Wissenswertes.
13.
Tag: Khabarovsk
am Amur
Am Vormittag erreichen wir Khabarovsk im Fernen Osten, beziehen unser Hotel direkt am Fluss Amur und unternehmen einen sehr interessanten Stadtrundgang. Faszinierend, wie diese Stadt das alte Russland mit heutiger moderne Stadtplanung gekonnt vereinbart. Sonnenuntergang am Amur - einfach herrlich!
Kurz-Tour, nur Kamchatka: "Vom Pazifik zu den Vulkanen"
Mittags Abflug von Frankfurt über Moskau nach Petropavlosk.
Am Folgetag landen wir auf die Halbinsel Kamchatka. Der 1.Tag entspricht Tag 15 der großen Reise:
14.
Tag: Flug nach Kamchatka
Nachmittag-Flug nach Petropavlosk auf der Halbinsel Kamchatka - ein typisch sibirischer Ort, direkt am Pazifischen Ozean mit Blick auf den Vulkan Avacha gelegen. In unserem Hotel angelangt, fiebern wir unserem Wander-Abenteuer entgegen. Hotel ***
15.Tag: Schiffstour
entlang der Küste: Von Avacha Bay zur Zhirovaya Bay. Trek zu den
heißen Quellen von Zhirovskiye
Ein Naturerlebnis:
Kolonien von Seevögeln -Pageientaucher, Kormorane, Gullimots sind
hier zu Hause, ... mit etwas Glück sehen wir auch Seehunde und häufig
begegnen uns Orca-Wale.
Ab
hier haben Sie die Wahl (Tag 15 - 17):
Variante
A: "Abenteuerliche Naturwanderung vom Pazifik zu den Vulkanen"
15.Tag: Zhirovaya
Bay - Zhirovskiye hot springs.
Nach einem frühen
Mittagessen am Strand starten wir unseren Trek. Schmale alte Pfade, dann
wieder ganz weglos, über kleine Bäche und einmal sogar einen
Nebenfluss - dann heißt es: Hose hochkrempeln, Schuhe aus und Wassersandalen
an - die Teleskopstöcke sind hier eine gute Gleichgewichtshilfe ...
eine spannende Wanderung durch unberührte Wald- und Wiesenlandschaften:
Heimat vieler Tiere, ... erwartet uns !
Heute und die folgende Tage ist die Möglichkeit, eventuell Bären
beobachten zu können hoch - aber ohne Gewähr, denn " Mejdwed
" ist extrem scheu!
Nach zirka 4 Stunden erreichen wir die erste Thermalquelle - unseren Lagerplatz.
Übernachtung im Zelt.
16.Tag: Zhirovskiye
hot springs - Vilyucha Tal
Weiter
geht unsere abenteuerliche Wanderung zuerst entlang eines schmalen Gebirgsbaches
aufwärts ( zirka 3-4 Std.) . Über einen kleinen Pass und hinab
in das Vilyucha Tal - Wildniscamp am Flussufer . Gehzeit insgesamt etwa
5-6 Stunden.
Übernachtung im Zelt.
17.Tag: Vilyucha
Tal- Vilyuchinskiye hot springs
Im ständigen
Auf und Ab, über Bäche und Wiesen, durch Busch und Wald erreichen
wir Nachmittags die heißen Quellen von Vilyuchinskiye. Hier wartet
unser großer, geländegängiger Truck, der uns nun bis zum
Ende der Reise begleiten wird.
Wir nutzen die Gelegenheit für ein entspannendes Bad in den großen
heißen Thermalbecken und feiern zusammen mit unseren Trägern
(und wassergekühltem Bier) eine große Abschiedfeier - denn
ab morgen besteigen wir den Truck : die Vulkane rufen!
Gehzeit insg. etwa 4 Stunden. Übernachtung im Zelt
Variante
B: "Von Petropavlosk zu den
Vulkanen" (Aufpreis)
Wer es einfach etwas bequemer
liebt oder keine Lust auf zuviel "Natur-Pur" hat, wählt
diese Variante
(Wichtig: Unbedingt schon bei der Buchung für Variante A oder B entscheiden).
15.Tag: Schiffstour
wie Variante A. Sie kehren aber mit dem Schiff nach Petropavlosk zurück.
Hotel***
16.Tag: Petropavlosk
Vormittags unternehmen wir einen Stadtbummel mit Besuch des interessanten Kamchatka-Museums. Das Mittagessen nehmen wir in einem landestypischen Restaurant ein und besuchen anschließend einen lokalen Fischmarkt. Hotel***
Sie haben aber auch die Option, vor Ort einen erlebnisreichen Flug ins
Tal der Geysire und der Caldera Uson zu buchen (*).
(*)"Heliflug ins Tal der Geysire":
je nach Wetterbedingungen und Nachfrage.
Heliflug muss unbedingt mindestens 2-3 Wochen vorher gebucht werden -
und: man hat kein Anrecht auf Rücktritt wegen "zuviel Wolken"
= der Heli fliegt natürlich nur bei sicheren Verhältnissen,
das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass er nur bei Sonnenschein &
blauem Himmel fliegt.
Die Kosten für den Flug (derzeit EUR 600) müssen bei Ankunft
in Petropavlosk (Tag 13) dort bar bezahlt werden.
Wenn das Wetter stimmt und der Helikopter fliegen kann, beginnt Ihr Abenteuer:
Über Tundra-, Taiga- und Vulkanlandschaft bringt Sie der Hubschrauber
(zirka 70') bis tief ins Landesinnere. Vielleicht haben Sie das Glück,
unterwegs eine Eruption eines der vielen aktiven Vulkane direkt mitzuerleben
- oder Sie sehen aus der Luft eine Bärenfamilie. Dann empfängt
Sie das Tal der Geysire mit einem fantastischen Naturschauspiel: 29 aktive
Geysire sprudeln, brodeln und jagen riesige, bis zu 30 m hohe, kochende
Wasserfontänen in die Luft. Mit den Dampfschwaden, bis zu 150 m hoch,
taucht alles in eine extrem geheimnisvolle Atmosphäre ein.
Am Spätnachmittag bringt Sie der M08, tief über die Vulkanlandschaft,
zurück zum Elizovo Heliport
17.Tag: Heute
besteigen Sie den großen Allrad-Truck, der den Rest der Gruppe an
den heißen Quellen von Vilyuchinskiye abholt. Dort angekommen, haben
Sie noch Zeit, eine kleine Wanderung zu unternehmen, bis die Gruppe eintrifft
- oder Sie legen sich in die wohlig-angenehm warmen Wasserbecken.
-- dann weiter wie Variante A
Jetzt wieder alle zusammen
18. Tag: Fahrt zu den Vulkanen
Manch einer wundert sich, das man hier fahren kann - unser Ural-Truck
schafft (fast) alles - und plötzlich, nach abenteuerlicher Querfeldeinfahrt,
sehen wir "unsere " Vulkane inmitten farbenprächtiger Tundra
vor uns auftauchen - ein tolles Bild!
Immer wieder beeindruckt uns unterwegs die phan-tastische Welt der Vulkane
und Geysire.
In der Nähe der Vakinahütte am Mutnovski Vulkan errichten wir
für 3 Nächte unser Camp.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine schöne Rundwanderung durch
die Tundra, Lava-Felder und Marmot-Hügel ... zum wilden Opasny Canyon
mit seinem beeindruckenden 100 m hohen Wasserfall.
Gehzeit etwa 2-3 Stunden. Übernachtung im Zelt
19.Tag: Mutnovskij
- Inbegriff eines aktiven Vulkans!
Zuerst
steigen wir auf und gelangen dann durch eine Schlucht in das Innere des
Mutnovsy Krater
- zirka 2-3 sehr lohnende Stunden.
Dampfschwaden tauchen vor uns auf und verdunkeln teilweise die Sonne -
die Spannung steigt ... es ist, als ob man in das Höllenreich eintritt:
Schwefellandschaften mit blubbernden Säurekochtöpfen, in den
Himmel jagende, dampfende Gasfon-tänen, die gewaltige Öffnung
des aktiven Kraters, in den ein riesiger Hängegletscher hineinragt.
Wir wandern herum - staunen - schauen ...
Übernachtung im Zelt.
Wichtiger Hinweis:
Je nach Wegbeschaffenheit (zu weiche oder tiefe Scheefelder) kann die Truckfahrt zur Vakinahütte unmöglich sein. In diesem Fall wird das Lager an einem geeignetem Lagerplatz in der Caldera zwischen den beiden Vulkanen (bei Schlechtwetter auch am geschützten Rand) aufgeschlagen. Hierdurch verlängert sich die Mutnovskij-Besteigung zu einer zirka 6 bis 8-stündigen Bergwanderung.
20.
Tag: Goreley 1.829 m - Petropavlosk
Mit unserem Ural fahren wir wieder abenteuerlich querfeldein zum 1.829 m hohen Vulkan Goreley,
den wir dann in ca 3-4 Stunden über einen Bergrücken ersteigen: ein toller Abschluß!

Der Gorely beeindruckt mit mehreren Kratern und verschiedenfarbigen, teilweise türkisblauen Säurereseen. Rückkehr zum Truck.
Gehzeit insgesamt etwa 5 - 6 Stunden.
Dann besteigen wir wieder unseren Truck - auch wenn es schwer fällt, wir verlassen die Region von Feuer & Eis. Nach 2-3 Stunden Fahrt erreichen wir Petropavlosk . Hotel Avacha***
21.
Tag: Petropavlosk … Tag zur freien Verfügung
Heute können wir Petropavlovsk erkunden, über den sehenswerten
lokalen Markt schlendern (geräucherten Lachs, Kaviar
oder Königskrabben für zu Hause einkaufen …), das Kamchatka-
Museum besuchen, Geschenke besorgen …
oder erlebnisreiche Ausflüge (fakult., Aufpreis) unternehmen:
* Helikopterflug ins Tal der Geysire (siehe Vorseite)
* Schlauchboot-Fahrt auf dem Avacha-Fluss
Für das Zustandekommen dieser Ausflüge können wir keine
Gewähr übernehmen (Wetter, Verfügbarkeit, Teilnehmerzahl, ...)
22.
Tag: Petropavlosk - ... nach Hause
Gegen Mittag fliegen wir zurück nach Hause. Jetzt holt uns die Zeitverschiebung ein – obwohl wir einen guten halben Tag quer über das riesige Russland fliegen ... ist es erst Spätnachmittag, wenn wir Frankfurt erreichen.
Doswidanje - Russland ist WIRKLICH groß, und Deutschland hat uns
wieder.
Tourencharakter
Wir haben bewusst darauf geachtet, dass sowohl aktive Bergwanderer, als
auch nicht so sportlich ambitionierte Naturliebhaber auf ihre Kosten kommen:
Bei allen größeren Wanderungen und Vulkanbesteigungen gibt
es gemütliche Alternativen:
z.B. schöne Rundwanderungen in Camp-Nähe anstelle der Vulkanbesteigungen
in Kamchatka.
Diese Tour hat Pioniercharakter
und führt in eines der entlegensten Gebiete unserer Erde.
Kamchatka ist noch nicht touristisch erschlossen, so dass wir auch häufig
wegloses Gebiet durchwandern (alpine Erfahrung ist jedoch nicht nötig!)
Es kann es durch wechselnde Verhältnisse, Flugverzögerungen,
Wettereinfluss und ähnliches zu organisatorischen Änderungen
der Programmpunkte kommen, so dass der exakte Reiseablauf erst vor Ort
von unseren Führern festgelegt wird.
Wir setzten Flexibilität und die Fähigkeit voraus, sich eventuell
einfachen Verhältnissen anzupassen (Toilette häufig außerhalb
des Hauses, ...)
- die typische sehr herzliche Gastfreundschaft
macht dies jedoch mehr als wett. Wenn wir unsere deutsche Genauigkeit
vergessen und uns den unverfälschten Naturgegebenheiten öffnen,
wird die Tour ein unvergessliches Erlebnis.
St.
Petersburg "Stadt der Zaren"
St. Petersburg gehört
zu den schönsten Städten Europas.
Kunstvolle Brücken schmücken die vielen kleinen und großen
Kanäle, die die Stadt durchziehen und ihr den Beinamen "Venedig
des Nordens" eingebracht haben. Noch immer spürt man, dass St.
Petersburg über 200 Jahre Residenzstadt der russischen Zaren war.
Berühmte Museen, prunkvolle Schlösser, Paläste und Kirchen
machen die Stadt zu einem kulturellen Gesamtkunstwerk.
Stadtrundfahrt und Peter-Paul-Festung
Die bekanntesten Plätze, Gebäude und Denkmäler lernen Sie
auf der Stadtrundfahrt kennen: Die Fla-niermeile Newskij-Prospekt, Kasaner
Kathedrale, Alexandersäule, Admiralität, Schlossplatz, Winterpalast
und die Isaak-Kathedrale. Letztere zählt zu den großartigsten
Bauwerken des 19. Jahrhunderts. Sie bietet 14.000 Personen Platz und beherbergt
eine wertvolle Gemäldesammlung berühmter russischer Maler.
Die Peter-Paul-Festung bildete den einstigen Kern der alten Stadt. In
der Peter-Paul-Kathedrale finden wir die Familiengruft der russischen
Zarenfamilie.
Eremitage
Der Winterpalast der Zaren in St. Petersburg ist ein Wahrzeichen der Stadt
Die Räume des Palastes be-herbergen eine der größten und
bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt: die Eremitage, deren Sammlung
über 3 Millionen Exponate zählt, darunter Gemälde von Leonardo
da Vinci, Rafael, Rembrandt, Picasso etc. - Kunst von absolutem Weltruf!
Puschkin und
das Bernsteinzimmer
Dieser Ausflug führt nach Puschkin, dem ehemaligen Zarskoje Selo
(Zarendorf). Hier besichtigen Sie das luxuriöse Katharinen-Palais.
Hauptzierde des Palastes damals und heute ist das Bernsteinzimmer, das
Peter I. vom Preußenkönig als Geschenk bekam.
Dieses "Achte Weltwunder", seit dem 2. Weltkrieg verschollen,
wurde anlässlich des 75-jährigen Beste-hens für 3,5 Millionen
US-Dollar in mühevoller Kleinstarbeit rekonstruiert.
Pawlowsk
Pawlowsk bietet die ehemalige Sommerresidenz des Zaren Paul, mit einer
einmaligen weitläufigen Parkanlage - zu Recht als Perle der Schloss-
und Parkkultur Russlands bezeichnet.
Der Baikalsee "Bai-kul"
Bai - kul bedeutet
"reicher See", und das zu Recht:
Der tiefste (1.637 m Wassertiefe!) und wahrscheinlich älteste See
der Erde enthält unvorstellbare Mengen an Wasser.
"Brunnen des Planeten" so nennen die Russen ihren "heiligen
See" - gut ein halbes Jahrhundert könnte er allein die Weltbevölkerung
mit Trinkwasser versorgen
Mit einer Oberfläche so groß wie Belgien und einer Wassermenge
doppelt so groß wie die Ostsee enthält er ein Fünftel
der Süßwasserreserven unseres Planeten. Würde man seinen
Inhalt über die gesamte Erdkugel verteilen, würde er diese 20
Zentimeter hoch mit Wasser bedecken.
Wissenschaftler meinen, dass irgendwann aus dem Baikalsee ein Ozean wird,
der zwei Kontinente teilt, denn er wird ständig tiefer und breiter.(Im
Gegensatz zu unseren in der Eiszeit entstandenen Seen, die langsam versanden.)
Klima, Flora
& Fauna, ...
Das besondere Klima der Baikalregion gibt bis heute Rätsel auf. Im
Jahresdurchschnitt mehr Sonnentage als Norderney - und das im Herzen Sibiriens!
Bei einer jährliche Durchschnittstemperatur im Minusbereich erreicht
das Thermometer im Sommer oft bis zu 35 Grad.
Bei einer Oberflächentemperatur
von nur ca. 14 Grad kommt es zu keiner Verdunstung, so dass es im Frühling
und Sommer über dem Baikalsee praktisch keine Wolken gibt. Die von
Westen oder Osten he-ranziehenden Wolken regnen an den umgebenden Bergketten
ab. Die manchmal entstehenden Luftspiegelungen kann man sonst nur in Wüsten
beobachten.
Neben den vielen seltenen
Pflanzen bildet vor allem das Westufer einen bizarren Anblick:
dunkle Kiefer-Lärchen Wäldern, aus denen die hellen Stämme
der Birken herausleuchten mit schroffen Felsformationen und Wasserfällen,
ein gelungener Kontrast zum Sandstrand des Sees.
Maloe More("Kleines
Meer")
Maloe More ist die Meeresenge zwischen der Insel Olchon und der Westküste.
Dank der niedrigen Tiefe wird das Wasser hier im Sommer wärmer, als
woanders am Baikalsee. Lange Sandstrände und schöne Natur machen
Maloe More zu einem Lieblingserholungsort für viele Urlauber.
Olchon und die Tagaran Steppe
Olchon und die Tagaran Steppe befindet sich im mittleren Teil des Baikal.
Mit ihrer Fläche von 730 qkm (71,7 km lang und bis zu 15 km breit),
ist sie die größte Insel des Sees. Hier gibt es alle Landschaftsformen,
die am Baikal vertreten sind: von Flachlandsteppe bis zur Gebirgstaiga.
Dank der größten Zahl der Sonnentage in ganz Sibirien (2.277
Std. / Jahr - ähnlich Kalifornien) wird es auch die "Sonnenregion"
genannt.
Viele Sagen und Legenden sind mit dieser Region verbunden. Besonders wird
Olchon von den Burjaten verehrt, da viele ihrer Hauptgötter hier
zu Hause sind. Bereits zu den Zeiten des Dschingis-Khan war hier das Zentrum
des Nördlichen Schamanismus.
Weltnatur-Erbe
Baikal
In jüngster Zeit ist es gelungen, dieses beispiellos wertvolle Gebiet
zu schützen, um die Artenvielfalt von rund 2500 (!) Tier und Pflanzenarten
in und um den See zu erhalten. Selbst in den tiefsten Tiefen leben hier
Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.
So verdankt der See einem winzigen Krebs (dem Epischuera) mit seinem effektiven
Filtersystem seine unvergleichliche Klarheit. Eine andere Rarität
findet man beim Golojanka, einem durchsichtigen Fisch, der zur Hälfte
aus Öl besteht, welches große Heilkräfte besitzt gegen
zahlreiche Krankheiten
Und wie die Baikalrobbe, als einzige auf der Welt im Süßwasser
lebend, hierher gefunden hat, bleibt wohl weiter ihr Geheimnis.
Kamchatka
Kamchatka zählte noch bis vor kurzem zu den ganz wenigen Gebieten der Erde, die als "weißer Fleck" auf der Landkarte bezeichnet werden.
11 Zeitzonen von Moskau entfernt, einer der entlegensten Orten Osten der GUS. Eine ursprüngliche, echte Naturlandschaft, die uns zivilisationsgewohnten Menschen unvergessliche Eindrücke vermittelt.
Vom Pazifik zu den Vulkanen:
3 Tage Erlebnis-Wanderung durch unberührte Natur Nach einer erlebnisreichen Bootsfahrt an der Ostküste des Pazifiks an der Avacha-Bay entlang, (mit neugierigen Seehunden, bunten Papageientauchern und springenden Orca-Walen! ) beginnt das Natur-Abenteuer:
Vom einer wunderschönen Bucht steigen wir durch unberührte Taiga-Wälder, über weite Wiesen und an (bzw. durch) zahlreiche Bäche & Flüsse entlang denVulkanen entgegen. Wir wandern durch die wilde Natur Kamchatkas und zelten wildromantisch …
Schon viele Teilnehmer hatten das Glück, Bären beim Lachs-Schmaus zu beobachten, doch garantiert ist das nicht, „Mejdwed“ ist scheu!
Wohlig heiße Thermalbecken und leckeres Essen am Lagerfeuer lassen unsere Abende herrlich ausklingen ...
Vulkane:
Vom festen Camp besuchen wir die geheimnisvolle Vulkanlandschaft.
Gorelyi: Der 1.829 m hohe Vulkan beeindruckt durch einen gewaltigen Gletscher und mit seinen türkisblauen, teilweise brodelnden Säureseen.
Mutnovskij: Absolute Höhepunkt dieser spannenden Tour ist die Wanderung in das Krater-Innere des "Mutnovskij" - Inbegriff eines aktiven Vulkans mit fauchenden Schwefeldämpfen, blubbernden Säure-Kochtöpfen, in den Himmel jagende, dampfende Gasfontänen und kochenden Schlammbottichen. In die gewaltige Öffnung des aktiven Kraters ragt ein riesiger weißer Hängegletscher, mit etwas Glück unter stahlblauem Himmel.
Der Bär und der Lachs:
Frischer Kaviar im Sommer, Räucherlachs im Winter gehört in Kamchatka zum täglichen Leben und ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Bevölkerung.
Doch nicht nur der Mensch weiß diesen Leckerbissen zu schätzen ... rund 8.000 Braunbären melden als Ureinwohner Kamchatkas im Frühjahr während der Leichzeit der Lachse ihren Bedarf an.
Reisezeit & Klima
Auf Kamchatka sind die Winter lang.
So ist die beste Reisezeit der Sommer (Juli, Aug, Sept.)
Spätsommer und Herbst laden uns mit warmen Rot- und Gelbtönen zum „Indian-Summer in Sibirien“ ein.
Temperatur im Sommer:
Das pazifischen Passatklima sorgt für häufige Wetterwechsel: Nebel und Regen geben der urigen Landschaft eine geheimnisvolle mystische Atmosphäre - dann wieder sorgt strahlender Sonnenschein und blauer Himmel für eine grandiose Vulkan-Skyline.
Auf den Vulkanen sind starke Winde nicht ungewöhnlich.
Diesen klimatischen Bedingungen entsprechend gehört warme, wind-
und regenfeste Kleidung genauso ins Reisegepäck, wie lockere Sommerkleidung. |