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Manaslu Umrundung

Manaslu: Umrundung des 8.156 m hohen Eisriesen

PDF-icon Detailprogramm

Termine / Preise / Leistungen

Manaslu-Umrundung

Mittelschwere 23-tägige Trekkingreise:
Abseits der touristischen Routen führt unser Weg um den gewaltigen Himalaya-Eisriesen (8.156 m) durch das lange gesperrte und noch immer nur begrenzt zugängliche tibetisch-buddhistische Manaslu-Gebiet.
Erleben Sie mit uns die große Vielfalt Nepals von den subtropischen Tälern bis ins Hochgebirge,
großartige Panoramen auf das Manaslu-Massiv und ins tibetische Gebirge, sowie einer einmaligen, ursprünglichen Region mit malerischen Dörfern ,  seinen freundlichen Bewohnern und ihrer tibetisch geprägten Kultur.

Herzlich willkommen zu der großartigen Manaslu-Umrundung!
Die  für Touristen lange gesperrte Region nördlich des Manaslu ist- neben der landschaftlich herausragenden Schönheit-  besonders bekannt wegen ihrer Abgeschiedenheit und der Nähe zu Tibet.
Nur mit einem speziellen Trekking-Permit und besonderen Umweltauflagen (Müll muss wieder mitgenommen werden, …) ist ein Besuch dieser einmaligen Region gestattet!
Dominiert wird die große Trekkingrunde vom 8.156 m hohen Eisriesen Manaslu mit seinen gewaltigen Gletscherflanken und der eindrucksvollen Westwand.
Wir beginnen unsere Trekkingrunde im ehemaligen Königreich Gurkha und wandern entlang des Darondi Khola sowie der Buri Gandaki Schlucht durch subtropische Landschaft in Richtung Norden. Fruchtbare Reisterassen und Täler mit Zitrusfrüchten sowie überwiegend hinduistisch geprägte Kultur prägen die ersten Tage.
Bereits vor Nyak beginnt das ehemalige gesperrte Gebiet – Menschen, Dörfer und Landschaften bekommen zunehmend tibetischen Charakter. Immer häufiger sehen wir buddhistische Gedenkschreine und aufgestapelte Steinhaufen mit sorgsam eingemeißelten Gebeten. In Sama und Samdo treffen wir auf das Volk der Bothia, die direkten tibetischen Ursprung haben und uns einen faszinierenden Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur erlauben.
Anfangs noch hinter Fichten- und Tannenwäldern leicht verdeckt, erspähen wir immer öfter  das prächtige Bild des gewaltigen Manaslu. Dann – vom Gipfel des technisch leichten, 5.130 m hohen Samdo-Peak – erwartet uns das gesamte herrliche Panorama auf das Manaslu-Gebirgsmassiv sowie Ausblicke auf die Bergwelt tief hinein nach Tibet.
Die Überschreitung des 5.105 m hohen Larkya-Passes, wo uns bei schönem Wetter wiederum ein sagenhaftes Panorama erwartet, führt uns hinab ins Dudh Khola Tal. Vorbei an malerischen Gurung-Dörfern erreichen wir im Marshiandi-Tal die bekannte (und häufig begangene) Annapurna-Rundtour … und erreichen auf ihr, bei Bulbhule, den Endpunkt der großartigen Umrundung des Manaslu.

Vorteile & Highlights dieser DAKS-Reise

Deutscher DAKS-Bergführer plus örtlicher Sherpa-Guide

Umrundung des 8.156 m hohen Eisriesen Manaslu
– abseits touristischer Routen durch das noch ursprüngliche Nepal von hinduistisch geprägten   Tälern hinauf ins lange Zeit gesperrte, tibetisch-buddhistische Manaslu-Gebiet
- von subtropischen Reisfeldern ins Hochgebirge zu einmaligen Aussichtskanzeln
auf die gewaltigen Eisriesen Manaslu, Himal Chuli, Annapurna

Besteigungsmöglichkeit: Samdo Peak 5.130m

Kleine Gruppen nur 5 – 12 Teilnehmer
Satellitentelefon + Notapotheke + Überdruckkammer für “alle Fälle” bei allen DAKS-Treks immer dabei!

Voraussetzungen:
Kondition für 5 bis 8 -stündige Tagesetappen (Larkya Pass 8–10 Stunden) mit leichtem Tagesgepäck und geübte Trittsicherheit auch für schmale, ausgesetzte Pfade nötig!

 

Termine / Preise / Leistungen

Name
Termine
Code
Preis
 
Manaslu Umrundung12.04.-04.05.2014NE-21-14€ 3.785,-
11.10.-02.11.2014NE-22-14€ 3.785,-

für 5-12 TN
Sondertermine ab 5 TN
Aufpreis bei Kleingruppe (5-6 TN) 90.- €

Führung: Deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides
Flüge & Transfer:
Frankfurt- Kathmandu-Frankfurt
Europäische Flug Taxe
alle Inland-Transfers

Unterkunft & Verpflegung:
Hotels*** mit HP
Einzelzelt / geräumiges 3er Zelt für Paare mit VP

Beim Trekking:
Gepäcktransport: max. 20 kg /TN
Begleitmannschaft
Toiletten-Zelt
Gemeinschafts-Zelt
Sattelitentelefon
Notfall- & Höhenmedizin-Apotheke
Überdruck-Sack

Sonstiges:
Besichtigungen lt. Programm
Nationalpark-Gebühren
Auslands-KV (nur für TN aus D)

nicht enthalten sind:
Visum-Gebühr 40$ / vor Ort auch in Euro zahlbar
Aufschlag bei nur 5-6 TN 90,-€
Trinkgelder ca. 100,-€

auf Wunsch:  EZ im Hotel
Vermittlung: Rail & Fly Ticket

Die Tour:
Tag 1/2: Flug von Frankfurt nach Kathmandu
Begrüßung & Abholung am Flughafen – Fahrt zum Hotel in Thamel. Nach der Ankunft im Hotel erfahren wir genauer, was uns erwartet. Hotel***

Tag 3: Kathmandu
Freier Tag – evtl. Besuch der Königsstädte (fakultativ)

Tag 4: Fahrt von Kathmandu über Gorkha nach Arugat (520 m)
Bei guter Sicht können wir auf der etwa siebenstündigen Fahrt (170 km) schon die Berge der Manaslu- und Annapurna Region bestaunen. Am Rande des größeren Dorfes Arugat, am Buri-Gandaki Fluss, schlagen wir unsere Zelte auf und erleben das subtropische Nepal.

Tag 5: Arugat – Keurenipani – Seti Khola (750 m)
Entlang des Budhi Gandaki Flusses wandern wir leicht ansteigend aufwärts zum Dorf Keurenipani. Das subtropische Nepal der Magar und Newar, mit ihren Weizen- und Reisplantagen, begleitet uns auch im Abstieg zur Einmündung des Seti Khola, dem Lagerplatz für heute – ein erfrischendes Bad wartet auf uns. (6-7 Std.)

Tag 6: Seti Khola – Almara – Machha Khola – Namyung Khola Camp (975 m)
Leicht bergan führt der Weg zum Logenplatz beim Dorf Almara. Ein ständiges Auf und Ab, gut 100 Meter über dem Fluss, führt zum Machha Khola, einem Seitenfluss des Budhi Gandaki Flusses. Unser Camp liegt an einem weiteren Seitenfluss, dem Namyung Khola … (7 Std.)

Tag 7: Namyung Khola Camp– Tatopani – Camp 1.280 m
Auch heute geht es mal bergauf und bergab, aber es lohnt sich, denn uns erwarten die heißen Quellen von Tatopani. Wir wechseln auf die östliche Flusseite, wo uns spektakuläre Aussichten und teilweise in den Fels gehauene Wege erwarten. Bevor das Tal sich weitet, verengt es sich dramatisch und lässt den Fluss wild werden. Der Kontrast dieser Landschaft – spektakulär … (6-7 Std.)

Tag 8: Camp 1.280m – Jagat – Pangsing (1.585 m)
Langsam geht es immer höher und die Landschaft vom Ganesh Gipfel bestimmt das Panorama. Der Buddhistische Einfluss wird immer stärker – wir sehen viele Chörten und Gebetsmauern. … (6-7 Std.)

Tag 9: Pangsing – Nyak – Deng (1.890 m)
Über steile Grashänge führt der Trek zum Dorf Ngyak – dieses Gebiet war lange Zeit für den Tourismus gesperrt. Der Buri Gandaki ist ein schmaler tosender Fluss, umgeben von steilen Felswänden. Wir wechseln wieder auf die westliche Talseite und gelangen nach Deng.

Tag 10: Deng – Ghap (2.250 m) Camp 2.134 m
Durch Pinien-, Rhododendron- und Bambuswälder geht es weiter. In dem tibetisch geprägten Dorf Ghap, am Fluss Buri Gandaki schlagen wir unser Camp auf und bewundern die herrlich vom Wasser geformten Felsen … (5-6 Std.)

Tag 11: Camp 2134 m – Narnru – Lho (Lhogaun, 3.170 m)
Der Morgen führt uns durch duftende Nadelwälder nach Narnru. Entlang von Maimauern und Tschörten gewinnen wir an Höhe,  die tibetische Grenze ist nur 5 Kilomenter entfernt. Aussichten auf Manaslu (8.163 m), Manaslu Nord (7.174 m) und Himal Chuli (7.893 m) – fast 5000 Höhenmeter Unterschied – einfach gigantisch … (5-6 Std.)

Tag 12: Lho – Samagaon (3.500 m)
Ein herrlich entspannter Tag führt unter den Ostabstürzen des Manaslu und durch Nadelwälder zu einem der abgeschiedensten Dörfer – Samagaon …. (5-6 Std.)

Tag 13: Samagaon (3.500 m)
Ruhetag – evtl. Aufstieg zum Manaslu BC und der Gletscherwelt (4.900 m) – traumhafte Aussichten erwarten uns. Wer mag geht zum nahe gelegenen Kloster.

 Tag 14: Samagaon- Samdo (3.500 m)
Wir gehen im Tal weiter nordwärts und gehen am Manaslu-Gletscher vorbei. Das Manaslu-Massiv bestimmt das Landschaftsbild – seine viertausend Meter hohe Nordostflanke ….
(4-5 Std.)

Tag 15: Samdo (3.850 m)
Ruhetag – evtl. Besteigung des Samdo Peak (5.100m). Wer einen technisch unschwierigen Fünftausender besteigen möchte, muss heute etwas früher aufstehen, aber die Aussicht vom Gipfel auf Manaslu (8.156 m) und Panpuche (6.335 m) vertreibt die Müdigkeit und lässt die Anstrengungen vergessen.

Tag 16: Samdo – Dharamsala (Larkya Phedi, 4.460 m)
Unser Tagesziel ist heute Dharamsala, ein geschäftiges Handelsdorf –
dafür verlassen wir den Fluss Buri Gandaki und gehen westwärts in Richtung Larkay Pass zur Hochalm Dharamsala.

Tag 17: Dharamsala – Larkya Pass (5.135 m) – Bhimathang (3.750 m)
Ein früher Start ist für die Passüberschreitung notwendig. Leicht bergan, später jedoch steiler über Geröll und Schnee vergehen die 5 Stunden Aufstieg zum Pass – es wird uns schwer fallen, bei diesem Panorama auf Sechs- , Sieben- und Achttausender, uns an den Abstieg zu begeben. Der Weg führt über Moränen und steileres Gelände ins Tal des „Milchflusses“ nach Bhimathang. Am Pokar-See machen wir noch einmal Pause, bevor wir das Camp in einem herrlichen Gletscherkessel erreichen … (9-10 Std.)
Der Folgetag dient als Reservetag für die gesamte Trekkingreise – oder, wenn er nicht gebraucht wird, als gemütlicher Rasttag nach der langen Vortags-Etappe.

Tag 18: Bhimathang – Tilije (2.256 m)
Beim Abstieg nach Tilije bekommen wir herrliche Kontraste zu sehen – das leuchtende Eis des Manaslu, das durch den lichten Nadelwälder auf uns herab leuchtet, dazu die blühenden Rhododendronwälder und der „Milchfluss“ im Talgrund – schade, das der Trek bald zu Ende geht …(6 Std.)

Tag 19: Tilije – Dharapani – Jagat (1.342 m)
Unser „Milchfluss“ mündet bald in den Marsyangdi Khola, der eine der tiefsten Schluchten der Welt geschaffen hat. Bei Dharapani treffen wir auf die klassische Route der Annapurna-Umrundung. Wir überqueren mehrmals auf Hängebrücken den Fluss, bis wir nach Jagat kommen,  unserem Tagesziel. …(7 Std.)

Tag 20: Jagat – Ngadi (930 m) 
Durch kleine Dörfer geht es immer weiter abwärts und wir treffen wieder auf Reisplantagen.Am Abends genießen wir noch einmal das Zeltleben, denn schon morgen geht unser Trek zu Ende.
Was ist eigentlich mit der Annapurna Umrundung – eine nächste Reise ?! … (5 Std.)

Tag 21: Ngadi – Bulbhule – Fahrt zurück nach Kathmandu
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung – Zeit, im Hotelgarten auszuruhen, vielleicht ein Bierchen zu genießen und richtig zu faulenzen. Hotel***

Tag 22: Vormittags können wir gemütlich ausschlafen oder die letzten Dinge erledigen. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht – ein schöner Nepalurlaub geht zu Ende. Rückflug nach Deutschland

Tag 23: Ankunft gegen morgen in Frankfurt.

Allgemeine Voraussetzungen – persönliche Vorbereitung:

Gesundheit und Kondition:
Da Sie in engem Kontakt mit der Natur stehen und kräftigen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein werden, sollten Sie auf jeden Fall absolut gesund sein.
Eine sowohl recht gute, als auch trainierte Kondition für täglich 4 bis 6 – stündige Tagesetappen (mit leichtem Tagesrucksack – das normale Gepäck wird von Trägern befördert) ist erforderlich, – es kann auch mal eine Stunde mehr werden.
Bei der Überschreitung des Larkya- Passes, 5.416m hoch, rechnen wir mit 8- 10 Stunden.

Sie sollten diese Tour körperlich gut vorbereitet beginnen;
Wenn Sie Ihr Urlaubsergebnis nicht dem Zufall überlassen, die vielfältigen Bergerlebnisse richtig genießen wollen, dann sollten sie sich nachfolgende Trainingstipps mal durch den Kopf gehen lassen:
Sie sollten eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit besitzen! Wir empfehlen regelmäßiges Ausdauer- (Dauerlauf, Radfahren…) und Beinkraft- bzw. Beinkraftausdauertraining (Treppensteigen, Berg(auf)­läufe, Kniebeugen…).
Bitte beachten Sie, dass auch andere Muskeln (Rücken, Schulter für das Rucksacktragen – auch wenn es nur ein leichter Tagesrucksack ist) beanspruchen werden. Hier empfiehlt sich z.B. allgemeine Kräftigungsgymnastik oder entsprechendes Circuittraining.

Trittsicherheit und alpinistisches Können:
Für diese Trekkingtour sind Kenntnisse in Alpintechnik nicht erforderlich.
Eine grundlegende Trittsicherheit im teilweise weglosen (Schnee, Firn, Schrofen, Geröll, …) und eventuell auch ausgesetztem, steileren Bergwandergelände ist jedoch absolut notwendig!

Unterkunft:
Zu Beginn und am Ende der Trekkingreise übernachten wir in einem zentral gelegenen Dreisterne-Hotel in Kathmandu, um ohne Aufwand das lebhafte Treiben in den engen Gassen miterleben zu können. Während der Trekkingtour genießen Sie den Komfort des Zelttrekkings.

CAMPING- oder Zelt-Trekking heißt:

•Unterkunft in Zweipersonen-Zelten – auf Wunsch können Sie auch ein Einzelzelt bekommen. Isomatte oder Schaumstoffmatratze als Unterlage wird gestellt. Warmer Schlafsack (Komfortbereich sollte bis – 20 C° gehen) wird von Ihnen mitgebracht (wir beraten Sie diesbezüglich gerne).Camping mit Komfortgemeinschaftszelt für die täglichen Mahlzeiten und das abendliche Beisammensein – sofern es draußen nicht schöner ist. Vollverpflegung – “Morning-Tea”, Frühstück, Mittagessen, Nachmittags-Tee, abwechslungsreiches Abendessen, Küchen-Crew – die uns kulinarisch verwöhnt Toilettenzelt.
•Campen – da wo es am schönsten ist:
Wir können uns die Übernachtungsplätze dort aussuchen, wo es am schönsten – oder aber am günstigsten für geplante Aktivitäten (Bergwanderungen, …) ist.

Rundum-Betreuung:

Wie bei allen von uns durchgeführten Trekkingtouren bieten wir komplette Rundum-Betreuung:
•Träger für die Ausrüstung (bis 20 kg), mehrere Lokal-Guides
•Deutscher DAKS-Guide, der die Nepali-Führer unterstützt und als direkter Ansprechpartner vor Ort fungiert.