Fasziniernde Trekkingreise ins ursprüngliche Nepal

Bitte beachten Sie auch   „Der große Nepal-Trek“
– die Fortführung des Mera Treks: über den Amphu Laptsa Pass ins Khumbu Tal

Vom hinduistisch geprägten Nepal hinauf ins Sherpa-Land! Eine Wanderung durch das ursprüngliche Nepal, fernab des Tourismus! Trekking von subtropischen Reisfeldern ins Hochgebirge zum Mera Peak, einer einmaligen Achttausenderaussichtskanzel.

Der „Trek zum Mera Peak “ ist eine Reise für alle, die schon viel in den Bergen gewandert sind und eine neue Herausforderung suchen. Es ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Abenteuer, das für jeden unvergesslich bleiben wird. Auf dieser Trekkingtour locken nicht nur die hohen Himalaya-Gipfel, sondern  auch ein faszinierendes Land mit einer alten noch sehr unverfälschten Kultur; eine Welt von Tempeln, Klöstern und hohen Bergen. Wir starten bei subtropischer Wärme in 400 m Höhe, und erreichen bei bedeutend kühleren Temperaturen Höhen von 5.000 m,  auf den Gipfeln sogar über 6.000 Metern!

Sie werden auf dieser Tour (von absoluten Logenplätzen!) den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest sehen, unser der Weg dorthin führt nicht über die touristisch stark frequentierten Wege, sondern durch karge, unbewohnte Gebiete, über Gletscher und schneebedeckte Pässe. Dieser Trek ist imposant und spannend!

Allgemeine Voraussetzungen – persönliche Vorbereitung:
Da Sie bei dieser Reise in engem Kontakt mit der Natur stehen und kräftigen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein werden, sollten Sie auf jeden Fall absolut gesund sein. Dazu ist eine gute Kondition für täglich 4 bis 7– stündige Tagesetappen (mit leichtem Tagesrucksack – das normale Gepäck wird von Trägern befördert) erforderlich. Am Gipfeltag „Mera Peak “ ist mit 10 Stunden und mehr zu rechnen.

Trittsicherheit und alpinistisches Können:
Für diese Trekkingtour sind keine Kenntnisse in Alpintechnik erforderlich. Eine grundlegende Trittsicherheit im teilweise weglosen (Schrofen, Geröll, …) Bergwandergelände ist jedoch nötig.

Mera Peak Besteigung:
Auf der Tour haben wir viel Zeit, zu lernen, zu üben und zu praktizieren. Optimal ist es, schon vorher eine gute Trittsicherheit für das Gehen auf Firnfeldern und mit Steigeisen zu erwerben.– z.B. auf unserer erlebnisreichen Gletschertourenwoche.   Gletscherkurs Alphubel

 

Reiseverlauf

Tag 1/2/3: Flug von Frankfurt (1 x umsteigen) nach Kathmandu.
In Kathmandu angekommen, werden wir in unser zentral gelegenes Hotel *** gefahren.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung – vielleicht unternehmen Sie einen Ausflug durch das emsige Treiben der Altstadt von Kathmandu: Enge Gassen, Paläste, Tempel und Basare…

Tag 4: Flug Kathmandu – Tumlingtar, Trek Tumlingtar (410 m) – Kartigeghat (360 m, 4 h)
Die Flugreise nach Tumlingtar sucht ihresgleichen: zuerst entlang den Achttausendern wie Everest und Makalu, dann hinab in das grüne Aruntal zu einem kleinen, grasbedeckten Landeplatz. Hier treffen wir unsere nepalesischen Sherpaführer, die Küchenmannschaft und die Träger. Gegen Mittag starten wir unseren Trek mit einer Genusswanderung durch das subtropische Nepal – mit Bananen- und Orangenbäumen – (35°- 40° Tagestemperatur und 20°-25° Grad nachts)! Der Arun-Fluß lockt ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Tag 5: Kartigeghat (360 m) – Ghote Bazar (1.000 m, 5-6 h)
Unser Weg durch eine verschwenderische Natur- Reisfelder, Bambuswälder, Orangen, … die Vielfalt an Pflanzen und Farben- ist einmalig. In den ersten Tagen wandern wir durch eine durchgehend hinduistisch geprägte Region – immer wieder kommen wir durch kleine Dörfer mit den typischen, sehr einfachen Leichtbauhütten aus Holzständerwerk mit Flechtmattenwänden und –dächern. Wir lernen, dass wir, die immer wieder am Wegesrand stehenden Gebets- und Gedenkmauern, „im Uhrzeigersinn“, also links herum passieren müssen. Anders herum würde es Unglück bedeuten! Angekommen in Ghote Bazar, lockt ein Bergbach mit erfrischendem Wasser.

Tag 6: Ghote Bazar – Phedi (1.606 m, 5 h)
Durch fruchtbare Gebirgstäler und über abenteuerliche Bambusbrücken steigen wir langsam weiter auf.
Noch immer prägen ausgedehnte Reisfelder das Landschaftsbild. Die Tagestemperaturen sind noch sehr hoch – nachts wird es schon etwas angenehmer, kühler (12°). Der Gebirgsbach an unserem heutigen Etappenziel, Phedi, ist ebenfalls deutlich kühler: Nur die Härtesten gehen jetzt richtig baden – die meisten bevorzugen eine „normale“ Körperwäsche.

Tag 7: Phedi – Gurase (3.000 m, 6 h)
Durch dichte Wälder steigen wir auf. Zu Beginn gewinnen wir schnell an Höhe – 900 Höhenmeter sind in gut 1 ½ Stunden bewältigt. Kurz vor unserem Lunchplatz können wir – falls geöffnet – eine interessante Gompa (buddhistisches Kloster) besichtigen. In dieser Region wachsen Orchideen, die im Frühling in den verschiedensten Farben blühen.

Tag 8: Gurase – Guidel (2.030 m, 6-7 h)
Nach zirka 1 ½ Stunden Aufstieg erreichen wir den Salpa Rupina Pass (3.349 m). Hier verläuft die Grenze zum Solo-Bezirk, dem Sherpaland. Noch zirka 2 Stunden Abstieg durch ausgedehnte Bergwälder und wir erreichen die ersten Sherpadörfer. Alles wirkt anders: Häuser aus Stein, Fenster teilweise aus Glas und eine vielfältige Landwirtschaft. Es gibt gut schmeckende Kartoffeln und viel Gemüse. Weiter geht es abwärts, bis wir nachmittags unser Tagesziel, das Rai-Dorf Guidel erreichen und mitten auf dem Schulhof unser Lager aufschlagen. Das obere Hongu-Tal ist größtenteils von den Rai bewohnt, einer vorwiegend hinduistisch geprägten Volksgruppe.

Tag 9: Guidel – Bung – Boskom Gompa (2.600 m, 6-7 h).
In der Frühe geht es eine Stunde steil abwärts zu einer Hängebrücke, die über den Hungu Khola Fluss (1.450 m) führt, zu dessen Quellen wir unterwegs sind. Mäßig steil und sehr interessant ist der nun folgende Aufstieg durch das großflächige, wunderschöne Gebiet des Dorfes Bung: Felder, Wasserbüffel und Kühe, bunte Gärten, verstreute malerische Häuser und immer wieder neugierige Kinder – bis wir unseren mittäglichen Rastplatz im oberen Dorfteil erreichen (1.800 m). Es geht hinauf hinauf zum wunderschön gelegenen Tempel Boskom Gompa, wenn wir Glück haben weilt gerade ein wandernder Lama dort – und wir können einem buddhistischen Gottesdienst beiwohnen.

Tag 10-11: Boskom Gompa – Chalem Karka (3.580 m, 5 h),Chalem Karka – Panch Pokhris (4.300 m, 6 h)
Wir verlassen besiedelte Gebiete. Die frische Luft ist angenehm. Ein langer Bergrücken führt uns zum ersten Mal über 4.000 Meter, dann – von einem scharf eingeschnittenen Bergsattel (4.450 m) breiten sich unter uns einige kristallklare, Seen aus:
Die Panch Pokhris, heilige Seen, die manchmal das Ziel tausender Pilger sind – Sitz der Wassergeister.

Tag 12-14: Panch Pokhris – Khote (3.614 m, 7 h), Khote – Tagnag (4.360 m, 5-6 h), Ruhetag Tagnag
Immer faszinierender wird die Bergkulisse. Die beeindruckenden Eisriesen ragen immer näher und höher vor uns in den Himmel. Wir wandern jetzt in das obere Hinku-Tal hinein. Nach einer Nacht in Khote steigen wir langsam das Tal nach Norden hinauf, passieren einige Almen und erreichen am Ende des Hochtals die Lodges der Alm Tagnag – schon fast eine kleine Siedlung. Hier trifft man häufig auf Gruppen aus aller Welt. Wir legen einen Akklimatisationstag ein – vielleicht wandern wir hinauf zu einem stillen Gletschersee.

Tag 15/16: Tagnag – Khare (4.950 m, 5 h), Ruhetag Khare
Vorbei am Sabai-See und dem Dig-­Gletscher wandern wir durch Moränenlandschaft bis zu einem schönen Rastplatz, zirka 30 Minuten unterhalb der meist überfüllten Alm Khare gelegen. Hier werden wir einen weiteren Akklimatisationstag einlegen (auch Reservetag für Schlechtwetter etc.).

Tag 17: Khare – Mera Peak Basecamp (5.300 m, 5-6 h)
Wir erreichen den Mera Gletscher. Über den Gletscher geht es nun hinauf zum Mera La, dem Mera Pass auf 5.415 m Höhe. Wir überschreiten den Pass und schlagen unser Lager zirka 100 Höhenmeter tiefer auf – wir haben das Mera Peak Basecamp erreicht – wir sind endlich angelangt, auf unserem Aussichtsplatz inmitten Sechs-, Sieben- und Achttausender!

Tag 18: Ruhetag oder Tagesausflug ins obere Hongu-Tal
Heute heißt es: Ausruhen, Panorama genießen … und dem Körper Zeit für die Höhenanpassung einräumen. Vielleicht werden wir heute (wer Lust hat) einen Blick ins obere Hongu-Tal werfen – schauen, wohin die große Tour, der „Nepal-Trek“ führt.

Tag 19: Mera Peak Basecamp – Mera-Hochlager (5.800 m, 5-6 h)
Heute steigen wir hinauf zum Hochlager. Dieses liegt auf zirka 5.750 Metern Höhe – auf einer Felsinsel mitten im Gletscher – und bietet eine wirklich grandiose Aussicht auf die gesamte Kette der Achttausender: Mount Everest, Lhotse, Makalu … reihen sich vor unseren Augen auf – man kann sich gar nicht satt sehen …! Irgendwann heißt es dann: „Abstieg“. Wir wünschen den Gipfelstürmern viel Glück und kehren zurück zum Basislager.

(Mera Peak Aspiranten):
Wir übernachten im Hochlager und haben mit etwas Glück – wie auch schon am Basislager – einen malerischen Sonnenuntergang. Obwohl es am Abend bitterkalt wird, werden die meisten – in ihre Daunenjacke eingekuschelt – draußen ausharren, bis die letzten Pastellfarben der Dunkelheit gewichen sind.

Mera Peak – der Gletscherberg
Tag 20: Tag des Gipfelsturmes! Mera-Hochlager – Mera Peak 6.461 m – Khare (⇑ 5-6 h, ⇓ 4-5 h)
Frühmorgens geht es los. Stellenweise können wir in tiefe Gletscherspalten hineinschauen. Bis wir die Höhe von 6.461 m erreichen, den Gipfel der Mera, steigen wir 4 – 6 Stunden über Gletscher und geneigte Firnhänge aufwärts. Manchmal ist der Weg zum Gipfel- auf den letzten 30 – 40 Metern, einer steileren Firnstufe- vereist bzw. schwer gangbar, dann wird der Bergführer ein Fixseil spannen, an dem man problemlos und sicher aufsteigen kann. Der Gipfel ist erreicht !
Der anstrengende Aufstieg ist nun beendet, unter uns liegen Täler, niedrigere Berge und die mächtigen Gletscher. Für eine kurze Zeit fühlen wir uns wie Könige über diesem eisigen Reich. Nach dem Aufstieg eine phantastische Belohnung – fünf der vierzehn höchsten Berge der Welt auf einen Blick – leuchtende Eisriesen vor einem blauschwarzen Himmel. Dann geht es wieder hinab – am Mera Pass treffen wir auf die zurückgebliebenen Gruppenmitglieder, die sich einen ruhigen Vormittag am Basecamp machen konnten. Gemeinsam geht es hinab zum Camp unterhalb von Khare.

Tag 21-23: Khare – Khote, Khote – Thuli Kharka, Thuli Kharka – Zatrwa Pass (4.590 m) – Lukla
In drei Tagesetappen wandern wir nach Lukla – zunächst auf bekannten Wegen bis Khote, dann zweigt der Weg ab.
Nun führt der Weg hangaufwärts ansteigend bis zum Lagerplatz bei Tuli Kharka (4.250 m).
Morgens bewältigen wir den 4.600 m hohen Zatrawa Pass. Ein langer Abstieg führt uns, vorbei an der Siedlung Chulanga nach Lukla (2.800 m) – dem Endpunkt unserer Trekkingtour. Abends feiern wir ein ausgelassenes Abschiedsfest mit unserer Mannschaft.

Tag 24: Flug von Lukla bis Kathmandu
Flug von Lukla zurück nach Kathmandu. Hier können wir relaxen, bummeln und genießen.

Tag 25: Die alten Königsstätten Patan und Bhaktapur ( fakultativ)
Wer möchte, besichtigt die alte Königstadt Bhaktapur und Patan Weltkulturerbe mit kunstvoll verzierten Ziegelmauern und prächtig geschnitzten Holzfassaden der alten Newar-Kunst, kleinen Gassen, Palästen, Tempeln und Basaren …
oder schlendert auf eigene Faust in den Basaren der Altstadt.
Am Abend erwartet uns ein festliches nepalesisches Essen. Hotel

Tag 26 – 27: Rückflug
Nachmittags /abends startet der Rückflug nach Frankfurt (Ankunft meist am frühen Morgen)

 

„Der große Nepal-Trek“ – die Fortführung des Mera Treks: über den Amphu Laptsa Pass ins Khumbu Tal

 

 

Termine / Preise

NameTermineCodePreis 
Mera Peak11.10.-06.11.2015NE-72-A-15€ 4.495,-
Mera Peak08.11.-04.12.2015NE-73-A-15€ 4.495,-

kleine Gruppen von 5 TN bis 12 TN
Kleingruppenaufschlag bei 5-6 TN € 90.-

Leistungen

Führung:
++ deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
++ Frankfurt- Kathmandu-Frankfurt
++ europäische Flug Taxe
++ Flug:Kathmandu -Tumlingtar, Lukla-Kathmandu
++ alle Inland-Transfers

Unterkunft & Verpflegung:
++ Hotels*** mit HP
++ EZelte mit VP (in den Hochlagern Doppelzelt)

Trekking:
++ Gepäcktransport: max. 20 kg /TN
++ Begleitmannschaft
++ Toilettenzelt
++ Gemeinschaftszelt
++ Sattelitentelefon
++ Notfall- & Höhenmedizin-Apotheke
++ Überdrucksack

Sonstiges:
++ Besichtigungen lt. Programm
++ Nationalpark-Gebühren
++ AKV (für TN aus DE)

auf Wunsch:
++ Hotel EZ € 100,-
++ Ezelt €
++ Besteigung Mera Peak € 160,- €
++ Rail & Fly Ticket € 75,-

nicht enthalten:
++ Visum-Gebühr US $ 40,- (vor Ort auch in Euro zahlbar)
++ Besichtigung von Patan und Bhaktapur (Aufpreis)
++ Trinkgelder