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Tourencharakter
Wir haben bewusst darauf geachtet, dass sowohl aktive Bergwanderer, als
auch nicht so sportlich ambitionierte Naturliebhaber auf ihre Kosten kommen:
Bei allen größeren Wanderungen und Vulkanbesteigungen gibt
es gemütliche Alternativen:
z.B. schöne Rundwanderungen in Camp-Nähe anstelle der Vulkanbesteigungen
in Kamchatka.
Diese Tour hat Pioniercharakter
und führt in eines der entlegensten Gebiete unserer Erde.
Kamchatka ist noch nicht touristisch erschlossen, so dass wir auch häufig
wegloses Gebiet durchwandern (alpine Erfahrung ist jedoch nicht nötig!)
Es kann es durch wechselnde Verhältnisse, Flugverzögerungen,
Wettereinfluss und ähnliches zu organisatorischen Änderungen
der Programmpunkte kommen, so dass der exakte Reiseablauf erst vor Ort
von unseren Führern festgelegt wird.
Wir setzten Flexibilität und die Fähigkeit voraus, sich eventuell
einfachen Verhältnissen anzupassen (Toilette häufig außerhalb
des Hauses, ...)
- die typische sehr herzliche Gastfreundschaft
macht dies jedoch mehr als wett. Wenn wir unsere deutsche Genauigkeit
vergessen und uns den unverfälschten Naturgegebenheiten öffnen,
wird die Tour ein unvergessliches Erlebnis.
St.
Petersburg "Stadt der Zaren"
St. Petersburg gehört
zu den schönsten Städten Europas.
Kunstvolle Brücken schmücken die vielen kleinen und großen
Kanäle, die die Stadt durchziehen und ihr den Beinamen "Venedig
des Nordens" eingebracht haben. Noch immer spürt man, dass St.
Petersburg über 200 Jahre Residenzstadt der russischen Zaren war.
Berühmte Museen, prunkvolle Schlösser, Paläste und Kirchen
machen die Stadt zu einem kulturellen Gesamtkunstwerk.
Stadtrundfahrt und Peter-Paul-Festung
Die bekanntesten Plätze, Gebäude und Denkmäler lernen Sie
auf der Stadtrundfahrt kennen: Die Fla-niermeile Newskij-Prospekt, Kasaner
Kathedrale, Alexandersäule, Admiralität, Schlossplatz, Winterpalast
und die Isaak-Kathedrale. Letztere zählt zu den großartigsten
Bauwerken des 19. Jahrhunderts. Sie bietet 14.000 Personen Platz und beherbergt
eine wertvolle Gemäldesammlung berühmter russischer Maler.
Die Peter-Paul-Festung bildete den einstigen Kern der alten Stadt. In
der Peter-Paul-Kathedrale finden wir die Familiengruft der russischen
Zarenfamilie.
Eremitage
Der Winterpalast der Zaren in St. Petersburg ist ein Wahrzeichen der Stadt
Die Räume des Palastes be-herbergen eine der größten und
bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt: die Eremitage, deren Sammlung
über 3 Millionen Exponate zählt, darunter Gemälde von Leonardo
da Vinci, Rafael, Rembrandt, Picasso etc. - Kunst von absolutem Weltruf!
Puschkin und
das Bernsteinzimmer
Dieser Ausflug führt nach Puschkin, dem ehemaligen Zarskoje Selo
(Zarendorf). Hier besichtigen Sie das luxuriöse Katharinen-Palais.
Hauptzierde des Palastes damals und heute ist das Bernsteinzimmer, das
Peter I. vom Preußenkönig als Geschenk bekam.
Dieses "Achte Weltwunder", seit dem 2. Weltkrieg verschollen,
wurde anlässlich des 75-jährigen Beste-hens für 3,5 Millionen
US-Dollar in mühevoller Kleinstarbeit rekonstruiert.
Pawlowsk
Pawlowsk bietet die ehemalige Sommerresidenz des Zaren Paul, mit einer
einmaligen weitläufigen Parkanlage - zu Recht als Perle der Schloss-
und Parkkultur Russlands bezeichnet.
Der Baikalsee "Bai-kul"
Bai - kul bedeutet
"reicher See", und das zu Recht:
Der tiefste (1.637 m Wassertiefe!) und wahrscheinlich älteste See
der Erde enthält unvorstellbare Mengen an Wasser.
"Brunnen des Planeten" so nennen die Russen ihren "heiligen
See" - gut ein halbes Jahrhundert könnte er allein die Weltbevölkerung
mit Trinkwasser versorgen
Mit einer Oberfläche so groß wie Belgien und einer Wassermenge
doppelt so groß wie die Ostsee enthält er ein Fünftel
der Süßwasserreserven unseres Planeten. Würde man seinen
Inhalt über die gesamte Erdkugel verteilen, würde er diese 20
Zentimeter hoch mit Wasser bedecken.
Wissenschaftler meinen, dass irgendwann aus dem Baikalsee ein Ozean wird,
der zwei Kontinente teilt, denn er wird ständig tiefer und breiter.(Im
Gegensatz zu unseren in der Eiszeit entstandenen Seen, die langsam versanden.)
Klima, Flora
& Fauna, ...
Das besondere Klima der Baikalregion gibt bis heute Rätsel auf. Im
Jahresdurchschnitt mehr Sonnentage als Norderney - und das im Herzen Sibiriens!
Bei einer jährliche Durchschnittstemperatur im Minusbereich erreicht
das Thermometer im Sommer oft bis zu 35 Grad.
Bei einer Oberflächentemperatur
von nur ca. 14 Grad kommt es zu keiner Verdunstung, so dass es im Frühling
und Sommer über dem Baikalsee praktisch keine Wolken gibt. Die von
Westen oder Osten he-ranziehenden Wolken regnen an den umgebenden Bergketten
ab. Die manchmal entstehenden Luftspiegelungen kann man sonst nur in Wüsten
beobachten.
Neben den vielen seltenen
Pflanzen bildet vor allem das Westufer einen bizarren Anblick:
dunkle Kiefer-Lärchen Wäldern, aus denen die hellen Stämme
der Birken herausleuchten mit schroffen Felsformationen und Wasserfällen,
ein gelungener Kontrast zum Sandstrand des Sees.
Freilichtmuseum
der Sibirischen Holzbaukunst
Alte Bauten aus ganz Ostsibirien wurden hierher gebracht und wieder aufgebaut
- man glaubt, Hunderte Jahre zurück gereist und in einem ursibirischen
Dorf gelandet zu sein: Originale Wohnhäuser, Festungs-mauer, Kirche
und eine winzige Kapelle, Wassermühle, Dorfsschule ... Außerdem
gib es hier einen burjatischen Ulus (Siedlung) mit einigen Jurten, auch
innen wie vor Jahrhunderten ausgestattet. Die schöne Lage des "Dorfes"
- es liegt im Wald am Ufer der Angara - macht die Besichtigung zu einem
echten Genuss.
Maloe More("Kleines
Meer")
Maloe More ist die Meeresenge zwischen der Insel Olchon und der Westküste.
Dank der niedrigen Tiefe wird das Wasser hier im Sommer wärmer, als
woanders am Baikalsee. Lange Sandstrände und schöne Natur machen
Maloe More zu einem Lieblingserholungsort für viele Urlauber.
Olchon und die Tagaran Steppe
Olchon und die Tagaran Steppe befindet sich im mittleren Teil des Baikal.
Mit ihrer Fläche von 730 qkm (71,7 km lang und bis zu 15 km breit),
ist sie die größte Insel des Sees. Hier gibt es alle Landschaftsformen,
die am Baikal vertreten sind: von Flachlandsteppe bis zur Gebirgstaiga.
Dank der größten Zahl der Sonnentage in ganz Sibirien (2.277
Std. / Jahr - ähnlich Kalifornien) wird es auch die "Sonnenregion"
genannt.
Viele Sagen und Legenden sind mit dieser Region verbunden. Besonders wird
Olchon von den Burjaten verehrt, da viele ihrer Hauptgötter hier
zu Hause sind. Bereits zu den Zeiten des Dschingis-Khan war hier das Zentrum
des Nördlichen Schamanismus.
Weltnatur-Erbe
Baikal
In jüngster Zeit ist es gelungen, dieses beispiellos wertvolle Gebiet
zu schützen, um die Artenvielfalt von rund 2500 (!) Tier und Pflanzenarten
in und um den See zu erhalten. Selbst in den tiefsten Tiefen leben hier
Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.
So verdankt der See einem winzigen Krebs (dem Epischuera) mit seinem effektiven
Filtersystem seine unvergleichliche Klarheit. Eine andere Rarität
findet man beim Golojanka, einem durchsichtigen Fisch, der zur Hälfte
aus Öl besteht, welches große Heilkräfte besitzt gegen
zahlreiche Krankheiten
Und wie die Baikalrobbe, als einzige auf der Welt im Süßwasser
lebend, hierher gefunden hat, bleibt wohl weiter ihr Geheimnis.
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