Eine wunderschöne Wanderrunde rund um Meran. Der Meraner Höhenweg bietet eine besondere Möglichkeit, den Vinschgau rund um Meran zu erleben und durch neue Ausblicke diese Region kennenzulernen.
Wie auf einer Aussichtsterasse wandert man über den Vinschgau, erblickt das Meraner Becken, die Ortlergruppe, die Dolomiten und Sarntaler Alpen.
Gleichzeitig erlebt man jedoch auch ein Stück alter Bergbauernkultur der Region, die diese einzigartige Landschaft durch mühsame Arbeit mitgestaltet und gepflegt haben.
Diese 8-tägige Tour beginnt mit einer Seilbahnfahrt von Plaus hinauf zum Hochforch. Eine schöne Etappe des Meraner Höhenweges führt leicht in zirka 4 Stunden über Gigglberg und Nassereither Alm hinüber und dann auf schönen Wanderwegen abwärts querend zu unserem gemütlichen Gasthof im kleinen Ort Vellau, unseren Stützpunkt für die kommenden 3 Nächte.
Von hier starten wir zwei sehr lohnende Tagesrundtouren: Von der Mutspitze haben wir einen traumhaften Tiefblick auf das gesamte Meraner Becken und die Rundtour zu der Spronser Seenplatte beeindruckt durch eine Vielzahl idyllisch gelegener Hochgebirgsseen.
Am vierten Tag queren wir das Passeiertal und beginnen unseren Wanderbogen nach Bozen.
Wenn alles stimmt (Wetter, Kondition, ...) werden wir die interessante alpine Variante des Europäischen Fernwanderweg E5 begehen, mit der Besteigung des tollen Aussichtsberges Hirzer Spitze zu Beginn und der anschließenden Bergwanderung hinüber zur Meraner Hütte.
Wenn das Wetter zu schlecht ist, wählen wir die Umgehung der alpinen Variante des E5 auf niedrigeren Höhenwegen, bis wir – mit Seilbahnunterstützung – auch die Meraner Hütte erreichen.
Eine Panorama-Etappe des Europäischen Fernwanderweg E5 führt uns dann abschließend nach Mölten.
Hier lassen wir die Höhenwanderrunde „zünftig“ ausklingen!
Am nächsten Morgen fahren wir mit der Seilbahn hinunter ins Tal und mit dem Zug zurück nach Meran.
Voraussetzungen:
Außer einer Grundkondition für 4 bis 6 Std. Bergwanderungen mit
leichtem Tages-Rucksack sind keine bergsteigerischen Kenntnisse nötig!
Unterkunft
Wir nächtigen in Gasthöfen, einfachen Hotels und Berghütten. Wir bekommen dort Doppel- und Mehrbettzimmer mit Halbpension, also Frühstück und warmes Abendessen.
Rucksack-Transport
Bei allen Wanderungen werden die Rucksäcke mittels Bergbahnen und Taxis zum nächsten Quartier transportiert.
Sie benötigen bei diesen Tagestouren also nur einen leichten Tagesrucksack für die Tagesverpflegung und die Wetterschutz-Kleidung (Anorak, Pullover, ...).
Unbeschwertes Wandern ist also angesagt! |

Das
geplante Tourenprogramm:
Sa: Tourenbeginn - Gigglberg - Nassereith-Hütte - Vellau
10:00 Uhr Treffen in Meran – Mit dem Taxi geht’s nach Plaus (das Taxi bringt dann unser Gepäck zu unserem Abendquertier) - Gondelfahrt zum Gasthof Hochforch. Wir wandern durch lichten Lärchenwald wechseln auf & ab über den Meraner Höhenweg zum Gasthof Gigglberg. Durch den Schindelbachgraben (hier können wir alte Waale [Wasserleitungen] und eine Mühle anschauen) und schöne Wanderpfade erreichen wir die urige Nassereith-Hütte (1.523m - einfache Berghütte). Von hier wandern wir auf schönen Wanderpfaden querend hinab nach Vellau (996m). Hier werden wir 3 Nächte in einem gemütlichen Gasthof nächtigen.
(~ 4,5 Std. Höhenwanderung, überwiegend leicht absteigend mit Rucksack)
So: Mutspitze 2.295m
Mit der Seilbahn erreichen wir leicht die Leiteralm (1.522m). Von hier steigen wir über die Taufenscharte 'gen Mutspitze, dem prächtigen Aussichtsberg über Meran, östlicher Eckpfeiler der Texelgruppe an der Talmündung des Vinschgaues. Oben vom Gipfel (2.295m) genießen wir das wunderbare Panorama. Wir überschreiten die Mutspitze und erreichen in einem ständig absteigenden Wanderbogen über Bergrücken, Wanderpfade und am Ende den unteren Vellauer Felsenweg nachmittags wieder Vellau. (Tagestour ohne Rucksack)
Mo: Seilbahn Leiteralm (1.522m) – Hochganghaus – Hochgangscharte (2.441m) – Spronser Seen – Vellau:
Heute haben wir einen längeren Tag vor uns – zuerst müssen wir zirka 3 Stunden aufstiegen, um zu den großartig gelegenen Spronser Seen zu gelangen, dem größten Seenplateau Südtirols.
Im großzügigen Bogen wandern wir vorbei an den Seenplatten, um dann über die Spronser Alpe und Taufenscharte (kürzer) oder Bocker-Hütte (1.700m), Bockersteig und Felsenweg im Bogen zurück zur Leiteralm zu gelangen. Mit der Seilbahn geht's bequem hinunter nach Vellau. (Tagestour ohne Rucksack)
Di: ... nach Klammeben
Mit dem Bus fahren wir hinüber auf die andere Talseite nach Saltaus. Von dort bringt uns die Hirzer Seilbahn bequem hinauf zur Mittelstation, nach Prenn. Von dort wandern wir gemütlich in 3 Stunden hinauf zum Gasthof Klammeben (1.980m; Mehrbettzimmer mit Stockbetten). Wer heute keine Lust zum Wandern hat, kann auch mit der Seilbahn direkt hinauf zum Gasthof fahren. (zirka 3-stündige Wanderung ohne Rucksack )
Mi: Gasthof Klammeben – Meraner Hütte (Aufstieg 780m Abstieg 790m)
Wenn heute die Verhältnisse gut und alle Teilnehmer unternehmungslustig sind, wird die alpine Variante des E 5 zur Meraner Hütte gewählt. Ein paar Höhenmeter mehr erwarten uns zwar, dafür hat man jedoch von der Hirzer Spitze (2.781m) bei schönem Wetter eine einmalige Weit- und Rundsicht (Mit die beste Sicht des gesamten E 5)!
Alternativroute (auch für Schlechtwetter / überwiegend leicht absteigend):
Absteigend und auf leichten Wegen queren wir zur Zwischenstation der Seilbahn Meran 2000. Die Bergbahn befördert uns schnell und bequem auf 1.945 Meter Höhe. Bequem erreichen wir von der Bergstation die Meraner Hütte.
Die Meraner Hütte (1.930m), bietet uns eine tolle Fernsicht - bei gutem Wetter haben wir eine schöne Aussicht auf die Königsspitze, die auch trotz der großen Entfernung nichts von ihrer Großartigkeit verliert (komfortable Berghütte mit Betten). (5 - 6 Std. aussichtsreiche Bergwanderung ohne Rucksack / Gepäcktransport)
Do: Großer und Kleiner Ifinger (2.581m + 2.552m):
Dieser steilwandige Felsstock ist das Wahrzeichen von Meran und einer der besten Aussichtspunkte des Landes. Ein ruhiger und genußvoller Tag. (Tagestour von der Meraner Hütte ohne Rucksack)
Fr: Meraner Hütte – E5 nach Mölten (Aufstieg 150m Abstieg 1.000m):
Eine sehr lohnenswerte Etappe des Fernwanderweges E5 erwartet uns heute: Vom Kreuzjöchl (1.980m) fast ständig leicht fallend, wandern wir über einen langgezogenen Bergrücken abwärts. Nach beiden Seiten genießen wir einen wunderschönen Ausblick auf: Dolomiten, Sarntaler Alpen, Texelgruppe, Vinschgau, Ortler, ...
Der Tschöggelberg - ein herrliches Hochplateau mit weiten Weideflächen, immer wieder von Lärchenwäldern unterbrochen, führt uns hinab nach Mölten, dem Endpunkt unserer „Südtiroler Sonnenwege“ (Gasthaus).
Sa: Mölten – Seilbahn nach Vilpian – kurze Bahnfahrt nach Meran: Tourenende
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