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Alpen: Westalpen - Weitwanderweg - von Chamonix nach Zermatt

DAKS - Deutsche Alpin- und Kletterschule, Buchweizenweg 21, D-51427 Bergisch Gladbach

www.berge-reisen.de  e-mail: DAKS@berge-reisen.de Fax: 02204-60539 Fon: 02204-63781

Westalpen - Weitwanderweg    
Höhenweg im Banne der höchsten Alpenberge
vom Mont Blanc zum Matterhorn / von Chamonix nach Zermatt    (Konditionell: anspruchsvoll - Technisch: leicht)

            Teil A: vom Montblanc zum Großen St. Bernhard
            Teil B: vom Großen St. Bernhard zum Matterhorn


Übersicht über 2 Wochen „Quer durch die Westalpen“
:
Wir umwandern das beeindruckende Montblanc Massiv auf seiner nördlichen Seite. Die sich ständig wechselnden Ausblicke auf diesen weltbekannten Eisriesen faszinieren uns die nächsten Tage immer wieder.
Über den Großen  St. Bernard Pass gelangen wir auf die lieblichere Alpensüdseite ins Aostatal und lernen die wilde Schönheit dieser Region rasch lieben: Im Vergleich zur raueren Nordseite des Wallis ist die Vegetation hier in den südlichen Tälern wesentlich artenreicher. Weil die Schneegrenze hier viel höher liegt, können wir höhere Übergänge von Tal zu Tal wählen und  so das einmalige Panorama der Gletscherwelt direkt genießen.
Am Fuße des Matterhorns erreichen wir dann weiter östlich das Bergsteigerdorf„Cervino“ im Valtournenche.
Wer will, erlebt hier- zumindest aus alpinistischer Sicht - einen Höhepunkt dieser Tour: Die Besteigung des Breithorns des leichtesten Viertausenders der Alpen.
Nach 2 weiteren schönen Wanderstrecken, Matterhorn-Traumausblicken und einem gemütlichen Abschlussabend beenden wir diese abwechslungsreiche Weitwanderung in Zermatt.

Was erwartet uns auf dieser Wanderung?
Den ersten Tag erleichtert uns die Seilbahn den Aufstieg zum Grand Balcon, der lang gestreckten  Aussichtskanzel direkt gegenüber dem Montblanc-Massiv. Ohne große Anstrengung wandern wir auf dem Höhenweg hinüber zum „Hotel de Flegère“, unser 1. Übernachtungstätte.
Vis-a-vis präsentiert uns der Montblanc den ganzen Tag über seine überaus stark vergletscherte Nordseite so greifbar nahe,  dass wir die klassischen Aufstiegsrouten in allen Einzelheiten verfolgen können.
Unterhalb der Aiguilles Rouges führt uns der Weg weiter auf den großartigen Aussichtsbalkonen in Richtung Col de la Forclaz, begleitet von neuen faszinierenden Aussichten auf wilde Alpengipfel und bizarre Eisformationen in engen Tälern. Und über allem trohnt der König der Alpen, „unser“ Mont Blanc.
Nach der Überquerung der Passhöhe Fenetre d’ Arpette gelangen wir ins Ferret-Tal nach Champex.
Weiter dann im Süden können wir das Montblancmassiv nun von der östlichen Seite aus bewundern.
Im Ferret Tal, einem noch völlig ursprüngliches Bergtal, finden wir Bergdörfer in gediegener Holzbauweise mit Schindeldächern. Auf dem Weg zum Fenêtre de Ferret bieten sich uns immer mehr eindrucksvolle Ausblicke der imposanten Gletscher- und Gipfelwelt des Montblanc-Massivs: die Brenvaflanke des Mont Blanc, der Freneypfeiler, die rassige Pyramide des Grandes Jorasses mit ihrer berühmten Nordwand...
Beim weiteren Abstieg zum Großen St. Bernhard Pass, (benannt nach dem typischen Hunden der Region) steigern die beeindruckenden Landschaftsbilder unseren Wander- Hochgenuss.
Unbeschwert und ohne große Anstrengung wandern wir teils auf alten Poststraßen  hinunter ins Aostatal.
Ein uriger traditionsreicher alter Höhenweg führt über den Col de Champillon nach Ollomont ins Val Pelline.
Nun geht’s wieder hinauf: Aus dem saftigen Tal wandern wir weiter in herrlich einsame Höhen, hier wohnen vornehmlich Murmeltiere und Schneehühner.
Erneut im Val Pelline genießen wir die natürliche Herzlichkeit und die wirtschaftlich armen, aber landschaftlich äußerst reiche und urige Gegend. Unsere  Anstrengung der Überquerung hat sich gelohnt!
Am nächsten Tag stoßen wir in noch unberührtere Landstriche vor -  Steinböcke und Murmeltiere begleiten uns fast ständig. Mit etwas Glück schwebt ein Steinadler über uns und versüßt uns mit seinem Naturschauspiel vielleicht die Aufstiegsstrapazen. Wir übernachten im „Oratorio de Cuney“, einer urigen Berghütte:
Die Talbewohner errichteten hier oben in einem wilden Felskessel nach einem Marienwunder eine Wallfahrtskapelle die heute zu einer Bergsteigerhütte umgebaut ist.
Auf unserer ruhigen Etappe auf dem Weg in das lebhafte  Tal von Valtournenche erwarten uns neue großartige Ausblicke: Das Matterhorn. Von dieser Seite ist der Anblick zwar nicht so berühmt wie von Zermatt, aber in keiner Weise weniger beeindruckend.

Vom Rifugio di Barmasse steigen wir dann ins Valtournenche ab, fahren mit dem Bus zum Bergsteigerdorf Cervinia und genießen die wiederentdeckte Zivilisation: Capuccino im Cafe Central und  kleiner Einkaufsbummel …, bevor wir mit Seilbahnen auf das Rif. del Guide de Cervino „aufsteigen“. Hier oben erwartet uns bei schönem Wetter eine fantastische Sicht – und ein toller Sonnenunter- bzw. –aufgang!

Nach diesem „Fast-Pausentag“ und optimal konditionell vorbereitet durch die vergangene Woche, werden vielleicht einige von uns frühmorgens zum - zumindest aus alpinistischer Sicht - Höhepunkt dieser Tour aufbrechen: der Besteigung des leichtesten Viertausender der Alpen, das Breithorn. Nach ein- bzw. zweiwöchigem “Eingehen“ bereitet uns die Besteigung des Breithorns bei gutem Wetter keine Schwierigkeiten. Ein gigantischer Rundblick auf das gesamte Wallis und alle seine berühmten Gipfel erwartet uns hier auf 4.168 m.
Alle anderen erreichen nach spannender Gletscher-Traverse und kurzer Seilbahnfahrt das Gasthaus Trockener Steg. Hier trifft sich die Gruppe wieder … und wandert über den aussichtsreichen Matterhorn-Glacier-Trail zum komfortablen Panorama-Hotel Schwarzsee.
Hier feiern wir unseren gemütlichen Abschlussabend, bevor uns der wunderschöne Matterhorn-Trail hinunter nach Zermatt führt.
Nach dem Abstieg können wir bequem mit der Bahn zurück nach Hause bzw. zum geparkten PKW (Martigny, Chamonix, …) fahren.

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Voraussetzungen:
Außer einer Grundkondition für bis zu 8 Std. Gehzeit mit Rucksack sind keine besonderen bergsteigerischen Kenntnisse nötig!

                                                                 

Termine (So - Mi) ab 5 TN

Gesamte Tour: Teil A+B
14 Tage (So-Sa) EUR 1.485,-  
BW-35-10: 18.07. - 31.07.2010
BW-36-10:
15.08. - 28.08.2010

nur Teil A
7 Tage (So-Sa) EUR 785,-
BW-35a-10: 18.07. - 24.07.2010
BW-36a-10:
15.08. - 21.08.2010

nur Teil B
8 Tage (Sa-Sa) EUR 895,-
BW-35b-10: 24.07. - 31.07.2010
BW-36b-10:
21.08. - 28.08.2010

Aufpreis für die Besteigung des Breithorns:
EUR 65,- (mind. 4 Personen)  

Leistungen:

  • Übernachtungen auf Berghütten, Hotels und Gasthöfen
    (Lager + Bett)
  • Halbpension
  • örtliche Seilbahnen & Transfers
  • Gletscher - Leihausrüstung
  • Führung

 

Das geplante Tourenprogramm:

            Teil A: vom Montblanc zum Großen St. Bernhard

So:
   Treffpunkt am Sonntag um 13.00 Uhr an der Talstation der Seilbahn Chamonix - Planpraz - Brevent in Chamonix. Seilbahn zur Planpraz (1.999m). Höhenweg hinüber zum Hotel La Flegere (1.877m, ca. 2 Std.).
                  
Mo:    Ein aussichtsreicher Höhenweg führt uns vom Hotel La Flegere durch das Naturschutzgebiet der Aiguilles Rouges zum Col Montets (1461m) und dann zur Unterkunft in Le Tour (1.453m Centre des Alpinistes).
                  
Di:     Über das Col de Balme (2.204m) geht’s zum Col de la Fourclaz (1.526m; Hotel/Touristenlager).
                  
Mi:     Über das Fenetre d'Arpette (2.665m), das mit beeindruckenden Ausblicken auf die Seraczonen des Trient-Gletschers aufwartet, führt uns der Weg hinab zum Relais d’ Arpette (1.627m).
                  
Do:    Im steten bergab und bergauf führt uns diese ausgedehnte Talwanderung durch die alten Dörfer des Val Ferret in den Talschluß zum Hotel „Col Fenetre“  
                  
Fr:     Eine sehr schöne Etappe führt über das Fenêtre de Ferret zum Großen St. Bernard Pass (2.469m).

            Teil B: vom Großen St. Bernhard zum Matterhorn
                  
Sa:    Über Bourg, St. Rhemy und Eternon steigen wir hinunter nach Vachery zum Hotel Baita San Bernado (1.360m).     
                  
So:    Über das das Val de Menouve und das Col de Champillon (2708m) erreichen wir Ollomont (1.356m).          
                  
Mo:    Das Col de Breuson (2.492m) führt uns ins Valpelline nach Dzovenno (1.575m)
                  
Di:     Über das Col di Versona (2.783m) zur urigen Berghütte Oratorio de Cuney (2.605m).
                  
Mi:     Das Fenetre de Tzan (2.734m) führt uns nun in das schon stärker frequentierte Valtourneche zur Barmasse Hütte (2.169m).           


                  
Do:    Abstieg ins Valtournenche und Busfahrt nach Cervinia. Kurzer Stadtbummel, Capuccino-Trinken…. Seilbahnen hinauf zur Rif. del Guide de Cervino. Hier oben erwartet uns bei schönem Wetter eine fantastische Aussicht!
                  
Fr:     Frühmorgens seilt uns der DAKS-Bergführer an – dann steigen wir über den Theodulgletscher hinauf zur Seilbahnstation Klein-Matterhorn 3.883m). Eine kurze Seilbahnfahrt führt uns hinab zur Station Trockener Steg (2.939m).
Im benachbarten Restaurant machen wir ausgiebig Rast – und genießen die fantastische Aussicht auf das Matterhorn.
Anschließend wandern wir über den Matterhorn-Gletscher-Trail entlang des Theodulgletschers – immer das Matterhorn vor uns … bis wir nach zirka 2 ½ Std. den wunderschön gelegenen Schwarzsee erreichen. Hier im schönen und komfortablen Hotel werden wir übernachten.
        
Breithorn-Besteigung: Wer die Besteigung des Breithorns mitgebucht hat, geht mit dem Bergführer ab der Klein-Matterhorn-Station über das große Gletscherplateau weiter …  und erreicht nach insgesamt ca. 3 ½ Std. den Gipfel (4.164m). Ein toller Ausblick auf die umliegenden Eisriesen des Wallis erwartet die Gipfelstürmer (- bei gutem Wetter)!
Anschließend Abstieg zur Seilbahn „Klein Matterhorn“ und Fahrt hinab zum Trockener Steg. Dort Treffen mit den anderen … und gemeinsam weiter. Hotel Schwarzsee. Abschiedsabend.               

                  
Sa:    Matterhorn Trail hinab nach Zermatt    Eine sehr schöne Wanderung führt uns via Stafelalp über Zmutt hinab nach Zermatt.  Wer sich heute schonen möchte, nimmt die Seilbahn (eig. Kosten). Heimfahrt