Trekking Expedition durch Xingjiang zum K2 Basecamp   Reiseinfo

Diese einzigartige und abenteuerliche Trekkingtour bringt uns vom Mustagh Ata zum K2 Base Camp. Der mittelschwere Trek im Expeditionsstil führt durch das Shagsgam Valley entlang fast unentdeckter Bergwelten. NEU: jetzt 27 Tage!

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Die expeditionsartige Reise führt durch extrem abgeschiedene Gebirgswildnis. Kamele tragen unser Gepäck und bei den Flussüberquerungen auch uns selbst. Wer Abenteuerlust verspürt, flexibel & fit ist, wer 6-7 Stunden täglich wandern kann und die Höhenluft über 4.700 m verträgt, der kann diese besondere Reise mit DAKS unternehmen!

K2 Basecamp

– Kashgar, die Oasenstadt
– 4 Tage Trekking am Muztagh Ata 7.546 m
– Kara Kul See, einer der schönsten Seen der Welt
– Muztagh Ata, Vater der Eisberge
– 13 Tage Trekking zum chinesischen K2 Basecamp
– durchs wilde Kunlun-Gebirge
– abenteuerliches Shaksgam Valley
– Trekking mit Last-Kamelen im Karakorum
– zum Fuß der Nordwand des Eisriesen K2


Vom „Vater der Eisberge“, dem gewaltigen Eisriesen Muztagh Ata, durch das wilde Shaksgam-Tal zum chinesischen Basislager des zweithöchsten Berges der Welt, dem K2 auch „Berg der Berge“ genannt.

Mit dieser expeditionsartigen Reise erleben Sie ein Abenteuer – von Anfang an fernab aller touristisch ausgetrampelten Pfade. Das chinesische K2-Basislager befindet sich in einer isolierten Gebirgswildnis, die zu den ursprünglichsten Teilen des gesamten Himalayas zählt und erst vor wenigen Jahren für Ausländer zugängig gemacht wurde. Hier im abgelegenen äußersten Südwesten Chinas hat sich der gewaltige Shaksgam (Shagsgam)-Fluss tief in die Gebirgslandschaft geschnitten und eine abenteuerliche Bergwildnis geprägt, welche jährlich nur von einer Handvoll Personen besucht wird.

Eric Shipton, der diese Gegend 1937 erstmals kartographisch erfasste, war von der Landschaft überwältigt und schrieb: “ Die steilen Wände und Grate des K2 ragen in einem phantastischen Schwung aus dem Gletscher bis zum 12.000 Fuß darüber liegenden Gipfel auf. Der Anblick war jenseits meiner Vorstellungskraft und ich saß und starrte die Szenerie fasziniert an …“

muztagh ata expedition

Ausgangs- und Endpunkt der Reise ist die Oasenstadt Kashgar, die ehemalige „Drehscheibe“ der Seidenstraßen am Rande der Taklamakanwüste. Hier müssen wir zu Beginn einfach etwas verweilen. Wir werden in den Bazaren umherstreifen, wo sich Kirgisen und Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen treffen – und natürlich den weltberühmten Sonntagsmarkt besuchen. Unsere Reise beginnt mit einem richtigen Highlight, einem erlebnisreichen Trekking am Fuße des Muztagh Ata, dem 7.546m hohen „Vater aller Eisberge“ – der für viele schon alleine eine Reise wert ist!

Inmitten eines faszinierenden Panoramas von 7.000 m hohen Eisriesen (Kongur und Muztagh Ata) und dem wunderschönen Karakol See – dem auf einer Höhe von 3.600 m gelegenen höchsten (und schönsten!) See des Pamir Gebirges – werden wir 5 Tage lang wandern und uns „nebenbei“ gut einlaufen. Nebenbei erwerben wir die nötige Akklimatisation für den anschließenden K2-Trek . Den in der Sonne glitzernden See unter uns und die eisbedeckten Berge über & um uns herum, unternehmen wir eine schöne Wanderrunde am Fuße des Muztag Ata . Unsere Zelte stehen meist in der Nähe eines, meist aus Jurten bestehenden, kirgisischen Sommerdorfes – eine wunderbare Gelegenheit, einen Einblick in die Lebensweise der Nomaden zu gewinnen.Begleitet werden wir während dieser ersten Wandertage – wie auch später auf dem Trekking durch das wilde Shaksgam-Tal zum K2 Basislager von unserem uigurischen Team (Koch, Guide, Fahrer …) und natürlich wird unser Gepäck von Lasttieren oder einem Fahrzeug von Camp zu Camp transportiert.

Kamel Trek zum K2

Dann beginnt der eigentliche Teil unseres großen Abenteuers – vorbei an der Taklamakan-Wüste und über zwei hohe Pässe erreichen wir Raskam, den Ausgangspunkt für unseren Treck. Gebirgs-Pack-Kamele, größer und stärker als die normalerweise bekannten Gattungen, transportieren unser Gepäck bis zum Basecamp. Sie werden uns, besonders bei den häufigen Flussüberquerungen unschätzbare Dienste leisten. Ab und an treffen wir in den ersten 2 Tagen noch auf ein Sommerlager kirgisischer Nomaden – später ist die Gegend völlig unbewohnt. Mit Erreichen des Shagsgam-Tals finden wir in dieser überwältigenden Einsamkeit zwei der wildromantischsten Plätze der Erde: die Oase Sukhet im Hochtal des Shagsgam und das chinesische K2-Basis¬lager.

Vier Tage haben wir Zeit, diese einmalige Gebirgslandschaft zu erwandern.Der höchster Punkt, den wir, wenn es die Verhältnisse zulassen, auf dem Trekking erreichen, ist ein knapp 5.000 m hoher Aussichtspunkt auf dem Weg ’gen „Advanced-Base-Camp“ (ABC), hier kann man nur den Kopf in den Nacken legen und staunen! Wer auf dem 3-tägigen Ausflug in Richtung K2 nicht mitkommen und die K2-Nordwand von einem ferneren Aussichtspunkt beobachten möchte, bleibt im tieferen, „pakistanischen“ Basislager (4.120 m) – für diese Teilnehmer wird der höchste Punkt der 4.805 m hohe Aghil-Pass sein. Von hier gibt es bei klarem Wetter eine prächtige Sicht auf die Achttausender.

Vom eigentlichen Bergfuß des K2 sind wir hier noch 2-3 gute Tagesetappen entfernt. Expeditionsgruppen, mit dem Ziel der Besteigung des K2, errichten ihr Ausgangslager (ABC – Advanced Base-Camp) auf der Gletschermoräne unterhalb der gewaltigen K2-Nordwand. Ganz so weit werden wir nicht kommen – es wird aber unser Ziel sein, innerhalb der Viertagestour die faszinierende Nordflanke aus nächster Nähe erleben zu können.

Dies ist kein wirklich schwieriger Trek! Die täglichen Gehzeiten von 4 bis 7 Stunden, die extreme Abgeschiedenheit und komplizierte Logistik machen die Reise zu einer abenteuerlichen, expeditionsartigen Unternehmung. Es ist daher zwingend notwendig, dass die Teilnehmer körperlich fit und völlig gesund sind. Vom Base Camp z.B. sind wir 3-4 Tage von jeglicher „Zivilisation“ (Stadt, Krankenhaus, etc.) entfernt. Eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk ist unerlässlich!
Am Muztagh Ata werden wir eine gute grundlegende Höhenanpassung erwerben, wünschenswert ist jedoch, dass alle Teilnehmer über vorausgehende Erfahrungen in Höhen über 3.500 m bis 4.000 m verfügen. Der Shaksgam Fluss, gewissermaßen das Nadelöhr dieser Tour und im Sommer wegen Schmelz-Hochwasser unpassierbar, führt zu unseren Reisezeiten normalerweise wenig Wasser und kann gut passiert werden: bei niedrigem Wasserstand zu Fuß, bei den tieferen Hauptflüssen auf dem Rücken der Kamele. Es ist unbedingt notwendig, dass alle Teilnehmer schwimmen können (- bei tieferem Wasser werden wir natürlich eine zusätzliche Seilsicherung verwenden – außerdem führen wir für alle Fälle Schwimmwesten mit). Hinweis: Die Gebirgsflüsse führen kaltes Wasser ;-)!

Persönliche Anforderungen – Schwierigkeit
Charakter der Reise / persönliche Voraussetzungen
Diese Reise ist eine abenteuerliche Unternehmung in extremer Abgeschiedenheit, bei der die eigentlichen Schlüsselstellen die Flussdurchquerungen sind. Sie müssen unbedingt schwimmen können !

Normalerweise führen die Flüsse zu unseren Reisezeiten schon Niedrigwasser (ab Mitte Juni bis Ende Juli sind die Wasserstände wegen der Schneeschmelze sehr hoch) … für alle Fälle verlangen wir von jedem Teilnehmer die Mitnahme einer Schwimmweste – die von der DAKS ausgeliehen wird ( vor Ort / in Kashgar ausgeliehen).

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese Seite des Karakorum noch absolut unerschlossen ist, wir teilweise bis zu 4 Tage von der nächsten Zivilisation (Stadt, Krankenhaus, …) entfernt sind. Das Wetter, Straßenzustände (z.B. Startpunkt Yilik oder Mazar), Kamele & vorhandene Futterplätze, jeweilige örtliche Zustände (Wasserstand, Schnee, …) können jederzeit Änderungen im Programmablauf zur Folge haben !

Persönliche Voraussetzungen:
Ein erfahrener, völlig gesunder Trekker mit Ausdauer für durchschnittlich 5-7 Stunden täglicher Gehzeit, dürfte auf diesem Trek keine Probleme bekommen. Eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk ist unerlässlich!
Das allgemeine Gepäck wird während des Treks von der Crew befördert, so dass Sie nur Ihren leichten Tagesrucksack (Anorak & Co, Trinkflasche, Foto/Video, Wertsachen, …) zu tragen haben.
Wir haben bewusst die Tage am Muztagh Ata vorgeschaltet, um eine gute vorherige Höhenanpassung für die Überschreitung des fast 5.000 m hohen Aghil-Passes einzuleiten – es ist trotzdem wünschenswert, dass Sie als Teilnehmer Erfahrungen mit Höhen von 3.500 bis 4.500 m haben.

Wichtig: Sie sollten „Camping-tauglich“ sein. Unser uigurisches Team (Kamelführer, Koch, lokaler Guide, …) ist wirklich sehr freundlich und bemüht, den Gästen eine tolle Trekkingreise zu ermöglichen.
Der Service: „Zelt-Aufbau“ gehört jedoch noch nicht zu dem Repertoire der Kamelführer … und Koch & lokaler Führer sind voll mit Aufbau von Küchen- plus Essenszelt sowie zügiger Zubereitung von Heißwasser und der Mahlzeiten beschäftigt … so dass die aktive Mithilfe beim Aufbau des eigenen Zeltes notwendig ist. Selbstverständlich hilft Ihnen der DAKS-Trekkingführer hierbei und zeigt Ihnen die notwendigen Handgriffe, mit denen ein Zelt einfach & schnell aufgebaut wird.

Klima
Der Sommer, die Monate Juni bis September, ist generell die beste Zeit für Trekkingtouren im Karakorum.
Da diese Tour jedoch davon abhängig ist, dass die Flüsse niedrig genug zum Überqueren sind, haben wir für diesen Trek den Anfang und das Ende der „Trekkingsaison“ ausgesucht.
Die Karakorum-Nordseite hat während dieser Zeit unter 4.000 m meist nur sehr geringe Niederschlagsmengen und es gibt eine reelle Chance, dass während des Treks kein Regen oder Schnee fallen wird.

Transfers, Inlandflug:
Bei den Transferfahrten, den Grenzübergängen und dem Inlandsflug kann es aus verschiedensten Gründen zu Verspätungen, Sperrungen oder Annullierungen kommen. Für daraus resultierende Programmänderungen ist der Veranstalter nicht haftbar, hieraus resultierende Zusatzkosten gehen zu Lasten des Kunden.

Kleidung und Ausrüstung
Alle Teilnehmer bekommen eine detaillierte Ausrüstungsliste zugesandt.
Wir werden überwiegend auf trockenen und staubigen Pfaden unterwegs sein und benötigen hierfür entweder stabile Trekkingschuhe oder Leichtbergschuhe. Es ist möglich, dass Sie bei der Überquerung des Aghil Passes Schnee antreffen.
Mit der Ausnahme des freiwilligen Treks zum vorgeschobenen Basislager am K2, gibt es kein Gehen auf Gletscher und Eis.
Robuste „Wasser“-Sportsandalen können sich als sehr nützlich bei den vielen Fluss-Überquerungen erweisen.
Wir raten Ihnen, Ihre Grundausrüstung lieber in einer großen wasserdichten Seesack, als in ein Rucksack zu packen. Das Gepäck wird eher trocken bleiben, wenn die Kamele bei den Flussüberquerungen „schwimmen gehen“.

Tag 1-2: Flug von Europa nach Kashgar.
Über Astana und Urumchi erreichen wir die ehemalige „Drehscheibe“ der Seidenstraßen,
die Oasenstadt Kashgar am Rande der Taklamakanwüste (1.335 m). Hotel*****

Tag 3: Kashgar: Altstadt und Sonntagsmarkt
Im Herzen des alten Ostturkestan war Kashgar Knotenpunkt verschiedener Fäden der alten Seidenstraße.
Am Vormittag stürzen wir uns in das Getümmel des Sonntagsmarktes, einer der berühmtesten Märkte ganz Asiens.
Hier auf den Märkten und Bazaren treffen sich Kirgisen und Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen. Landwirte aus den Vororten von Kashgar fahren am frühen Morgen mit Fahrrädern, Motorrädern, Traktoren, Lastwagen und Eselskarren zum Markt. Die Landstraßen nach Kashgar sind an Sonntagmorgen voll mit Verkehrsmitteln, Leuten und Schafherden.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen geführten Stadtbummel in der Altstadt sowie in der neuen Stadt Kashgar.
Wir besichtigen die bekannte Id Kah Moschee aus dem Jahr 1442, die größte in ganz Westchina – und das faszinierende Mausoleum von Apak Hodscha, das wohl schönste islamische Bauwerk Chinas mit dem „Grab der duftenden Konkubine“.
Interessante Eindrücke bietet hier das Zusammenleben vieler verschiedener Völker in der quirligen Stadt, wo moderne chinesische Kultur auf engstem Raum mit jahrhundertealten, uigurischen Traditionen verflochten ist.
Der Besuch des Handwerkerviertels ist ein weiterer kleiner Höhepunkt – eine Unmenge unterschiedlichster Farben, Gerüche, angebotener Waren, faszinierender Gesichter … strömt auf uns ein. Hotel*****

Tag 4 Fahrt zum Karakul See
Mit unserem Bus fahren wir vormittags zum zirka 200 km entfernt liegenden Karakul See, den wir nach zirka 5-7 Stunden erlebnisreicher Fahrt erreichen. Der mit einer Höhe von 3.600 m höchste See des Pamir-Plateaus ist umgeben von Bergen, die das ganze Jahr hindurch schneebedeckt sind – ein faszinierendes Panorama!
Im Hintergrund der Muztagh Ata (7.546 m), auch Vater der Eisberge genannt und daneben Kongur Tagh (7.649 m) und Kongur Tiube (7.530 m). Bei Windstille und gutem Wetter bietet sich ein unglaublicher Anblick, wenn sich die Berge im tiefblauen Wasser des Sees spiegeln.
Hier treffen wir unser lokales Trekking-Team (Koch, Guide, Fahrer & Helfer). Wir nächtigen heute und die kommenden Tage in Zelten, die wir meist in der Nähe von Sommercamps der lokalen Nomaden, die hier in den Hochtälern und Hangbereichen der Berge ihr Vieh weiden lassen, aufstellen. .

Tag 5: Trekking nach Kangxiwa 3.650 m
Nach dem Frühstück geht es los: Eine gemütliche, landschaftlich großartige Wanderung führt uns am See entlang und dann leicht ansteigend nach Kunsiwa. Auf diesem Trek brauchen wir nur unser Lunchpaket und einige persönliche Dinge (Wetterschutz, Fotoapparat, …) im leichten Tagesrucksack zu tragen – alles andere wird von unserer Crew zu unserem nächsten Camp transportiert. Wir genießen während der Wanderung die Aussicht auf den Kongur (7.719 m) – dem höchsten Berg des Kun-Lun-Gebirges, auf das Kanyailak Grassland und die Nordostseite des Muztagh Ata (5-6 h), Zelt

Tag 6: Kangxiwa – Koqikaqi 4.170 m
Unsere heutige Wanderetappe führt uns über einen Gebirgsrücken nach Koqikaqi, einer Sommersiedlung kirgisischer Nomaden – am Fuß des nördlichen Muztagh-Ata-Massivs (4 h), Zelt

Tag 7: Koqikaqi – Subash oder Yanbulak 3.940 m
Nach zirka 25 km und 6-7 Stunden erreichen wir den Ort Subash (3.700 m), einer festen kirgisischen Siedlung, in der die Nomaden während des Winters wohnen. Wir haben die Möglichkeit, Einblick in das tägliche Leben der örtlichen Bewohner zu nehmen; wir besichtigen eine Grundschule, besuchen eine Familie … (5-6 h, 3.700 m)
oder
wählen die anstrengendere, aber lohnendere Variante:
den aussichtsreichen, steileren Weg – ganz nah an einem Gletscherausläufer des Muztagh Ata entlang und über den 4.723 m hohen Salymek-Pass nach Yanbulak (6-7 h) Zelt

Tag 8: Fahrt zurück nach Kashgar.
Direkt von Subash oder nach kurzem Abstieg (von Yanbulak) erreichen wir unseren Bus, der uns wieder zurück ins Hotel nach Kashgar bringt.
Dort packen wir unser Gepäck für die nun kommende lange Trekkingtour zum K2 um und ruhen uns aus … Hotel*****

Tag 9: Das Abenteuer geht weiter: Kashgar – Fahrt über Yarkand nach Kargilik (Yecheng)
Vormittags besteigen wir unsere Jeeps und steuern Kargilik an. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Kargilik (260 km, 1.350 m)

Tag 10: Lange Fahrt entlang der Taklamakan-Wüste und dann durch das Kulungebirge (Mondgebirge) von Yecheng über Mazar nach Raskam
Vom Akzapass (3.700 m) haben wir erstmals freie Sicht auf das Karakorum-Gebirge. Über den 5.000 m hohen Muzapass gelangen wir ins Tal des Yarkandflusses und erreichen die Militärstation Mazar. 40 km weiter, bei Raskam /Korul (Yilik), erfolgt nochmals eine strenge Pass- und Permitkontrolle.
Hier, in einer Siedlung der dort wohnenden Kameltreiber und ihrer Familien, werden wir unser Lager aufschlagen (330 km, 3.500 m, Zelt / Yarkand Valley). Heute, spätestens morgen treffen wir erstmals die Kameltreiber und ihre Tiere.

Trek zum K2 Basecamp

Tag 11: Der Anmarsch – jetzt beginnt das Trekkingabenteuer zum K2 erst richtig:
Trekking nach Kushlush 3.780 m

Lasten werden auf die Kamele gepackt und die Karawane kann losziehen. Unsere Kamele sind mit rund 100 kg Lasten beladen. Wir wandern entlang des Surukwat Flusses in Richtung K2 Basislager.
Spektakulärer, wilder und einsamer kann der Anmarsch zu einem Berg nicht sein. Die genügsamen Kamele schleppen in stoischer Ruhe die schweren Lasten. Bei der Überquerung wilder Gebirgsflüsse dienen sie uns auch als Reittier. Nach 2-3 Stunden öffnet sich das gewaltige Surukwat-Tal wie ein „Grand Canyon“ – fantastisch! Bei Kushlush, am Zusammentreffen der Flüsse Surukwat und Zug Shaksgam errichten wir nach weiteren 2 -3 Stunden unseren Lagerplatz (6- 7 Std.). Zelt / Surukwat Valley

Tag 12: Trekking nach Chongkur Ütü 4.320 m
Durch die tiefe und enge Surukwat Schlucht, einem wahren Nadelöhr für Mensch und Tier, führt uns der Weg hinauf – dem Aghil Pass entgegen.
Das Tal macht einen scharfen Rechtsbogen – hier zweigt das Seitental ab, das zum Aghil-Pass führt.
Nach einer weiteren Stunde ist heute erst einmal Schluss – wir schlagen unser Camp in der Nähe eines Sommerlagers kirgisischer Nomaden mit ihren Schaf- und Yakherden auf (5 h Gehzeit). Übernachtung im Zelt.

Tag 13: Überquerung des Aghil-Pass 4.820 m – Oase Kyrqin 3.945 m
Nach zirka 3-4 Std. erreichen wir den Aghil-Pass. Hier oben öffnet sich bei gutem Wetter die atemberaubende Sicht auf die Gasherbrunn-Gruppe mit Hidden Peak (8.068 m) und Gasherbrunn II (8.035 m) sowie den Broad Peak (8.047 m). Um die gewaltige Nordwand des K2 jetzt schon sehen zu können müssten wir noch zirka 500 Höhenmeter den Hang links vom Pass hinaufsteigen. Wir steigen hinab und erreichen schließlich Kyrqin, die erste Oase im gewaltigen Shaksgam-Tal (insgesamt 7-9 Std.). Zelt am Shaksgam Fluss

Tag 14 Shaksgam-Tal – Oase Tash Aldi 3.840 m
Wir haben einen der wildromantisch-schönsten Plätze der Erde erreicht: das Hochtal des Shaksgamflusses! Auf rund 250 Kilometer Länge begrenzt das
Shaksgam-Tal den Karakorum auf seiner Nordseite. Der riesige Talboden ist mit ungezählten Kieselsteinen und Schwemmsand gefüllt. Auf unserem Weg durch das, von herber, unglaublicher Schönheit geprägte, unbesiedelte Tal, müssen wir mehrmals den von Wüstenbergen umschlossenen Fluss überqueren: je nach Wasserstand können wir hinüberwaten – oder steigen auf die Kamele und lassen uns hinübertragen. Unser heutiges Camp ist die Oase Tash Aldi (3.840 m), hinter einer Biegung des gewaltigen Tals. (ca. 5-6 Std.)

K2 Basecamp

Tag 15: Oase Tash Aldi – Chinesisches K2 Basislager 3.900 m
Nach einer großen Flussüberquerung (mit Kamelen) folgen wir zirka 1 Stunde dem Talverlauf. Die Kamele folgen dem Talboden – wir haben die Möglichkeit, eine aussichtsreiche Variante über einen kleinen Pass (4.365 m), hoch über dem Fluss zu wählen. Nach zirka 2 ½ Stunden haben wir den Pass erreicht – und sehen von hier bei schönem Wetter zum ersten Mal die eindrucksvolle Nordwand des K2 vor uns. Anschließend geht es steiler abwärts – es folgt noch eine Flussdurchquerung „hoch zu Kamel“ endlich haben wir das chinesische Basecamp des K2 erreicht. In der Region des Base Camp gibt es Adler, Bergschafe, Wildesel, Marco Polo-Schafe und sogar Schneeleoparden.

Tag 16-19 Vier Tage Aktivitäten am Fuße des K2.
Noch 2,5 Stunden trennen uns vom Pakistani Basecamp am Beginn des K2-Gletschers. Hier, auf einem kleinen Hügel (zirka 4.000 m) vor der Gletscherzunge haben wir einen schönen Blick auf den K2.
Wer der 3.500 m hohen K2-Nordflanke mit dem rasiermesserscharfen Grat noch näher rücken möchte, steigt eine weitere Tagesetappe über lockeren Moränenrücken hinauf zum Italienischen Basislager (4.500 m) bzw. bei guten Verhältnissen zum Kaltenbrunner BC (4.800 m). Bereits hier hat man einen prachtvollen Blick – um die Nordwand noch besser sehen zu können, unternehmen wir einen Tagesausflug – wir müssen den Kopf weit in den Nacken legen, um die gewaltige Wand in ihrer Gänze zu erfassen. Voller Ehrfurcht nennen die Einheimischen den K2 nur „Chogori“ – Großer Berg.
Der Eine oder Andere möchte vielleicht lieber die ganze Zeit im unteren, pakistanischen Basecamp bleiben und von dort kurze Ausflüge in eine phantastische, urgewaltige Bergwelt unternehmen.

Tag 16: Kurze Wanderung zum pakistanischen Basecamp (4.120m) am K2-Gletscherfuß:
Eine schöne, kurze Wanderung führt uns hinüber zur K2-Gletscherzunge. Hier am „Pakistani Camp“ haben wir schon einen schönen Ausblick auf die K2-Nordwand. Auf dieser Etappe können uns die Kamele nicht begleiten – Esel transportieren heute unser Gepäck … wir verzichten deshalb die folgenden Tage auf das voluminöse Essenszelt und die sperrigen Camping-Tische /-Stühle.

Tag 17-19 Dreitägiger Ausflug ’gen K2:
Mehrtagestour zur gewaltigen Nordwand des K2 – das absolute Highlight!

Drei-Tagestour im Expeditionsstil für trittsichere Bergwanderer.
Am nächsten Tag steigen wir weiter – wer nicht mitkommen möchte, bleibt solange, bis wir zurückkommen im Camp.
Über die Randmoräne geht es hinauf zum Italienischen Basecamp (4.500 m) oder, wenn es die Wegverhältnisse erlauben, weiter hinauf zum Kaltenbrunner Basecamp (4.800 m). Von dort können wir am Folgetag einen Tagesausflug hinauf zur gewaltigen Wand des K2 unternehmen!
Wenn alles klappt, kommen wir bis zu einem genialen Aussichtspunkt bei schneeweißen Eistürmen – um von dort die riesige Nordwand nebst Nordwandsporn aus nächster Nähe zu bewundern.
Vielleicht haben wir Glück und können eine Expedition auf der extrem schwierigen Route durch die K2-Nordwand beobachten.

Hinweis: Aufgrund jährlich stark variierenden Bedingungen des Weges, kann es vorkommen, dass der Weg zur K2-Nordwand teilweise nicht oder nur schwer begehbar ist. Ein Vorstoß bis zum Fuße der K2-Norwand kann nicht garantiert werden.

Träger- und Koch Service:
Zum italienischen Basecamp können uns die Kamele nicht begleiten – die Maultiere schaffen es nur auch nur bis zum Pakistani BC … das Gepäck (Zelt, Schlafsack, Kochausrüstung, Proviant, …) muss also „irgendwie“ anders getragen werden.
Bis zum Pakistani BC nehmen wir die Hilfe von Maultieren und unserer Kamelführer, der Koch-Crew sowie je nach Gruppengröße eines Hochträgers in Anspruch. Das persönliche Gepäck der Teilnehmer (Schlafsack, Reservekleidung) ist hier auf 6 kg beschränkt.

Ab dem Pakistani BC ist das Gelände sehr häufig nicht mehr für Lasttiere (Maultiere, …) geeignet. Wir möchten Ihnen jedoch die größtmöglichen Chancen einräumen, dass in diesem Fall nicht am Gletscherbeginn, also am Pakistani-BC Schluss ist, sondern dass Sie trotzdem möglichst weit in Richtung K2-Nordwand wandern können.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, sehr leichte Expeditions-Kocher und –Verpflegung mitzuführen. Wenn also das Gelände für Lasttiere zwar nicht möglich, für Bergwanderer jedoch passierbar ist, besteht nun trotzdem die Möglichkeit, die Tour weiterzuführen.
Wir führen in diesem Fall leichte Expeditions-Zelte mit, in denen zu zweit übernachtet wird. Das Essen wird während dieser 2-3 Tage aus gefriergetrocknetem Frühstück (Müsli, Früchte etc.), Power-Riegel (diverse Sorten) und gefriergetrockneten Mahlzeiten (Eintopf, Nudelgerichte, Fleischgerichte, …) bestehen, die lediglich heißes Wasser benötigen, um zu einer schmackhaften Mahlzeit zubereitet zu werden … und es schmeckt sogar richtig gut! Leichte Expeditions-Kocher und Töpfe komplettieren die Ausrüstung.
Wir werden ggfls. 1-2 Träger (lokaler Guide + Koch) dabei haben, die den Großteil der o.g. Ausrüstung (Kocher, Zelte, Nahrung) übernehmen … die eigene Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Wechselwäsche, …) wird jeder Teilnehmer jedoch selbst übernehmen – wobei man die Ausrüstung für diese 2 Übernachtungen sehr „schlank“ halten kann.
Bitte beachten Sie für diese Variante, dass Ihr Rucksack groß genug ist – oder Sie wasserdichte Beutel dabei haben, um z.B. Ihren Schlafsack außen an den Tagesrucksack befestigen zu können. Letztendlich hoffen wir jedoch auf einen, auch für Tragetiere, gut gangbaren Expeditions-Pfad.

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Tag 20-23 Rückmarsch bis Raskam.
Der Rückmarsch kann gut in 4 Tagen bewältigt werden – vom Aghil Pass geht es überwiegend abwärts und wir sind gut akklimatisiert und eingelaufen.

Tag 24 Rückfahrt nach Kashgar.
(500 km, ca. 8-10 Std.) Hotel*****

Tag 25 Kashgar – Tag zur freien Verfügung
Die Altstadt, die Basare und die quirligen Handwerkergassen laden ein zum Stöbern, Schauen – vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere Souvenir zum mitbringen? Hotel*****

Tag 26 Kashgar, Flug nach Urumchi
Nochmals ein halber Tag zur freien Verfügung in Kashgar. Gegen Abend fliegen wir weiter nach Urumchi.
Hotel*****

Tag 27 Rückreise
Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gefahren. Zur Mittagszeit startet unser Rückflug zum europäischen Zielflughafen, wo wir, noch einmal in Astana umsteigen, Ankunft am frühen Abend.

NameTermineCodePreis 
NEU: jetzt 27 Tage!
Muztagh Ata - K205.05. - 31.05.2017CN-11-17€ 6.785,-
Muztagh Ata - K208.09. - 04.10.2017CN-12-17€ 6.785,-

Buchung/Anfrage

min. 6 bis max. 12 TN
Kleingruppenzuschlag bei 6-7 TN € 280.-
Sondertermine ab 6 TN möglich!

Führung:
deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
Frankfurt – Kashgar – Frankfurt
europäische Flug Tax
Transfers laut Programm

Unterkunft & Verpflegung:
Hotels***/***** mit HP
Trekking: 2-Personenzelte zur Einzelnutzung mit VP
(4-Tagestour zur K2-Nordwand 2 Personen pro Zelt)

Trekking:
Gepäcktransport: 20 kg /TN (4 Tagestour zum K2 nur 6 kg)
Begleitmannschaft
Toilettenzelt
Gemeinschaftszelt
Satellitentelefon
Notfall- und Höhenmedizin-Apotheke
Überdrucksack
Leihschwimmweste

Sonstiges:
Permits
AKV (nur für TN aus DE)

nicht enthalten:
Trinkgelder: ca. € 160,-
Visum China: € 80,-

auf Wunsch:
EZ (Hotel) € 265,-
Rail & Fly € 75,-