ReiseinfoUmrundung des Dhaulagiri mit Dhampus Peak 6.012 m Besteigung*

Diese anspruchsvolle und wunderschöne Umrundung des Dhaulagiri ist genau das Richtige für erfahrene „Trekker“! Der weg führt von subtropischen Reisterrassen durch alle Klimazonen hinauf in die abgeschiedene Bergwildnis am westlichsten Achttausender Nepals. Zwei hohe Pässe und einige steile Anstiege müssen bewältigt werden – dafür werden wir mit beispiellosen Ausblicken auf die 8.000er Dhaulagiri, Annapurna und Manaslu belohnt. Zusätzlich haben wir auf der Runde die Chance, den Dhampus Peak zu besteigen*, einen grandiosen und technisch leichten Sechstausender!

HighlightsReiseverlaufTermine & PreiseLeistungenVoraussetzungen

++ Panorama Flüge entlang der Himalaya-Eisriesen
++ Ausblicke auf die 8.000er Dhaulagiri, Annapurna und Manaslu
++ 14 Tage Zelttrekking mit Expeditions-Charakter
++ subtropische Vegetation, ursprüngliche Dörfer, Yak- und Schafherden
++ Himalaya Hochgebirge mit Schnee ewigem Eis
++ zwei 5.000er Pässe: French Col (5.360 m) & Dhampus La (5.250 m)
++ Gipfelmöglichkeit: Dhampus (Thara-) Peak 6.012 m*

* Besteigung je nach Wetterlage und Verfassung der Teilnehmer…
Eine Übersicht aller Nepal Reisen mit DAKS gibt es hier.

Tag 1: Abflug von Frankfurt

Tag 2: Ankunft in Kathmandu
nach dem Tranfer vom Kathmandu Airport beziehen wir unser zentral gelegenes Hotel (***), wo wir bei einem guten Abendessen den weiteren Tourverlauf besprechen können.

Tag 3: Sightseeing Kathmandu
Der nächste Tag steht uns zur freien Verfügung: die Altstadt mit ihren Gassen, Bazaren, Palästen und Tempeln lädt zum Stadtbummel ein. Wir gewinnen einen ersten Eindruck von Land und Leuten.

Tag 4: Flug Kathmandu – Pokhara und Fahrt nach Darbang
Wir fliegen mit einer meist zweimotorigen Propellermaschine von Kathmandu nach Pokhara. Bei schönem Wetter hat man fantastische Aussicht auf die Berge Nepals. Die Weiterfahrt im Jeep oder Kleinbus führt von Pokhara, über die Stadt Beni entlang des Flusses Myagdi Khola vorbei an Reisterrassen und kleinen Siedlungen. Wir durchfahren die Orte Tatopani, Babiyachaur und Rotodhunga. – Übernachtung in Darbang.

Tag 5: von Darbang nach Dharapani
Am frühen Morgen brechen wir zur ersten lange Etappe auf. In relativ flachem Gelände wandern wir durch Eichen – und Rhododendronwälder und über lehmige Dorfstraßen – hierbei durchqueren wir sogar den Fluss an einer seichten Stelle. Später steigen wir auf einem schmalem Weg bis in das Dorf Dharapani im Myagdi Khola. (ca. 4 Std. / max. Höhe 1.810m)

Tag 6: von Dharapani nach Muri
Muri ist ein Bergdorf, welches von Angehörigen der „Gurung“ und „Rai“ bewohnt wird. Über schmale und teils steil ansteigende Dschungelpfade gelangen wir dorthin. Wir haben die Gelegenheit ein Buddhistisches Kloster zu besichtigen. (ca. 6,5 h / Höhe 1.850 m)

Tag 7: von Muri nach Bagar
Inmitten von Terrassenfeldern kommen wir zum Dhora Khola. Wir überqueren den Fluss und steigen zum Ghorban Dhara Pass hinauf. Auf der Passhöhe sehen wir den Südgifpel des Ghustung, der 6465 m hoch vor uns aufragt. Unser Weg vom Ufer des Myagdi Khola ist lang, steil und fordert Trittsicherheit und Konzentration. Schließlich erreichen wir ein Waldstück und vom nächsten Bergrücken aus ist Bagar zu sehen. Der Abstieg durch Terrassenfelder bringt uns in dieses Bergdorf, wo wir ausruhen, essen und übernachten. (ca. 7 Std. / Höhe 2.080 m/1.100 Hm)

Tag 8: von Bagar nach Dobang
Nach dem Verlassen des Dorfes wird unser Weg immer steiler und herausfordernder. Wir sind jedoch jetzt schon gut angepasst, so dass es leicht voran geht Immer wieder haben wir großartige Ausblick auf das steile Tal des Mygdi Khola. In Dobang errichten wir unser Camp. (ca. 5 Std. / Höhe 2.520 m)

Tag 9: von Dobang nach Sallaghari
Heute erreichen wir eine Höhe von fast 3.000 m. Der Aufstieg ist steil und die Aussicht spektakulär. Unsere Zelte stehen heute in einem Kiefernwald bei Sallaghari – die Baumgrenze ist nicht mehr weit. (ca. 5 Std. / 2.820 m)

Tag 10: von Sallaghari zum Italienischen Basislager
Der Weg wird anstrengender und die Luft dünner, wir nähern uns langsam aber stetig der 4.000m-Marke. Die Belohnung erwartet uns im Italienischen Base Camp: Der Blick auf das Dhaulagiri-Massiv mit seinen verschiedenen Gipfeln ist überwältigend! (ca. 5 Std. / Höhe 3.730 m)

Tag 11: Akklimatisierung im Basislager
Unser Ruhetag heute ist nicht nur wohl verdient, sondern auch besonders wichtig im Hinblick auf die optimale Akklimatisierung für die kommenden Tage in großer Höhe. Die grandiose Schönheit der Umgebung und die Kochkunst der Crew sorgen für gute Stimmung im Team. Reichlich schöne Bergmotive geben Anlass, die Speicherkarte der Kamera zu füllen.

Tag 12: Italienisches Basislager – Gletscher Camp
Die erste Gletscherüberschreitung steht auf dem Tagesplan. Bei Vereisung des Chonbardan werden wir hier Steigeisen anlegen, der Bergführer entscheidet! Auch wenn Teile des Trails unsere volle Aufmerksamkeit erfordern, bleibt doch genug Zeit, die spektakuläre Umgebung zu genießen. Wir gelangen über das Schweizer Basecamp zum French Basecamp. Unser heutiger Lagerplatz wird im Geröll der Gletschermoräne errichtet. (ca. 7 Std. / 3870 m, 400 Hm )

Tag 13: vom Gletscher Camp zum Dhaulagiri BC
Wir bewegen uns über den schuttbedeckten Chonbardan Gletscher. Spalten werden umgangen und Risse überquert, manchmal müssen wir ein Stück ab und wieder aufsteigen. Der DAKS-Guide sorgt hier sehr achtsam für die Sicherheit der Gruppe. Die Gipfel des Tukuche Peak und des Dhaulagiri kommen näher und sehen immer beeindruckender aus. (ca. 8 Std. / Höhe 4740 m, 830 Hm )

Tag 14: vom Dhaulagiri BC ins Hidden Valley
Die Überschreitung des French Pass 5.360 m steht für heute auf dem Programm. Ganz schön steil und konditionell fordernd, aber technisch nicht schwierig geht es aufwärts. Vom French Pass öffnet sich der Blick ins Hidden Valley, das breit und kalt an den Nordhängen des Dhaulagiri liegt. (ca. 6 Std. / Höhe 5.360 m, 700 Hm )

Tag 15: Hidden Valley zum Dhampus Peak BC
Unsere nächste Herausforderung ist der 5.244 m hohe Dhampus Pass am Westgrat des Dhampus Peak. Bei klarer Sicht bietet sich ein Blick auf bis zu 30 umliegende Gipfel des Annapurna und anderer Massive. Wir erreichen unseren Lagerplatz am Dhampus BC vor dem Anstieg zum Gipfel. (6 Std. / Höhe 5.250 m, 400 Hm )

Tag 16: Gipfeltag Dhampus (Thapa) Peak 6.012 m
Schon um 1/2 vier Morgens brechen die Gipfelaspiranten heute auf. 800 Höhenmeter in dünner Luft werden wir in angemessener Langsamkeit bewältigen. Der Weg ist technisch leicht – es geht meist über Schnee und Geröllfelder. Der Ausblick auf Annapurna und Dhaulagiri vom mit Gebetsfahnen dekorierten Gipfel lohnt jede Mühe! Abstieg zum Base camp. Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es weiter hinunter in Dorf Yak Kharka auf 4.000m Höhe gelegen, wo wir übernachten. (10 Std. / Höhe 6.012 m, ↑ 800 Hm ↓ 2.000 m)

Tag 17: Reservetag
Passüberquerung und Gipfelbesteigung können je nach Wetter und Teilnehmerverfassung einen zwischengeschobenen Ruhetag erfordern

Tag 18: von Yak Kharka nach Jomsom
Die Gipfeleuphorie des vergangenen Tages wird uns noch lange begleiten. Wir steigen weiter ab hinunter an das Ufer des Kali Gandaki. Um Marpha liegt das Apfel- und Aprikosenanbaugebiet Nepals und so können wir dort nicht nur Apfelkuchen, sondern auch den vor Ort hergestellten „Apple Brandy“ geniessen. Nach Mittagspause und Klosterbesuch erreichen wir bequem per Bus/Jeep Jomsom (ca. 20 min) (7 Std. / Höhe 2.670 m, ↓ 1.300 Hm )

Tag 19: von Jomsom nach Pokhara
Vom kleinen Flughafen in Jomsom starten wir morgens nach Pokhara, das wir nach nur 20 min Flug erreichen. Eindeutig zu kurz angesichts der fantastischen Aussicht! Hinweis: Bei Schlechtwetter und/oder Starkwind muss die Strecke mit dem Jeep oder Bus zurückgelegt werden. In Pokhara haben wir den ganzen Nachmittag Zeit,am See oder in der Stadt zu flanieren.

Tag 20: Pokhara – Tag zum Ausruhen & Relaxen:
Wer will, wandert hinauf zu den Aussichtsmöglichkeiten mit Blick auf die Annapurna, oder genießt die Gartenrestaurants direkt am wunderschönen Pewa See. Dort lassen wir die zahlreichen Eindrücke unserer Trekking-Tour Revue passieren…

Tag 21: von Pokhara nach Kathmandu
Weiterflug nach Kathmandu, das wir gegen zwei UhrNachmittags erreichen.
Stadtbummel, gemeinsames Abendessen und Vorbereitung auf die bevorstehende Heimreise.

Tag 22: Kathmandu Abflug nach Frankfurt
Ein gemütlicher Vormittag zum Ausschlafen, Bummeln oder Einkaufen. Am Nachmittag fahren wir zum Flughafen. Nepal – wir kommen wieder!

Tag 23: Ankunft in Frankfurt

(Irrtümer & Änderungen vorbehalten!)

NameTerminCodePreise 
Dhaulagiri Umrundung21.10. – 12.11.2017NE-91-17€ 3.285,-*
* Alle Termine ab/an Kathmandu / wir organisieren Ihnen gerne passende Flüge ab D / A / CH (ab € 700,-)

Buchung/Anfrage

kleine Gruppen von 5 bis 12 TN
Kleingruppenaufschlag bei 5 TN € 180.-
Kleingruppenaufschlag bei 6-7 TN € 90.-
Sondertermine ab 5 TN auf Anfrage

Führung:
++ deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
++ Flug Kathmandu – Pokhara
++ Flug Jomsom – Pokhara
++ Flug Pokhara – Kathmandu
++ alle Inland-Transfers

Unterkunft & Verpflegung:
++ Hotels*** mit HP
++ EZelt / geräumiges 3er Zelt für Paare mit VP

Trekking:
++ Gepäcktransport: max. 20 kg /TN
++ Begleitmannschaft
++ Toilettenzelt
++ Gemeinschaftszelt
++ Satellitentelefon
++ Notfall- & Höhenmedizin-Apotheke
++ Überdrucksack

Sonstiges:
++ Besichtigungen lt. Programm
++ Nationalpark-Gebühren
++ Dhaulagiri NP Permit
++ AKV (nur für TN aus D)

nicht enthalten:
++ Internationale Flüge
++ wir organisieren Ihnen gerne passende Flüge ab D / A / CH (ab ca. € 700,-)
Wenn Sie einige Tage vorab oder im Anschluss in Kathmandu verweilen möchten, organisieren wir Ihnen gerne Hotel & Transfers.
++ Visum in Nepal US $ 40,-
++ Trinkgelder ca. € 90,-

auf Wunsch:
++ Besteigung Dhampus Peak € 445,- € (inkl. Gipfelpermit, ab 3 Personen)
++ Hotel EZ € 80,-
++ Rail & Fly Ticket € 75,-

Sehr gute Kondition und hohe Trittsicherheit , Steigeisenerfahrung, Erfahrung mit großer Höhe. Durchhaltevermögen für Etappen von 1.500 Hm im Auf-/ Abstieg. Das Klima wechselt von subtropischer Wärme bis zu eisigem Hochgebirgsklima. Das große Gepäck wird für uns von der nepalesischen Crew getragen. Wir wandern mit leichtem Tagesrucksack.