Reiseinfo Zu den Basislagern des dritthöchsten Berges der Welt!

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Nepal Kangchenjunga Map

Anspruchsvolle Trekkingreise zum dritthöchsten Berg der Welt in einen der schönsten & wildesten Winkel Nepals. Der Eisgigant Kangchendzönga 8.589 m, auch „Kangchenjunga“ genannt, lässt alle anderen Berge neben sich bedeutungslos erscheinen. Wir wandern vom Urwald hinauf durch abwechslungsreiche Vegetationszonen bis ins Hochgebirge zur Nord- und Südseite des „Kantsch“ und bestaunen ehrfürchtig dessen gewaltigen Wandfluchten – eingerahmt von weiteren prächtigen Eisriesen. Wer möchte, besteigt vom Basecamp Nord den Drohmo Ri, 6.100 m hoch, technisch leicht und beste Aussichtskanzel auf Kangchenjunga Nordwand & Co. Der Drohmo Ri ist ein technisch leichter Gipfel ohne Gletscher. Für seine Besteigung werden exzellente Kondition und Trittsicherheit jedoch unbedingt benötigt. Gegebenenfalls werden Leichtsteigeisen am Firngrat gebraucht. Der Gipfel wird nur bei guten Verhältnissen bestiegen – ansonsten suchen wir uns einen guten Aussichtsplatz nahe der 6.000er Höhengrenze.

Eine Übersicht aller Nepal Reisen mit DAKS gibt es hier.

Tag 1/2/3: Flug von Frankfurt (1 x umsteigen) nach Kathmandu.
In Kathmandu angekommen, werden wir in unser zentral gelegenes Hotel *** gefahren.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung – vielleicht unternehmen Sie einen Ausflug durch das emsige Treiben der Altstadt von Kathmandu: Enge Gassen, Paläste, Tempel und Basare…

Tag 4: Flug Kathmandu – Bhadrapur, Weiterfahrt nach Llam (2.000 m)
Nach der Landung geht es für uns direkt weiter nach Llam einer Stadt im äußeren Nordosten des Landes. Dieses Teeanbaugebiet ist vor allem wegen seiner hochwertigen Teesorten bekannt.

Tag 5: Bhadrapur – Taplejung/ Suketar – Mitlung (921 m)
Die beeindruckende Bergwelt lässt die ca. 5-stündige Autofahrt schnell vergessen. Immer nordostwärts fahrend, erreichen wir schließlich Taplejung. Wir treffen auf die Träger, die ab hier unser Gepäck übernehmen werden. Unsere Trekking-Tour kann beginnen! Zunächst geht es talwärts bis zum Fluss Tamur und durch subtropische Vegetation, bis wir schließlich Mitlung erreichen (ca. 4 h / ⇓ 850 Hm).

Tag 6: Mitlung – Chirwa (1.270 m)
Auch heute werden wir entlang des tosenden Flusses wandern.
Schatten spenden uns die typischen Monsunwälder der Gegend. Der Wechsel von Reis-, Hirse– und Kardamom-Feldern, die malerischen Dörfer die wir durchwandern, das meterhohe Ravenna– oder Elefantengras und zu guter Letzt die ersten hohen Berge, die wir am Horizont sehen, lassen den Tag unvergesslich werden. Am Abend erreichen wir das hübsche Dorf Chirwa.
(ca. 6 h / ⇑ 750 Hm, ⇓ 280 Hm)

Tag 7: Chirwa – Sekathum (1.660 m)
Bis zur Mündung des Ghunsa Khola (Khola = Fluss) durchwandern wir eine wunderschöne Landschaft, vorbei an Pipalbäumen, Bauernhäusern und Steinmauern, die den Trägern bereits seit Generationen zum Abstellen ihrer Lasten dienen. (ca. 5 h / ⇑ 1.200 Hm, ⇓ 520 Hm )

Tag 8: Sekathum – Amjilossa (2.510 m)
Heute wandern wir durch Kiefern-, Kastanien– und Eichenwälder stetig aufwärts nach Amjilossa. Stabile Hängebrücken lassen uns den Ghunsa Khola problemlos überqueren. Vorangegangene Erdrutsche können jedoch dazu führen, dass kleinere Umwege nicht zu vermeiden sind. Abends freuen wir uns auf das leckere Essen und eine angenehme Nacht bei „normalen“ Temperaturen. (6 h / ⇑ 950 Hm, ⇓ 100 Hm)

Tag 9: Amijlossa – Gyabla (2.730 m)
Während unseres Aufstiegs nach Gyabla wechseln sich Rhododendron, Bambus und Kiefern ab. Wir kommen an Almen vorbei, auf denen wir vielleicht mit Joghurt oder Tee versorgt werden (5 h / ⇑ 680 Hm, ⇓ 440 Hm).

Tag 10: Gayabla – Ghunsa (3.595 m)
Wir wandern immer aufwärts und kommen so nach Ghunsa.
Die Vegetation wechselt erneut. Wir sehen gigantische Kiefern, Zedern und Himalaya-Tannen. Wir erreichen das kleine Bergdorf Phole und können hier, wenn wir wollen, ein kleines Kloster
besichtigen. Die hier lebenden Rai und Limbu sind tibetisch-mongolischer Herkunft, was sich u.a. in der religiösen Vielfalt widerspiegelt. Am Eingang zum Nationalpark kümmert sich der Bergführer um die Formalitäten, während die Sherpas unser Nachtlager aufbauen. (5 h / ⇑ 900 Hm, ⇓ 250 Hm)

Tag 11: Akklimatisationstag in Ghunsa
Dieser Tag bietet sich an, erstmals die 4.000er Höhe zu überschreiten. Durch Nadel– und Mischwälder steigen wir langsam aufwärts. Mit der Höhe werden die Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen imposanter. Unser Körper kann sich dadurch optimal an die anstehende Belastung anpassen. Abends werden wir wieder in Ghunsa übernachten. (5 Std./ ⇑ 900 Hm, ⇓ 200 Hm)

Tag 12: Ghunsa – Khambachen (4.050 m)
Zunächst führt uns unser Weg durch Lärchenwald, doch das
Gelände wird alpiner, der Blick auf die umliegenden 6.000er
(Khabur Phole Peak oder Nyukla Lachung) und 7.000er (Jannnu) ist faszinierend! Nach einer ausgiebigen Mittagspause auf der
Rampuk Kharka (Kharka = Alm) geht es weiter, vorbei an einem
tosenden Wasserfall, über Geröllhalden hinauf zur Khambachen Alm.
Neugierige Yaks beobachten unseren Aufstieg
(6 h / ⇑ 1.050 Hm, ⇓ 400 Hm).

Tag 13: Khamachen – Lhonak (4.785 m)
Hinter der kleinen Ortschaft Ramtang können wir erstmals unser Ziel sehen: den Kangchendzönga. Mit 8.598 m der dritthöchste Berg der Welt! Die imposanten Gipfelgrate scheinen das Blau des Himmels wie Rasierklingen zu durchschneiden. „Juwelen des ewigen Schnees“ werden die fünf Gipfel von den Einheimischen genannt
(4-5 h / ⇑ 950 Hm, ⇓ 320 Hm).

Tag 14: Lhonak – Pangpema / Northside Base Camp (5.020 m)
Unser heutiges Ziel wird das Kangchendzönga-Base-Camp sein. Der Aufstieg ist kräftezehrend: wir müssen schrundige Gletscher und Moränenschutt überwinden, um unser heutiges Ziel zu erreichen. Wir machen uns bewusst, dass hier, in Pangpema Kharka, auch die bedeutendsten Bergsteiger ihre Zelte aufgeschlagen hatten und wir es ihnen gleichtun werden. Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist ergreifend.
(4-5 h / ⇑ 485 Hm, ⇓ 120 Hm)

Tag 15: Pangpema /Northside-Base-Camp – Drohmo Ri (6.100m)
Bei gutem Wetter geht es heute über steile Wiesen, Geröllhalden und vereinzelte Schneefelder auf den Drohmo Ri, einem Aussichtspunkt auf 6.100 m Höhe, von dem wir einen phantastischen Blick auf den Kangchenjunga haben. Nach dem anstrengenden Aufstieg freut sich die Kamera auf lachende und glückliche Gipfelstürmer. Wer nicht in Gipfelstimmung ist, bleibt im Camp oder steigt nur eine Teilstrecke hinauf – mit jedem Höhenmeter wird der Blick auf den gewaltigen Kantsch-Nordwall grandioser.
(4-5 h / ⇑ 1.080 Hm, ⇓ 1.080 Hm)

Tag 16: Northside Base Camp – Ghunsa (3.595 m)
Beim Abstieg nach Ghunsa merken wir, dass uns das Atmen mit jedem Meter talwärts leichter fällt. Langsam wird es wärmer.
(8 h / auf: 320 Hm, ab: 1.750 Hm)

Tag 17: Ghunsa – Selele (4.100 m)
Unser heutiges Ziel ist der landschaftlich einmalig gelegene Campingplatz Selele, den wir über einen Höhenweg und einem kleinen Pass erreichen. (5 h / ⇑ 880 Hm, ⇓ 120 Hm)

Tag 18: Selele – Tseram (3.870 m)
Heute werden wir drei Pässe überqueren: Wir beginnen mit dem
Mirgin La (4.480 m), von dem wir einen wunderschönen Blick auf den Obelisk Jannu (7.711 m) haben. Weiter geht es über den Sinion La (4.440 m) und zu guter Letzt über den Sinlache La mit 4.640 m.
Nach ca. 6-7 Std. erreichen wir Tseram, wo wir unser Nachtlager aufschlagen werden. Noch immer haben wir eine fantastische Sicht auf den „Kantsch“, allerdings jetzt von Süden.
(6-7 h / ⇑ 750 Hm, ⇓ 1.050 Hm)

Tag 19/20: Tseram – Oktang (4.730 m) – Ramche (4.580 m), Reservetag
Ein weiterer Höhepunkt steht uns bevor: Vorbei an einer alten, verfallenen Hochalm und dem Yalung Gletscher, der von den Bergriesen Jannu, Kabru 1-4 oder Kangchenjunga umgeben ist, wandern wir stetig bergauf und kommen schließlich nach Oktang. Der Blick auf die umliegende Berglandschaft ist traumhaft! Nach einer ausgiebigen Fotopause geht es zurück nach Ramche. Hier haben wir einen Rast- oder Reservetag vorgesehen … der eventuell schon vorab am Nord-BC, bei den Pässen oder … genutzt werden kann (7–8 h / ⇑ 950 Hm, ⇓ 200 Hm).

Tag 21: Ramche – Tortong (3.310 m)
Während wir uns wieder talwärts bewegen, wird es langsam wieder wärmer, die Vegetation üppiger und die Schritte leichter. Heute erreichen wir Tortong.
(7-8 h / ⇓ 1.350 Hm)

Tag 22: Tortong – Yamphudin (2.080 m)
Noch einmal muss ein Pass überquert werden (Lasiya Bhanjyang 3.415 m) – durch die ausgezeichnete Höhenanpassung der letzten Tage jedoch kein Problem. Nach einem kurzen, steilen einstündigen Abstieg hinab zum Amji Khola erreichen wir das Camp Yamphudin.
(5 h / ⇑ 650 Hm, ⇓ 1.500 Hm)

Tag 23: Yamphudin – Pumphe Danda (1.900 m)
Heute wandern wir erneut durch Rhododendron– und Eichenwälder – immer wieder begleitet von melodischem Vogelgezwitscher.
(6-7 h / ⇑ 100 Hm, ⇓ 300 Hm)

Tag 24: Pumphe Danda – Lalikharka (2.286 m)
Nach einer Gehzeit von ca. 7 Std. erreichen wir heute unser letztes Camp in Lalikharka. Die Strecke führt uns durch kleine Dörfer und vorbei an saftigen Feldern. Wir begegnen freundlichen Menschen und laufen durch eine immer üppiger werdende Vegetation. Gleichzeitig steigen Temperaturen deutlich an.
(7 h / ⇑ 700 Hm, ⇓ 250 Hm)

Tag 25: Lalikharka – Tapleijung, Fahrt nach Llam
Nach einer, für uns jetzt kurzen Wanderung, erreichen wir Tapleijung. Hier steigen wir auf Fahrzeuge um, die uns in das 135 km entfernte Llam bringen werden, wo wir uns schon auf die Dusche freuen
(3-4 h / ca. 6 h Autofahrt).

Tag 26: Tapleijung – Bhadrapur—Kathmandu
Heute geht es mit dem Auto weiter nach Bhandrapur, das wir nach
einer Fahrtzeit von ca. 4 Std. erreichen. Von hier aus wechseln wir das Transportmittel und fliegen am gleichen Tag weiter nach Kathmandu.

Tag 27: Kathmandu
Heute haben wir Gelegenheit, die letzten Mitbringsel einzukaufen und uns in den quirligen Basaren der Altstadt treiben zu lassen.
Auf Wunsch besteht die Möglichkeit Stadtrundfahrten in den alten Königsstädten Patan und Bhaktapur zu unternehmen (Aufpreis).

Tag 28: Heimflug Kathmandu – Frankfurt
Während der letzten Stunden in Nepal genießen wir noch einmal die nepalesische Lebensweise,
Relaxen, bummeln durch die Stadt und lassen uns verwöhnen.
Gegen Abend geht es dann zum Flughafen und wir treten die Heimreise an.

Tag 29: Ankunft in Frankfurt

NameTermineCodePreis
Kangchendzoenga18.03. – 15.04.2017NE-61-17€ 3.995,-*
Kangchendzoenga23.09. – 21.10.2017NE-62-17€ 3.995,-*
* zzgl. intl. Flug!
kleine Gruppen von 5 bis 12 TN
Kleingruppenaufschlag bei 5-6 TN € 190,-

Buchung/Anfrage

Führung:
++ deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
++ Flug: Kathmandu -Bhadrapur, Bhadrapur – Kathmandu.
++ alle Inland-Transfers

Unterkunft & Verpflegung:
++ Hotels*** mit HP
++ Einzelzelte mit VP

Trekking:
++ Gepäcktransport: max. 20 kg /TN
++ Begleitmannschaft
++ Toilettenzelt
++ Gemeinschaftszelt
++ Sattelitentelefon
++ Notfall- & Höhenmedizin-Apotheke
++ Überdrucksack

Sonstiges:
++ Besichtigungen lt. Programm
++ Nationalpark-Gebühren
++ AKV (nur für TN aus D)

auf Wunsch:
++ Hotel EZ € 160,-
++ Rail & Fly Ticket € 75,-

nicht enthalten:
++ Internationale Flüge
++ wir organisieren Ihnen gerne passende Flüge ab D / A / CH (ab ca. € 700,-)
Wenn Sie einige Tage vorab oder im Anschluss in Kathmandu verweilen möchten, organisieren wir Ihnen gerne Hotel & Transfers.
++ Visum in Nepal US $ 40,-
++ Trinkgelder ca. € 100,-

Da wir bei dieser Reise durch Berglandschaften wandern, in denen das Klima von subtropisch warm bis eisig kalt wechselt, ist eine robuste und belastbare Gesundheit von Vorteil. Gute Trittsicherheit in weglosem Firn, auf Schrofen & Geröll sowie ausreichend Kondition für täglich 5 bis 8 – stündige Wanderetappen ist erforderlich. Eine Bergausdauer für Strecken bis zu 1.500 Höhenmeter im Auf-/ Abstieg ist ebenso gefragt. Wir wandern mit leichtem Tagesrucksack, unser großes Gepäck wird von fleissigen Trägern übernommen.