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Kilimanjaro besteigen: Shira-Plateau

Kilimanjaro besteigen – 8 Tage am Berg

Bergwanderer mit sehr guter Kondition können auch ohne den Vorbereitungsberg Mount Meru den Kilimanjaro besteigen.

Info anfordern Buchung anfragen

▶ Warum mit DAKS?
Hohe Erfolgsquote
● 25 Jahre Erfahrung im Kilimanjaro besteigen
● Für konditionsstarke Bergwanderer!
● Optimale Aufstiegsroute
● Bestmögliche Höhenanpassung
● Professionelle Führung & Betreuung
● Gesundheit und Wohlbefinden durch Komfort PLUS

Deutscher Trekkingführer
● Bei jeder Tour von Anfang bis Ende dabei
● Höhenerfahren und von Höhenmediziner geschult
● Führung = an den Einzelnen angepasstes Tempo
● Anleitung zu höhenangepasstem Verhalten
● Bindeglied zwischen Gästen und Begleitmannschaft
● Ein großes Plus an Sicherheit

Komfort PLUS
● 3er-Zelt für Einzelreisende | 4er-Zelt für Paare
● Good Morning-Tea und Kaffee ins Zelt
● Frühstück: Müsli, gutes Brot & French-Press-Kaffee
● Vielfältige Mahlzeiten (auch für Vegetarier)
● Zusätzlich besondere Landesspezialitäten
● Reichhaltiges Lunchpaket und Nachmittags-Snack
● Unbegrenzt: Heißes und kaltes Trinkwasser
● Unbegrenzt: Kaffee, Tee und Trinkschokolade
● Option: Schlafkomfort EXTRA, Feldbett & Extras

Hygiene & Gesundheit PLUS
● Entkeimtes Wasser durch Katadyn-Keramik-Filter
● Täglich Kontrolle von Puls, O²-Sättigung, Befinden
● Warmes Waschwasser zweimal täglich
● Gründliche Handdesinfektion vor dem Essen
● Bestmögliche Hygiene bei Küche und Crew
● Eigenes und sauberes Toilettenzelt

▶ Termine & Preise
NameTermineReisecodePreis
Kilimanjaro besteigen18.09.-29.09.2019AF-210-19ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen06.10.-17.10.2019AF-211-19ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen16.10.-27.10.2019AF-212-19ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen25.12.19-05.01.'20AF-213-19ab € 4.495,-
Kilimanjaro besteigen12.01.-23.01.2020AF-201-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen29.01.-09.02.2020AF-202-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen16.02.-27.02.2020AF-203-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen03.06.-14.06.2020AF-204-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen28.06.-09.07.2020AF-205-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen15.07.-26.07.2020AF-206-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen02.08.-13.08.2020AF-207-20ab € 4.495,-
Kilimanjaro besteigen19.08.-30.08.2020AF-208-20ab € 4.495,-
Kilimanjaro besteigen06.09.-17.09.2020AF-209-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen23.09.-04.10.2020AF-210-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen11.10.-22.10.2020AF-211-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen14.10.-25.10.2020AF-212-20ab € 4.395,-
Kilimanjaro besteigen23.12.-03.01.2021AF-213-20ab € 4.495,-
Option Safari*
3,4 oder 5 Tage
*vor oder nach Kilimanjaro | ab 3 TN | ab € 895,-Option Sansibar**
4 oder 5 Tage
** im Anschluss | ab 1 TN | ab € 995,-
▶ Reisebeschreibung
Kilimanjaro besteigen – 8 Tage Zelt-Trekking

Alle DAKS-Besteigungen des Kilimanjaro (Uhuru-Peak, 5.895 m) führen über die Lemosho-Route. Sie ist der beste Aufstiegsweg für alle, die erfolgreich Kilimanjaro besteigen wollen. Die Lemosho ist gleichzeitig auch die schönste und erlebnisreichste Route. Anders als in der Machame-Route kann hier der Anmarsch in drei kurze, angenehme Tagesetappen aufgeteilt werden. Diese Tage sind ursprünglicher und ruhiger als auf der stark frequentierten Machame-Route. Beim Shira II Camp vereinen sich beide Routen zu einem Weg. Die längere Strecke, das Auf und Ab des Weges und der Extra-Tag sind optimal für eine gründliche Höhenanpassung! Mit voller Leistungsfähigkeit kann so der Gipfeltag am Kilimanjaro in Angriff genommen werden. Die Gipfeletappe ist auf der Lemosho kürzer und einfacher zu gehen als auf der Marangu-Route.

Leider wird die Besteigung des Kilimanjaro über die Marangu-(„Coca Cola“)Route von anderen Veranstaltern immer noch angeboten.
Laut Statistik der Nationalparkverwaltung erreichen hier nur ca. 40% der Aspiranten den Gilman’s Point am Kraterrand (Quelle: T. Lämmle „Höhe x Bergsteigen“). 3 – 4 Tage Aufstiegszeit in dieser Kurzroute sind einfach viel zu wenig. Ein Abbruch der Besteigung ist teuer und enttäuschend. Eine falsche Höhentaktik kann zu einer ernsten Höhenkrankheit mit Lungen- oder Hirnödem führen.

Nachteile der Marangu Route
— Zu schnell auf große Höhe: Kopfschmerzen, Übelkeit und Höhenkrankheit sind die Folgen.
— Die Gipfelbesteigung ist schwieriger (rutschiger Schotter) und ca. 45 Min länger
— Derselbe Wegverlauf im Auf- und Abstieg ist eintönig
— Unterkunft in staubigen Lodges mit nur oberflächlich gereinigten Matratzen
— Vollen Essenshütten mit Gruppen-Mahlzeiten im Mehrschichtbetrieb
— Die Gemeinschaftstoiletten sind auch bei völliger Dunkelheit leicht zu finden!
— Besonders die Nacht vor dem Gipfel auf der schmutzigen Kibo Hütte ist abschreckend!

Die Bergbesteigungen lassen sich durch eine ▶ Safari-Tour vorher und einige Abschlusstage auf der ▶ Trauminsel Sansibar wunderbar ergänzen. Beide Optionen können individuell gebucht werden.

Unseren kompletten Reisepakete kombinieren die Topp-Ziele Tansanias auf ideale Weise:

Tansania hoch 3
Safari – Mt.Meru & Kilimanjaro – Sansibar

Big Mountain Big Five
Safari – Kilimanjaro

▶ Leistungen
Flüge / Transfers
++ Frankfurt – Kilimanjaro Airport (weitere Flughäfen auf Anfrage)
++ Alle Transfers vor Ort

Führung & Service
++ Deutscher DAKS-Trekkingführer
++ Plus einheimische Guides
++ Trekking-Crew
++ 15 kg Gepäcktransport durch Träger

Unterkunft / Verpflegung
++ Hotel/Lodge: DZ/HP, Berghütte/Zelt: VP

DAKS – Komfort PLUS
++ Einzelzelte / Deluxe Verpflegung /
++ Panorama-Essenszelt / Getränke unbegrenzt

DAKS – Gesundheit PLUS
++ Trinkwasseraufbereitung mit Katadyn-Keramik-Filter
++ Eigenes sauberes Toilettenzelt
++ Höhenmedizinische Kontrolle / Apotheke

Sonstiges
++ Nationalpark & Eintrittsgebühren
++ Auslandskrankenversicherung AKV (für TN aus D)

Nicht Enthalten
Persönliche Ausgaben
Trinkgelder

Optionen
Hotel / EZ 140 €
Rail & Fly Zugticket 75 €
Schlafkomfort EXTRA 440/670 € (2er/Einzelbelegung)
Feldbett, warmer Schlafsack, Kopfkissen, Zusatzdecke extragroßes Zelt

++ Safari ▶ Afrika wie im Film
++ Sansibar ▶ Sansibar – Trauminsel

▶ Anforderungen

Ohne den Mount Meru Gipfels vorab ist die Herausforderung Kilimanjaro besteigen noch anspruchsvoller. 8 Stunden Aufstieg mit Tagesrucksack sollte jeder Aspirant gut bewältigen können. Am Gipfeltag sind es sogar 9-11 Stunden! Sehr hohe Ausdauer plus Bergwandererfahrung sind für die Besteigung angeraten. Eine Vorbereitung mit Höhentraining ist sinnvoll. Bei Anbietern wie zum Beispiel ▶ www.hoehenbalance.de kann man sich schon zu Hause anpassen. Englische Sprachkenntnisse sind bei der Gruppenreise mit DAKS nicht notwendig. In der für uns Westeuropäer ungewohnt fremden Kultur Tansanias sind Flexibilität und Gelassenheit gute Reisebegleiter.

▶ Tag für Tag
Tag 1 | Start der Flugreise
Abendflug Frankfurt (FRA) – Kilimanjaro Airport (JRO). Abweichender Startflughafen aus D | A | CH möglich

Tag 2 | Ankunft in Tansania
Gegen Mittag Ankunft am Kilimanjaro Airport und Transfer zum Hotel/Lodge am Arusha Nationalpark. Begrüßung durch den DAKS-Trekkingführer und Informationen zu den kommenden Tagen. Wir sortieren unser Gepäck. Alles, was auf Bergtour nicht nötig ist, lassen wir im Koffer, der im Hoteldepot verwart wird.

Tag 3 | Zum Mti Mkubwa „Big Tree“ Camp, 2.750 m
2 Std. Fahrt zum Londorossi-Gate (2.050 m) dem Checkpoint für die Lemosho-Route. Hier werden alle Formalitäten erledigt und das Lagerequipment, Proviant und das Teilnehmergepäck gewogen und gleichmäßig auf die Träger verteilt. Gemeinsam fahren wir zum Startpunkt der Route, Lemosho Glades, auf 2.385 m. Von hier wandern wir auf schmalem Pfad durch ursprünglichen, grünwuchernden Regenwald zum Mti. Mkubwa oder „Big Tree Camp“ 2.780 m, auf einer Lichtung mitten im Regenwald.
▲ 650 hm | 6 km | ca. 3 Std.

Tag 4 | Zum Shira I Camp, 3.500 m
Anfangs durch dichten Regenwald, später durch eine Heide- und Moorlandzone steigen wir über schmale Pfade dem Shira-Bergkamm entgegen. Nach Erreichen des Shira Plateaus wandern wir die letzten Höhenmeter gemütlich hinüber zum Shira I Camp. Von hier aus haben wir einen grandiosen Ausblick auf die nordwestlichen Gletscher des Kilimanjaro.
▲ 750 hm | 4 km | 4 Std.

Tag 5 | Zum Shira II Camp, 3.850 m
Wir wandern weiter durch karge Lavalandschaft hinüber zum Kraterrand des Shira Vulkans. Über schmale Pfade ersteigen wir den Kraterrand zum höchsten Punkt, 3.900 m – genannt „The Cathedral“. Spektakuläre Aussicht hinauf zum Kilimanjaro und hinab in eine wilde, surreal wirkende Gebirgslandschaft. Über einen Bergrücken und vorbei an ersten Senecien, wandern wir anschließend weiter hinauf nach Shira II.
▲ 400 m | 11 km | ca. 4 Std.

Tag 6 | Barranco Camp, 3.960 m
Oft sind die Zelte morgens schon mit einer dünnen Eisschicht überzogen, ein Zeichen für die große Höhe! Nach einem warmen Tee oder Kafee steigen wir auf zum Lava Tower, einem markanten Felsturm auf 4.640 Metern. Die steile Westflanke des Kilimanjaro scheint uns zum Greifen nah. Nach einer ausgedehnten Mittagspause steigen wir durch ein grünes Tal mit Wäldern aus baumhohen Riesen-Senecien und Lobelien hinab zum Barranco Camp. Der sogenannte Breakfast-Wall erscheint in unserem Blickfeld – In dieser Wand sollen wir morgen aufsteigen?
▲ 700m ▼ 600 m | 10 km | ca. 4 Std.

Tag 7 | Karanga Camp, 4.000 m
Nach der Nachtruhe und einem guten Frühstück sieht der Breakfast-Wall schon nicht mehr so beeindruckend aus. Einer langen Perlenkette gleich, windet sich eine Schlange aus Wanderern durch die Wand. Die meisten Träger laufen mit Flip-Flops an den Füßen über die Bergpfade nach oben und balancieren dabei noch riesige Gepäcksäcke auf dem Kopf, beeindruckend! Wir frühstücken erst einmal in Ruhe und lassen das Gros der Wanderer vorauslaufen. Dann gehen wir los. Der Weg führt über breite Felsbänder und kleine Stufen, nur gelegentlich müssen wir die Hände für unser Gleichgewicht zu Hilfe nehmen. Der Aufstieg ist so überhaupt kein Problem! Oben angekommen (4.250 m) genießen wir das faszi niernde Panorama, bevor es weiter geht. Im steten Auf und Ab wandern wir hinüber zum Karanga-Tal, wo wir das gleichnamige Camp erreichen.
▲ 250 m ▼ 250 m | 5 km | 3 – 4 Std.

Tag 8 | Barafu Camp, 4.600 m
Zum Höhepunkt unserer Reise ist es nicht mehr weit. Die Vegetation wird immer karger, übrig bleibt eine Steinwüste, die uns bis hinauf zu unserem höchsten Lager begleitet, dem Barafu-Camp auf 4.600 m. Wir sind über den Wolken – der Gipfel scheint zum Greifen nah! Früh legen wir uns schlafen – heute Nacht wollen wir den Aufstieg zum Gipfel des höchsten Bergs Afrikas starten. Mancher fragt sich: „Schafe ich das morgen?“
▲ 650 m | 4 km | ca. 3 Std.

Tag 9 | Gipfeltag, Uhuru Peak 5.895
Mitternacht = Frühstückszeit? Nicht jeder hat heute Nacht schlafen können – alle freuen sich, dass es jetzt endlich losgeht. Es ist richtig kalt, bei Wind können uns gefühlte – 15 C°erwarten. Jetzt sind wir froh, dass wir
eine Daunenjacke, warme Handschuhe, Wintermütze und Überhose mitgenommen haben. Im Schein Ihrer Stirnlampen winden sich Gruppen von Wanderern über den Weg zwischen Felsbrocken, kleinen Felstürmen und Geröllfeldern nach oben. „Pole pole!“ Das langsame und gleichmäßige Tempo haben wir inzwischen verinnerlicht. In der großen Höhe gehen wirnoch etwas langsamer als in den Tagen vorher. Langsam wird es heller – die Sonne geht auf. Wir haben den Stella-Point erreicht, den Kraterrand auf 5.745 m. Dieser Punkt gilt bereits als Gipfel des Kilimanjaro. Aber uns hält jetzt nichts davon ab, noch bis zum Uhuru Peak weiterzugehen, dem höchsten Punkt auf 5.895 m. Nach weiteren anstrengenden 45 Minuten stehen wir auf der höchsten Spitze Afrikas! Ein unbeschreibliches Gefühl! Was für eine Aussicht über die riesigen Weiten Afrikas und die gewaltigen Gletscherwände vor uns! Das Gefühl auf dem Gipfel ist auch ein Gipfel der Gefühle! Unsere Glückhormone sind ein gesundes Dopingmittel für den langen Abstieg. Nach einer kurzen Rast im Barafu Camp steigen wir hinunter bis ins Milenium Camp. Am Abend feiern wir unsere erfolgreiche Bergbesteigung und bedanken uns bei unseren tansanischen Begleitern, die uns zu Ehren das „Kilimanjaro-Lied“ singen.
▲ 1.295hm ▼ 2.105 hm | 16 km | 10-12 Std.

Tag 10 | Abstieg und Fahrt ins Hotel 1.780 m
Der letzte Wegabschnitt am Berg führt uns durch grünen Regenwald mit abwechslungsreicher Vegetation bis hinab zum Mweka Gate. Ohne Eile kosten wir die letzten Meter in dieser herrlichen Umgebung aus, bewundern schöne Blüten sowie riesige Farngewächse. Am Gate wartet unser Bus, der uns in unser Hotel in Moshi bringt. Jetzt ist Zeit für die heißersehnte Dusche und zum Ausruhen! Später lassen wir in geselliger Runde unsere Eindrücke Revue passieren!
▼ 2.010 hm | 12 km | ca. 4 Std.

Tag 11 | Start der Rückreise oder des Anschlussprogramms
Vormittag zur freien Verfügung, nachmittags Transfer zum Kilimanjaro Airport und Start des Rückfluges. Wer zusätzlich ein paar Tage auf Sansibar gebucht hat, checkt ein zum Inlandsflug Richtung Sansibar. Wer im Anschluss auf Safari geht, fährt im Kleinbus oder Jeep in Richtung Nationalparks.

Tag 12 | Ankunft in Frankfurt
bzw. einem anderem europäischen Flughafen.

▶ Reisezeit & Klima
Beste Reisezeiten für Tansania
Mitte Dezember – Mitte März
Jetzt ist Sommer in Tansania! Für Safari, Kilimandscharo Besteigung und Sansibar-Urlaub bestens geeignet.

Ende März – Ende Mai
Die große Regenzeit mit häufigem Starkregen und überschwemmten Straßen ist für Reisende nicht zu empfehlen.

Anfang Juni – Mitte Oktober
Der tansanische Winter bietet gute bis sehr gute Wetterbedingungen für Safari, Kilimandscharo und Sansibar.

Ende Oktober – Anfang Dezember
Selbst in der kleinen Regenzeit gibt es für Safari und Bergbesteigung meist gute Bedingungen.

Klimatabelle Tansania

Das Klima in Tansania
große Regenzeit

Die große Regenzeit wird bedingt durch den Südost-Monsun. Sie beginnt Mitte/Ende März und ist Ende Mai/Anfang Juni beendet. Diese Zeit ist geprägt durch häufige, teilweise sehr starke Regenfälle. Diese führen immer wieder zu Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen, besonders im Südosten des Landes.

kleine Regenzeit

Die kleine Regenzeit wird bedingt durch den Nordost-Monsun. Sie beginnt Mitte/Ende Oktober und endet Anfang/Mitte Dezember. Die kleine Regenzeit ist geprägt von vielen Schauern und Gewittern. Aufgrund der nicht so intensiven Ausprägung der Niederschläge eignet sich diese Zeit trotzdem zum Reisen. Eine Safari und auch das Kilimanjaro besteigen ist in dieser Zeit durchaus machbar. Der Vorteil dieser Nebensaison in Tansania ist das geringere Reiseaufkommen.

Folgen des Klimawandels in Tansania

Der weltweite Klimawandel wirkt sich leider auch auf das Wetter in Tansania aus. Beginn, Ende und Intensität der Regenzeiten können sich dadurch verschieben.Die kleine Regenzeit fällt in manchen Jahren fast völlig aus. In anderen Jahren kommt sie mit extremen Niederschlägen zurück.

Jahreszeiten in Tansania
Mitte Dezember – Mitte März = Der tropische Sommer

Kilimanjaro: Beste Bedingungen für eine Besteigung. Auch in größeren Höhen ist es relativ warm. Vereinzelte Niederschläge sind möglich, insgesamt herrscht eine gute Fernsicht. Januar und Februar gelten als ideale Reisemonate – deshalb ist der Kilimanjaro in dieser Zeit auch sehr stark frequentiert. Weniger voll, trotzdem noch mit ebenso guten Bedingungen, ist die Zeit von Ende Februar bis Mitte März.
Safari: Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung. Abertausende Gnus und Zebras bringen in der Ngorongoro-Region und der angrenzenden Serengeti ihre Jungen zur Welt, bevor sie im März/April nach Westen und Norden ziehen. Von Mitte Dezember bis zum 6. Januar ist die „Peak Saison“. In dieser Zeit sind die Unterkünfte in Tansania schon frühzeitig ausgebucht und häufig völlig überteuert.
Sansibar: Beste Reisezeit ist hier von Ende Dezember bis Ende Februar. Es ist sehr heiß (32-33 Grad) mit recht hoher Luftfeuchtigkeit. Ab Anfang März wird das Klima immer schwüler, bis gegen Ende März die Regenzeit beginnt. Auch hier ist von Mitte Dezember bis zum 6. Januar „Peak Saison“, die teuerste Zeit des Jahres.

Ende März – Ende Mai = Die große Regenzeit

Kilimanjaro: Schlechte Bedingungen für eine Besteigung. In den oberen Lagen ist mit Schnee zu rechnen.
Safari: Keine guten Bedingungen für die Tierbeobachtung. Viele Lodges sind geschlossen und Pisten unpassierbar.
Sansibar: Keine ideale Zeit für Strandurlaub. Einige Hotels haben geschlossen. Die tropischen Regenfälle sind meistens intensiv, aber oft nur von kurzer Dauer. Danach scheint häufig wieder die Sonne auf das blaue Meer und die weißen, leeren Strände! Wer das weiß, kann in dieser Zeit günstige Sonderangebote nutzen!

Anfang Juni – Mitte Oktober = Der tropische Winter

Kilimanjaro: Sehr gute bis beste Bedingungen für eine Besteigung.Von Juni bis August sind die Temperaturen tagsüber angenehm warm. Je nach Höhenlage kühlt es nachts deutlich ab. Im Juni und Juli sind vereinzelte Niederschläge möglich. Überwiegend hat man jedoch einen klaren Himmel und gute Fernsicht. Mitte Juli bis Ende September gilt als ideale Reisezeit mit geringer Bewölkung und kaum Niederschlag. Die Wege zum Kilimandscharo-Gipfel sind in dieser Zeit daher sehr stark frequentiert! Weniger voll, trotzdem noch mit guten Bedingungen, ist es im Juni und Oktober. Die Temperaturen steigen ab September/Oktober langsam an.
Safari:Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung. Die große Wanderung der Gnus und Zebras durch die Serengeti ist voll im Gange. Der Juni beeindruckt mit sattem Grün, geringem Touristenaufkommen und angenehmen Temperaturen. Damit ist der Juni ein toller Monat für eine Safari in Tansania! Von Juli bis Oktober wird es zunehmend trockener, das Land färbt sich goldbraun. Im September hat die große Tier-Migration die Massai Mara Steppe in Kenia erreicht. Alle anderen Tiere halten sich vermehrt an den wenigen Wasserlöchern auf – ideal für die Tierbeobachtung! Die Migration riesiger Elefantenherden macht den Besuch des Tarangire Nationalpark besonders lohnenswert.
Sansibar: Juni bis Oktober ist eine tolle Reisezeit mit kühlen Nächten und heißen Tagen mit geringer Luftfeuchtigkeit.

Ende Oktober – Anfang Dezember = Die kleine Regenzeit

Kilimanjaro: Wolken, Regenschauer und kurze Gewitter sind möglich. Daneben herrscht ansonsten eine gute Fernsicht. In den oberen Lagen ist mit Schnee zu rechnen. Sehr geringe Besucherzahlen – für viele Kilimanjaro-Interessenten gerade deswegen ein Grund diesen Zeitraum zu nutzen.
Safari: Sehr gute Bedingungen für die Tierbeobachtung in den nördlichen Nationalparks (Serengeti, Ngorongoro NP, Tarangire NP). Die Große Tierwanderung ist wieder in Richtung Serengeti und Ngorongoro Nationalpark unterwegs.
Sansibar: Es wird langsam wieder schwül-heiß. Die vereinzelten Regenfälle sind meist nur von kurzer Dauer. Es ist noch Nebensaison – meist locken in dieser Zeit günstige Sonderangebote, bis es dann ab Mitte Dezember wieder voll und teuer wird!

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