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Kilimandscharo Besteigung

Kilimandscharo Besteigung plus Mount Meru – 11 Tage am Berg

Wer 1 Stunde joggen kann, kommt mit zur Kilimandscharo Besteigung! Mit Mount Meru 9 Tage Höhenanpassung!

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▶ Warum mit DAKS?

98% Gipfelerfolg!

●25 Jahre Erfahrung mit Kilimandscharo Besteigung
● Beste Erfolgschancen für alle DAKS-Gäste!
● Optimale Aufstiegsrouten
● Bestmögliche Höhenanpassung
● Professionelle Führung & Betreuung
Gesundheit PLUS und ▶ Komfort PLUS

Deutscher Trekkingführer
● Bei jeder Tour von Anfang bis Ende dabei
● Höhenerfahren und von Höhenmediziner geschult
● Führung = An den Einzelnen angepasstes Tempo
● Anleitung zu höhenangepasstem Verhalten
● Deutsches Bindeglied zwischen Gästen und Team
● Ein großer Zugewinn an Sicherheit

Komfort PLUS
● 3er-Zelt für Einzelreisende | 4er-Zelt für Paare
● Good Morning-Tea und Kaffee ins Zelt
● Frühstück: Müsli, gutes Brot & French-Press-Kaffee
● Vielfältige Mahlzeiten (auch für Vegetarier)
● Zusätzlich besondere Landesspezialitäten
● Reichhaltiges Lunchpaket und Nachmittags-Snack
● Unbegrenzt: Heißes und kaltes Trinkwasser
● Unbegrenzt: Kaffee, Tee und Trinkschokolade
● Option: Schlafkomfort EXTRA, Feldbett & Extras

Gesundheit PLUS
● Entkeimtes Wasser durch Katadyn-Keramik-Filter
● Täglich Kontrolle von Puls, O²-Sättigung, Befinden
● Warmes Waschwasser 2 x täglich
● Gründliche Handdesinfektion vor dem Essen
● Besondere Hygiene-Regeln für Küche und Crew
● Exklusives DAKS-Toilettenzelt
● Umfangreiche Trekking- und Höhen-Apotheke
● Überdrucksack (PAC)

Tragekomfort PLUS:
● Leicht Wandern nur mit Tagesrucksack!
● 15 kg Trekking-Gepäckservice von Camp zu Camp

▶ Termine & Preise
NameTermineReisecodePreis
Mt. Meru und Kilimanjaro10.08. - 25.08.2019AF-108-19€ 5.095,-
Mt. Meru und Kilimanjaro28.08. - 12.09.2019AF-109-19€ 5.095,-
Mt. Meru und Kilimanjaro14.09. - 29.09.2019AF-110-19€ 4.995,-
Mt. Meru und Kilimanjaro02.10. - 17.10.2019AF-111-19€ 4.995,-
Mt. Meru und Kilimanjaro12.10. - 27.10.2019AF-112-19€ 4.995,-
Mt. Meru und Kilimanjaro21.12. - 05.01.2020AF-113-19€ 5.095,-
Mt. Meru und Kilimanjaro08.01. - 23.01.2020AF-101-20€ 5.095,-
Mt. Meru und Kilimanjaro25.01. - 09.02.2020AF-102-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro12.02. - 27.02.2020AF-103-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro30.05. - 14.06.2020AF-104-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro24.06. - 09.07.2020AF-105-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro11.07. - 26.07.2020AF-106-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro29.07. - 13.08.2020AF-107-20€ 5.285,-
Mt. Meru und Kilimanjaro15.08. - 30.08.2020AF-108-20€ 5.285,-
Mt. Meru und Kilimanjaro02.09. - 17.09.2020AF-109-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro19.09. - 04.10.2020AF-110-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro07.10. - 22.10.2020AF-111-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro10.10. - 25.10.2020AF-112-20€ 5.185,-
Mt. Meru und Kilimanjaro19.12. - 03.01.2021AF-113-20€ 5.285,-
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▶ Reisebeschreibung

Mount Meru – perfekte Höhenanpassung für die Kilimandscharo Besteigung

Fast 6.000 Meter Höhe verlangen von allen Gipfelaspiranten ausreichende Anpassungszeit gegen das Risiko der Höhenkrankheit. Was liegt näher, als vor dem Kilimandscharo seinen kleineren Nachbarn in Angriff zu nehmen?

Der Aufstieg durch bunten Regenwald und üppiges Buschland ist ein Naturgenuss. Wir übernachten auf der Miriakamba Hut(2.514 m) und der Saddle Hut(3.500 m). Je nach Ausdauer und Wetter besteigen wir den Kleinen Mount Meru (3.820 m) oder den Mount Meru (4.565 m). Oben Traumaussichten auf Vulkanlandschaft und Savanne – im Hintergrund wartet schon der Kilimandscharo…

Kilimandscharo Besteigung 08-2019

Kilimandscharo Besteigung mit DAKS – von 25 Jahren Erfahrung profitieren!

Es gibt viele Routen auf den Kilimandscharo. In vielen Jahren der DAKS-Führung haben wir für unsere Gäste die beste Route entwickelt. Sie ist eine Kombination aus 3 verschiedenen Routen:

Die Lemosho-Route(1) ist nicht nur der beste Aufstiegsweg für eine erfolgreiche Kilimandscharo Besteigung, sondern auch die schönste & erlebnisreichste Route. Sie trifft beim Shira II Camp auf die Machame-Route(2), der wir bis zur Barafu Hut folgen. Die Etappe zum und vom Gipfel führt über die Mweka-Rote(3), über die wir bis zum Millenium Camp absteigen.

Durch die Mt. Meru Tour optimal angepasst, vom DAKS-Team perfekt betreut und über die beste Aufstiegsroute wird die Kilimandscharo Besteigung für jeden ein Erfolg.

Die Bergbesteigungen lassen sich durch eine Safari-Tour vorher und einige Abschlusstage auf der Trauminsel Sansibar wunderbar ergänzen. Beide Optionen können individuell gebucht werden.

Unseren kompletten Reisepakete kombinieren die Topp-Ziele Tansanias auf ideale Weise:

Tansania hoch 3
Safari – Mt.Meru & Kilimandscharo – Sansibar

Big Mountain Big Five
Safari – Kilimandscharo

▶ Leistungen
Flüge / Transfers
++ Frankfurt – Kilimandscharo Airport (weitere Flughäfen auf Anfrage)
++ Alle Transfers vor Ort

Führung & Service
++ Deutscher DAKS-Trekkingführer
++ Plus einheimische Guides
++ Trekking-Crew
++ 15 kg Gepäcktransport durch Träger

Unterkunft / Verpflegung
++ Hotel/Lodge: DZ/HP, Berghütte/Zelt: VP

DAKS – Komfort PLUS
++ Einzelzelte / Deluxe Verpflegung /
++ Panorama-Essenszelt / Getränke unbegrenzt

DAKS – Gesundheit PLUS
++ Trinkwasseraufbereitung mit Katadyn-Keramik-Filter
++ Eigenes sauberes Toilettenzelt
++ Höhenmedizinische Kontrolle / Apotheke

Sonstiges
++ Nationalpark & Eintrittsgebühren
++ Auslandskrankenversicherung AKV (für TN aus D)

Nicht Enthalten
Persönliche Ausgaben
Trinkgelder

Optionen
Hotel / EZ 220 €
Rail & Fly Zugticket 75 €
Schlafkomfort EXTRA 440/670 € (2er/Einzelbelegung)
Feldbett, warmer Schlafsack, Kopfkissen, Zusatzdecke extragroßes Zelt

Safari Afrika wie im Film
Sansibar Sansibar – Trauminsel

▶ Anforderungen

Für die Kilimandscharo Besteigung ist eine gute Kondition notwendig! 8 Stunden Aufstieg mit Tagesrucksack sollte jeder Aspirant gut bewältigen können. Am Gipfeltag sind es sogar 9-11 Stunden! Faustregel: Wer 1 Stunde problemlos Joggen kann, hat genug Ausdauer für die Kilimandscharo Besteigung. Man muss weder erfahrener Bergsteiger noch Kletterer sein! Englische Sprachkenntnisse sind bei der Gruppenreise mit DAKS nicht notwendig. In der für uns Westeuropäer ungewohnt fremden Kultur Tansanias sind Flexibilität und Gelassenheit gute Reisebegleiter.

▶ Tag für Tag

Tag 1 | Start der Flugreise
Abendflug Frankfurt (FRA) – Kilimandscharo Airport (JRO). Abweichender Startflughafen aus D | A | CH möglich

Tag 2 | Ankunft in Tansania
Gegen Mittag Ankunft am Kilimandscharo Airport und Transfer zum Hotel/Lodge am Arusha Nationalpark. Begrüßung durch den DAKS-Trekkingführer und Informationen zu den kommenden Tagen. Wir sortieren unser Gepäck. Alles, was auf Bergtour nicht nötig ist, lassen wir im Koffer, der im Hoteldepot verwart wird.

● MOUNT MERU, 4.566 M | AKKLIMATISIERUNG

Tag 3 | Momella Gate, 1.580 m – Miriakamba Hütte, 2.514 m
Aufbruch nach dem Frühstück – mit dem Jeep durch den Arusha Nationalpark hinauf zum Momella Gate. Die Crew aus Trägern, Waitern, Köchen, Park-Ranger und einheimischen Bergführern wartet schon am Gate. Das gesamte Gepäck einschließlich Lebensmitteln wird gewogen und auf die Träger verteilt. Endlich geht es los! Langsam und stetig steigend führt der Weg durch grüne Landschaft mit Fernblick zum Kilimandscharo und den Momella Seen. Mit etwas Glück sehen wir Girafen, Buschböckchen, Guereza Afen und wilde Kafernbüfeln. Die Miriakamba Hut, eine schöne und komfortable Berghütte ist unsere erste Übernachtungsstation mit tollem Ausblick auf den Kilimandscharo.
▲ 950 m | 6 km | ca. 4-5 Std.

Tag 4 | Saddle Hut 3.566 m und kleiner Mt. Meru 3.810 m
Die ersten Stunden steigen wir im dichten, märchenhaften Bergregenwald auf. Hier heißt die Devise: „Pole Pole“ (=langsam langsam). Später lichtet sich der Wald und wir wandern durch subalpines Buschland hinauf bis zur Saddle Hut auf 3.566 m Höhe. Die Hütte liegt in der Baumheidezone auf einem Sattel zwischen dem Rhino Point (3.800 m) und dem Little Meru (3.810 m).
▲ 1.050 m | 6,5 km | ca. 3-4 Std.

Nach ausgiebiger Rast steigen wir zum Gipfel des kleinen Mount Meru – ein toller Aussichtspunkt! Gleichzeitig bietet uns der „Little Meru“ eine willkommene Übersteigung der Schlafhöhe, perfekt für unsere Höhenanpassung. So können wir in der kommenden Nacht auf der über 3.500 Meter hoch gelegenen Saddle Hut sehr gut schlafen. Vom Gipfel blicken wir hinab in die riesigen Weiten der ostafrikanische Ebene. Wir haben bei entsprechendem Wetter einen guten Blick auf die Aufstiegsroute am Großen Mt. Meru. Auf der gegenüberliegenden Seite genießen wir schon mit einiger Vorfreude den Ausblick auf unser großes Ziel, den Kilimandscharo!
▲ 250 m | 2 km | ca. 1,5 Std.

Tag 5 | Gipfel Mt. Meru, 4.566 m
Frühmorgens starten wir im Schein der Stirnlampen.Über gewundene Pfade erreichen wir nach etwa 1,5 Std. den Rhino Point am Kraterrand auf 3.800 m Höhe. Über Geröll, loses Gestein und Steinplatten führt uns ein Pfad in Richtung Gipfel. Der Weg verläuft über den Kraterrand und zieht sich ordentlich – so mancher Schweißtropfen wird jetzt vergossen!
Zur Belohnung grüßt uns kurz vor Erreichen des Gipfels der Blick auf den Kilimandscharo im Sonnenaufgang. Eine leichte Kraxelpassage bildet den krönenden Abschluss – wir haben den Gipfel des „Socialist Peak“ (4.566 m) erreicht!
Wir können weit in grandiosen Krater sehen und herrliche Fernblicke genießen. Nach kurzer Rast geht es in den Abstieg. Am frühen Nachmittag erreichen wir müde, aber hochzufrieden die Hütte. Im Hinblick auf die Höhenanpassung für die Kilimandscharo Besteigung sind Little Mt. Meru oder Rhino Point ausreichend. Die Gipfelbesteigung des großen Mount Meru ist eine lohnende Unternehmung für alle, die darüber hinaus noch genügend Kraftreserven haben. Übernachtung wie im Aufstieg auf der Saddle Hut.
▲▼ 1.000 m | 2×6 km | ca. 10-12 Std.

Tag 6 | Abstieg und Rückfahrt
Der Abstieg zum Momella Gate ist einfach zu gehen und ziemlich lang. Wir genießen die verwunschenen mit Flechten bewachsenen Bäume des Bergregenwaldes bis wir den Tululusia-Wasserfall erreichen. Eine erfrischende Dusche gewünscht? In einer kleinen Schlucht schießt er eine Felswand hinunter. Wir genießen die frische, kühle Gischt auf der Haut. Am Gate verabschieden wir uns von unsere lokalen Helfern und bedanken uns herzlich mit der Übergabe
der Trinkgelder. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir das nahegelegene Hotel bzw. unsere Lodge am Arusha Nationalpark.
▼ 2.000 m | 12,5 km | ca. 4 Std.

Tag 7 | Ruhetag
Wir nutzen den Tag zur Entspannung oder unternehmen einen kleinen Ausflug in die schöne Umgebung.

● Kilimandscharo 5.895 M | AUFSTIEG ZUM UHURU PEAK

Tag 8 | Zum Shira I Camp, 3.500 m
Nach 2 Std. Fahrt erreichen wir das Londorossi-Gate auf 2.500 m. Hier werden alle Formalitäten erledigt, Equipment, Proviant und Teilnehmer-Gepäck gewogen und gleichmäßig auf die Träger verteilt. Danach fahren wir bis zur Moram Hügel, 3.395 m, dem Start unseres Treks. Über das Shira Plateau wandern wir gemütlich im leichten Auf und Ab zum Shira I Camp. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die nordwestlichen Gletscher des Kilimandscharo.
▲ 150 m | 4 km | 1,5 Std.

Tag 9 | Zum Shira II Camp, 3.850 m
Wir wandern weiter durch karge Lavalandschaft hinüber zum Kraterrand des Shira Vulkans. Über schmale Pfade ersteigen wir den Kraterrand zum höchsten Punkt, 3.900 m – genannt „The Cathedral“. Spektakuläre Aussicht hinauf zum Kilimandscharo und hinab in eine wilde, surreal wirkende Gebirgslandschaft. Über einen Bergrücken und vorbei an ersten Senecien, wandern wir anschließend weiter hinauf nach Shira II.
▲ 400 m | 11 km | ca. 4 Std.

Tag 10 | Barranco Camp, 3.960 m
Oft sind die Zelte morgens schon mit einer dünnen Eisschicht überzogen, ein Zeichen für die große Höhe! Nach einem warmen Tee oder Kafee steigen wir auf zum Lava Tower, einem markanten Felsturm auf 4.640 Metern. Die steile Westflanke des Kilimandscharo scheint uns zum Greifen nah. Nach einer ausgedehnten Mittagspause steigen wir durch ein grünes Tal mit Wäldern aus baumhohen Riesen-Senecien und Lobelien hinab zum Barranco Camp. Der sogenannte Breakfast-Wall erscheint in unserem Blickfeld – In dieser Wand sollen wir morgen aufsteigen?
▲ 700m ▼ 600 m | 10 km | ca. 4 Std.

Tag 11 | Karanga Camp, 4.000 m
Nach der Nachtruhe und einem guten Frühstück sieht der Breakfast-Wall schon nicht mehr so beeindruckend aus. Einer langen Perlenkette gleich, windet sich eine Schlange aus Wanderern durch die Wand. Die meisten Träger laufen mit Flip-Flops an den Füßen über die Bergpfade nach oben und balancieren dabei noch riesige Gepäcksäcke auf dem Kopf, beeindruckend! Wir frühstücken erst einmal in Ruhe und lassen das Gros der Wanderer vorauslaufen. Dann gehen wir los. Der Weg führt über breite Felsbänder und kleine Stufen, nur gelegentlich müssen wir die Hände für unser Gleichgewicht zu Hilfe nehmen. Der Aufstieg ist so überhaupt kein Problem! Oben angekommen (4.250 m) genießen wir das faszi niernde Panorama, bevor es weiter geht. Im steten Auf und Ab wandern wir hinüber zum Karanga-Tal, wo wir das gleichnamige Camp erreichen.
▲ 250 m ▼ 250 m | 5 km | 3 – 4 Std.

Tag 12 | Barafu Camp, 4.600 m
Zum Höhepunkt unserer Reise ist es nicht mehr weit. Die Vegetation wird immer karger, übrig bleibt eine Steinwüste, die uns bis hinauf zu unserem höchsten Lager begleitet, dem Barafu-Camp auf 4.600 m. Wir sind über den Wolken – der Gipfel scheint zum Greifen nah! Früh legen wir uns schlafen – heute Nacht wollen wir den Aufstieg zum Gipfel des höchsten Bergs Afrikas starten. Mancher fragt sich: „Schafe ich das morgen?“
▲ 650 m | 4 km | ca. 3 Std.

Tag 13 | Gipfeltag, Uhuru Peak 5.895
Mitternacht = Frühstückszeit? Nicht jeder hat heute Nacht schlafen können – alle freuen sich, dass es jetzt endlich losgeht. Es ist richtig kalt, bei Wind können uns gefühlte – 15 C°erwarten. Jetzt sind wir froh, dass wir
eine Daunenjacke, warme Handschuhe, Wintermütze und Überhose mitgenommen haben. Im Schein Ihrer Stirnlampen winden sich Gruppen von Wanderern über den Weg zwischen Felsbrocken, kleinen Felstürmen und Geröllfeldern nach oben. „Pole pole!“ Das langsame und gleichmäßige Tempo haben wir inzwischen verinnerlicht. In der großen Höhe gehen wirnoch etwas langsamer als in den Tagen vorher. Langsam wird es heller – die Sonne geht auf. Wir haben den Stella-Point erreicht, den Kraterrand auf 5.745 m. Dieser Punkt gilt bereits als Gipfel des Kilimandscharo. Aber uns hält jetzt nichts davon ab, noch bis zum Uhuru Peak weiterzugehen, dem höchsten Punkt auf 5.895 m. Nach weiteren anstrengenden 45 Minuten stehen wir auf der höchsten Spitze Afrikas! Ein unbeschreibliches Gefühl! Was für eine Aussicht über die riesigen Weiten Afrikas und die gewaltigen Gletscherwände vor uns! Das Gefühl auf dem Gipfel ist auch ein Gipfel der Gefühle! Unsere Glückhormone sind ein gesundes Dopingmittel für den langen Abstieg. Nach einer kurzen Rast im Barafu Camp steigen wir hinunter bis ins Milenium Camp. Am Abend feiern wir unsere erfolgreiche Bergbesteigung und bedanken uns bei unseren tansanischen Begleitern, die uns zu Ehren das „Kilimandscharo-Lied“ singen.
▲ 1.295hm ▼ 2.105 hm | 16 km | 10-12 Std.

Tag 14 | Abstieg und Fahrt ins Hotel 1.780 m
Der letzte Wegabschnitt am Berg führt uns durch grünen Regenwald mit abwechslungsreicher Vegetation bis hinab zum Mweka Gate. Ohne Eile kosten wir die letzten Meter in dieser herrlichen Umgebung aus, bewundern schöne Blüten sowie riesige Farngewächse. Am Gate wartet unser Bus, der uns in unser Hotel in Moshi bringt. Jetzt ist Zeit für die heißersehnte Dusche und zum Ausruhen! Später lassen wir in geselliger Runde unsere Eindrücke Revue passieren!
▼ 2.010 hm | 12 km | ca. 4 Std.

Tag 15 | Start der Rückreise oder des Anschlussprogramms
Vormittag zur freien Verfügung, nachmittags Transfer zum Kilimandscharo Airport und Start des Rückfluges. Wer zusätzlich ein paar Tage auf Sansibar gebucht hat, checkt ein zum Inlandsflug Richtung Sansibar. Wer im Anschluss auf Safari geht, fährt im Kleinbus oder Jeep in Richtung Nationalparks.

Tag 16 | Ankunft in Frankfurt
bzw. einem anderem europäischen Flughafen.

▶ Reisezeit & Klima
Beste Reisezeiten für Tansania
Mitte Dezember – Mitte März
Jetzt ist Sommer in Tansania! Für Safari, Kilimandscharo Besteigung und Sansibar-Urlaub bestens geeignet.

Ende März – Ende Mai
Die große Regenzeit mit häufigem Starkregen und überschwemmten Straßen ist für Reisende nicht zu empfehlen.

Anfang Juni – Mitte Oktober
Der tansanische Winter bietet gute bis sehr gute Wetterbedingungen für Safari, Kilimandscharo und Sansibar.

Ende Oktober – Anfang Dezember
Selbst in der kleinen Regenzeit gibt es für Safari und Bergbesteigung meist gute Bedingungen.

Klimatabelle Tansania

Das Klima in Tansania
große Regenzeit

Die große Regenzeit wird bedingt durch den Südost-Monsun. Sie beginnt Mitte/Ende März und ist Ende Mai/Anfang Juni beendet. Diese Zeit ist geprägt durch häufige, teilweise sehr starke Regenfälle. Diese führen immer wieder zu Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen, besonders im Südosten des Landes.

kleine Regenzeit

Die kleine Regenzeit wird bedingt durch den Nordost-Monsun. Sie beginnt Mitte/Ende Oktober und endet Anfang/Mitte Dezember. Die kleine Regenzeit ist geprägt von vielen Schauern und Gewittern. Aufgrund der nicht so intensiven Ausprägung der Niederschläge eignet sich diese Zeit trotzdem zum Reisen. Eine Safari und auch eine Kilimandscharo Besteigung ist in dieser Zeit durchaus machbar. Der Vorteil dieser Nebensaison in Tansania ist das geringere Reiseaufkommen.

Folgen des Klimawandels in Tansania

Der weltweite Klimawandel wirkt sich leider auch auf das Wetter in Tansania aus. Beginn, Ende und Intensität der Regenzeiten können sich dadurch verschieben.Die kleine Regenzeit fällt in manchen Jahren fast völlig aus. In anderen Jahren kommt sie mit extremen Niederschlägen zurück.

Jahreszeiten in Tansania
Mitte Dezember – Mitte März = Der tropische Sommer

Kilimandscharo: Beste Bedingungen für eine Kilimandscharo Besteigung. Auch in größeren Höhen ist es relativ warm. Vereinzelte Niederschläge sind möglich, insgesamt herrscht eine gute Fernsicht. Januar und Februar gelten als ideale Reisemonate – deshalb ist der Kilimandscharo in dieser Zeit auch sehr stark frequentiert. Weniger voll, trotzdem noch mit ebenso guten Bedingungen, ist die Zeit von Ende Februar bis Mitte März.
Safari: Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung. Abertausende Gnus und Zebras bringen in der Ngorongoro-Region und der angrenzenden Serengeti ihre Jungen zur Welt, bevor sie im März/April nach Westen und Norden ziehen. Von Mitte Dezember bis zum 6. Januar ist die „Peak Saison“. In dieser Zeit sind die Unterkünfte in Tansania schon frühzeitig ausgebucht und häufig völlig überteuert.
Sansibar: Beste Reisezeit ist hier von Ende Dezember bis Ende Februar. Es ist sehr heiß (32-33 Grad) mit recht hoher Luftfeuchtigkeit. Ab Anfang März wird das Klima immer schwüler, bis gegen Ende März die Regenzeit beginnt. Auch hier ist von Mitte Dezember bis zum 6. Januar „Peak Saison“, die teuerste Zeit des Jahres.

Ende März – Ende Mai = Die große Regenzeit

Kilimandscharo: Schlechte Bedingungen für eine Kilimandscharo Besteigung. In den oberen Lagen ist mit Schnee zu rechnen.
Safari: Keine guten Bedingungen für die Tierbeobachtung. Viele Lodges sind geschlossen und Pisten unpassierbar.
Sansibar: Keine ideale Zeit für Strandurlaub. Einige Hotels haben geschlossen. Die tropischen Regenfälle sind meistens intensiv, aber oft nur von kurzer Dauer. Danach scheint häufig wieder die Sonne auf das blaue Meer und die weißen, leeren Strände! Wer das weiß, kann in dieser Zeit günstige Sonderangebote nutzen!

Anfang Juni – Mitte Oktober = Der tropische Winter

Kilimandscharo: Sehr gute bis beste Bedingungen für eine Kilimandscharo Besteigung.Von Juni bis August sind die Temperaturen tagsüber angenehm warm. Je nach Höhenlage kühlt es nachts deutlich ab. Im Juni und Juli sind vereinzelte Niederschläge möglich. Überwiegend hat man jedoch einen klaren Himmel und gute Fernsicht. Mitte Juli bis Ende September gilt als ideale Reisezeit mit geringer Bewölkung und kaum Niederschlag. Die Wege zum Kilimandscharo-Gipfel sind in dieser Zeit daher sehr stark frequentiert! Weniger voll, trotzdem noch mit guten Bedingungen, ist es im Juni und Oktober. Die Temperaturen steigen ab September/Oktober langsam an.
Safari:Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung. Die große Wanderung der Gnus und Zebras durch die Serengeti ist voll im Gange. Der Juni beeindruckt mit sattem Grün, geringem Touristenaufkommen und angenehmen Temperaturen. Damit ist der Juni ein toller Monat für eine Safari in Tansania! Von Juli bis Oktober wird es zunehmend trockener, das Land färbt sich goldbraun. Im September hat die große Tier-Migration die Massai Mara Steppe in Kenia erreicht. Alle anderen Tiere halten sich vermehrt an den wenigen Wasserlöchern auf – ideal für die Tierbeobachtung! Die Migration riesiger Elefantenherden macht den Besuch des Tarangire Nationalpark besonders lohnenswert.
Sansibar: Juni bis Oktober ist eine tolle Reisezeit mit kühlen Nächten und heißen Tagen mit geringer Luftfeuchtigkeit.

Ende Oktober – Anfang Dezember = Die kleine Regenzeit

Kilimandscharo: Wolken, Regenschauer und kurze Gewitter sind möglich. Daneben herrscht ansonsten eine gute Fernsicht. In den oberen Lagen ist mit Schnee zu rechnen. Sehr geringe Besucherzahlen – für viele Kilimandscharo-Interessenten gerade deswegen ein Grund diesen Zeitraum zu nutzen.
Safari: Sehr gute Bedingungen für die Tierbeobachtung in den nördlichen Nationalparks (Serengeti, Ngorongoro NP, Tarangire NP). Die Große Tierwanderung ist wieder in Richtung Serengeti und Ngorongoro Nationalpark unterwegs.
Sansibar: Es wird langsam wieder schwül-heiß. Die vereinzelten Regenfälle sind meist nur von kurzer Dauer. Es ist noch Nebensaison – meist locken in dieser Zeit günstige Sonderangebote, bis es dann ab Mitte Dezember wieder voll und teuer wird!

▶ Kundenmeinungen
„… eine unvergessliche Reise nach Tansania und auf den Kilimanjaro!…ein professionelles Team an deutschen Reiseführern (Tjahjadi und Jakob) und auch die Crew rund um Elinema ist hochmotiviert, zuvorkommend und kann sich jederzeit auf die Bedürfnisse europäischer Kunden einstellen. Da ich das Gesamtpaket 16 Tage Mt. Meru + Kilimanjaro uneingeschränkt empfehlen kann und sich das Konzept gerade mit Blick auf die Akklimatisierung als sehr sinnvoll erwiesen hat, möchte ich mein Augenmerk auf zwei Dinge richten: Das Essen und die Lodge…Der Speiseplan … ein abwechslungsreiches, nährreiches und schmackhaftes Niveau.., was bei allen Teilnehmern sehr gut ankam. Das Essenzelt war der wichtigste Treffpunkt der Gruppe vor und nach den Etappen und man war immer wieder gespannt, was die Köche Neues für den Tag gezaubert hatten. Weiter so! Die Massai Lodge war neu im Programm und man fragt sich nur, warum auf diese Idee noch niemand früher gekommen war? Logistisch deutlich besser gelegen als das Hotel in Moshi und von Beginn an „Afrika pur“. Von warmherzigen Massai tanzend und lachend empfangen, bestens untergebracht in Hütten mit europäischen Standards, klasse Verpflegung, herzliche Betreuung und eine traumhafte Savannen-Umgebung. Ich kann nur sagen: Volltreffer! Ich werde DAKS und diese Tour jederzeit weiterempfehlen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und tolle Ideen bei Ihren Bergreisen…“
Michael
07/2019 DAKS Guides: Tjahjadi & Jakob

„…es war fantastisch. Wir haben schon eine ganze Menge von der Welt gesehen und auch schon eine paar Treks in Nepal oder Patagonien gemacht, aber diese Reise steht ganz, ganz weit oben, wenn es um die beste oder coolste geht…wir haben es keine Sekunde bereut bei DAKS gebucht zu haben. Die geplante Route war perfekt. Einen Riesenanteil an dem Erfolg und Spass hatte unser Reiseleiter Tjahjadi mit seiner Kompetenz und Professionalität, aber vor allem mit seiner Persönlichkeit, ganz viel Herz bei der Sache und Empathie für alle. Er ist einfach ein Supertyp. Auch nicht zu vergessen ist das tansanische Team. Um mit dem Essen und Kaffee anzufangen, das war sensationell. Man hat ja nicht so viele Erwartungen, wenn man Zelttrekking bucht, aber was die beiden Köche zusammen mit den Kellnern geliefert haben, war grossartig…“
Kerstin und Christoph
02/2019 DAKS Guide: Tjahjadi

„Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt gut aufgehoben gefühlt und möchte ein sehr positives Feedback weitergeben.“
Claudia
01/2019 DAKS Guide: Tjahjadi

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