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Kamchatka
"Vom Pazifik zu den Vulkanen"
... Wildnis-Trekking
von der Pazifikküste hinauf zu den Vulkanen Gorelyi und Mutnovski.
Kamchatkas Norden
... Große Trekking-Runde durch wilde unberührte Landschaft im Schatten
der höchsten Vulkane
Kamchatka
- Berge, Wälder, Eis und Vulkane ...
eines der letzten unversehrten Naturgebiete der Welt - dank seiner langen
Abgeschiedenheit weitgehend so erhalten wie vor Hunderten von Jahren.
Die geheimnisvolle Halbinsel Kamchatka im äußersten Nordosten
Russlands mit seiner fast unberührten Tier- und Pflanzenwelt, eingebettet
in eine Landschaft von zischenden Geysiren, Thermalquellen und riesigen
aktiven Vulkangebieten lädt ein ... zum Trekking.
Kamchatka's
Süden: "Vom Pazifik zu den Vulkanen
- Überquellender Reichtum von Flora & Fauna
- im Kraterinneren des Vulkan Mutnovsky
- Besteigung des Vulkans Gorelyi
Kamchatka's
Norden
- Wilde unberührte Landschaft bei den höchsten aktiven Vulkanen
Eurasiens
- Große Vulkantrekking-Runde am Kliutschevsky
- Besuch bei den Evenen, Ureinwohner Kamchatkas |
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Kamchatka
Erst 1941 entdeckt, bedeutet Kamchatka noch echte Natur. Hier leben nur
400.000 Menschen - der eigentliche Herrscher auf Kamchatka ist "Mejdwed"
- der Braunbär.
8 Tage erleben wir auf unseren Wanderungen "Vom Pazifik zu den Vulkanen" Eindrücke und Anblicke,
die wir nie mehr vergessen:
Die
imposantesten Vulkanlandschaften Kamchatkas: traumhaft schön - der
"Gorelyi" (1.829 m) mit gewaltigem Gletscher und türkisblauen
Säure-Seen.
Unwirklich und Inbegriff eines aktiven Vulkans -der Mutnovskij",
ein spektakuläres Schauspiel in märchenhaften Schwefellandschaften
mit blubbernden Säure-Dampfkochtöpfen, in den Himmel jagende
Gasfontänen ... Naturgewalt in voller Pracht.
Wanderungen,
Vulkane, Natur ... und Baden in heißen Quellen so erleben wir Kamchatka.
Dann der geheimnisvollen
Norden der Halbinsel.
Unsere zweite Trekkingrunde beginnt : Durch bezaubernde, einsame Wiesen
- und Waldgebiete, über bizarr erstarrte Lavaströme, alte Vulkankegel,
aktive Vulkane ... durch die Welt der höchsten Vulkane Eurasiens.
Eine vielfältige Szenerie - vom sprudelnden Leben der reichhaltigen
Natur bis zur völligen Einsamkeit der mondähnlichen Vulkan-Landschaft.
Einzigartige Panoramablicke über malerische Landschaften mit schneebedeckten
Vulkanen lassen uns immer wieder staunend anhalten.
Im Dorf " Esso"
sind wir 2 Tage zu Gast bei den Urbewohnern Kamchatkas, den Evenen. Gerne
machen sie uns mit ihrem Leben vertraut und wir erfahren viel über
ihre alte Tradition, Kultur und Lebensweise.
Einmalige Erlebnissen
in dieser atemberaubenden Naturwelt begleiten uns zurück nach Europa,
und Viele werden sagen:"Ich komme wieder ... ins Land der Bären
& Vulkane! |
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Anforderungen
Dies
ist kein wirklich schwieriger Treck, die extreme Abgeschiedenheit und
wilde Natur machen es je-doch zu einer herausfordernden, abenteuerlichen
Unternehmung.
Die Tour hat Pioniercharakter
und führt in eines der entlegensten Gebiete unserer Erde.
Kamchatka ist noch nicht touristisch erschlossen, so dass wir auch überwiegend
wegloses Gebiet durchwandern.
Es ist zwingend notwendig, dass die Teilnehmer körperlich fit, völlig
gesund & trittsicher im weglosen Bergwandergelände (Schrofen
& Geröll) sind. Hochalpine Erfahrung ist nicht erforderlich!
Bitte lassen Sie vor Reisebeginn Herz und Kreislauf vom Arzt prüfen.
Die täglichen Gehstrecken (mit Rucksack) liegen zwischen 4 bis 7
Stunden. So manches Mal über-queren wir zusammen mit unserem russ.
Team (inkl. Träger & Koch) Bäche & Flüsse. Hier
sind wasserfeste Sandalen wichtig: das Wasser ist oft knöchel- bis
kniehoch (in seltenen Fällen war es auch schon mal höher)
Die Vulkanbesteigungen
sind technisch nicht besonders schwierig. Da die Routen teilweise durch
Lavaschutt, Vulkanasche und Schlacken führen. können sie jedoch
sehr anstrengend sein.
Bei der Besteigung des Vulkans Tolbachik geht es zum Teil über mittelsteile
Firnflanken (wir haben Steigeisen mit, für den Fall, dass der Schnee
vereist ist).
Flexibilität
Durch wechselnde Verhältnisse, Flugverzögerungen, Wettereinfluss
und ähnliches, kann es zu or-ganisatorischen Änderungen der
Programmpunkte kommen, daher wird der exakte Reiseablauf erst vor Ort
von unseren Führern festgelegt.
So setzten wir Ihre
Flexibilität und die Fähigkeit voraus, sich z.T. sehr einfachen
Verhältnissen an-zupassen (Toilette bzw. Plumpsklo finden wir oft
außerhalb des Hauses oder beim Trek in der Natur)
... die typische sehr herzliche Gastfreundschaft macht dies jedoch mehr
als wett !
Wenn wir unsere deutsche Genauigkeit vergessen und uns den unverfälschten
Naturgegebenheiten öffnen, wird die Tour ein unvergessliches Erlebnis.
Gepäck:
Bei unseren beiden Trekkingtouren nehmen wir nur das unbedingt Notwendige mit - der Rest bleibt
im Hotel in Petropavlosk zurück.
Wir haben Träger dabei, die neben der Koch- und Zeltausrüstung*
7 kg von unserem persönlichen Gepäck übernehmen
(Reservekleidung, Isomatte, Schlafsack ...).
* auf unseren Trekking
-Runden durch Kamchatkas Vulkanwildnis verzichten wir auf Camping-Luxus
Ausstattung (Stühle + Tisch) ... ein geräumiges Ess- und Aufenthaltszelt
ist jedoch dabei (nur beim Nordteil) |
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Süd-Teil: "Vom Pazifik zu den Vulkanen"
3. Tag: Kurze Schiffstour
entlang der Küste:
Von Avacha Bay zur Zhirovaya Bay, Trek zu den
heißen Quellen von Zhirovskiye
Ein Naturerlebnis:
Kolonien von Seevögeln -Pageientaucher, Kormorane, Gullimots sind
hier zu Hause, ... mit etwas Glück sehen wir auch Seehunde und häufig
begegnen uns Orca-Wale.
Nach einem frühen
Mittagessen am Strand starten wir unseren Trek. Schmale alte Pfade, dann
wieder ganz weglos, über kleine Bäche und einmal sogar einen
Nebenfluss - dann heißt es: Hose hochkrempeln, Schuhe aus und Wassersandalen
an - die Teleskopstöcke sind hier eine gute Gleichgewichtshilfe ...
eine spannende Wanderung durch unberührte Wald- und Wiesenlandschaften:
Heimat vieler Tiere, ... erwartet uns !
Heute und die folgende Tage ist die Möglichkeit, eventuell Bären
beobachten zu können hoch - aber ohne Gewähr, denn " Mejdwed
" ist extrem scheu!
Nach zirka 4 Stunden erreichen wir die erste Thermalquelle - unseren Lagerplatz.
Übernachtung im Zelt.
4. Tag: Zhirovskiye
hot springs - Vilyucha Tal
Weiter
geht unsere abenteuerliche Wanderung zuerst entlang eines schmalen Gebirgsbaches
aufwärts ( zirka 3-4 Std.) . Über einen kleinen Pass und hinab
in das Vilyucha Tal - Wildniscamp am Flussufer . Gehzeit insgesamt etwa
5-6 Stunden.
Übernachtung im Zelt.
5. Tag: Vilyucha
Tal- Vilyuchinskiye hot springs
Im ständigen
Auf und Ab, über Bäche und Wiesen, durch Busch und Wald erreichen
wir Nachmittags die heißen Quellen von Vilyuchinskiye. Hier wartet
unser großer, geländegängiger Truck, der uns nun bis zum
Ende der Reise begleiten wird.
Wir nutzen die Gelegenheit für ein entspannendes Bad in den großen
heißen Thermalbecken und feiern zusammen mit unseren Trägern
(und wassergekühltem Bier) eine große Abschiedfeier - denn
ab morgen besteigen wir den Truck : die Vulkane rufen!
Gehzeit insg. etwa 4 Stunden. Übernachtung im Zelt
6. Tag: Fahrt zu den Vulkanen
Manch einer wundert sich, das man hier fahren kann - unser Ural-Truck
schafft (fast) alles - und plötzlich, nach abenteuerlicher Querfeldeinfahrt,
sehen wir "unsere " Vulkane inmitten farbenprächtiger Tundra
vor uns auftauchen - ein tolles Bild!
Immer wieder beeindruckt uns unterwegs die phan-tastische Welt der Vulkane
und Geysire.
In der Nähe der Vakinahütte am Mutnovski Vulkan errichten wir
für 3 Nächte unser Camp.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine schöne Rundwanderung durch
die Tundra, Lava-Felder und Marmot-Hügel ... zum wilden Opasny Canyon
mit seinem beeindruckenden 100 m hohen Wasserfall.
Gehzeit etwa 2-3 Stunden. Übernachtung im Zelt
7. Tag: Mutnovskij
- Inbegriff eines aktiven Vulkans!
Zuerst
steigen wir auf und gelangen dann durch eine Schlucht in das Innere des
Mutnovsy Krater
- zirka 2-3 sehr lohnende Stunden.
Dampfschwaden tauchen vor uns auf und verdunkeln teilweise die Sonne -
die Spannung steigt ... es ist, als ob man in das Höllenreich eintritt:
Schwefellandschaften mit blubbernden Säurekochtöpfen, in den
Himmel jagende, dampfende Gasfon-tänen, die gewaltige Öffnung
des aktiven Kraters, in den ein riesiger Hängegletscher hineinragt.
Wir wandern herum - staunen - schauen ...
Übernachtung im Zelt.
Wichtiger Hinweis:
Je nach Wegbeschaffenheit (zu weiche oder tiefe Scheefelder) kann die Truckfahrt zur Vakinahütte unmöglich sein. In diesem Fall wird das Lager an einem geeignetem Lagerplatz in der Caldera zwischen den beiden Vulkanen (bei Schlechtwetter auch am geschützten Rand) aufgeschlagen. Hierdurch verlängert sich die Mutnovskij-Besteigung zu einer zirka 6 bis 8-stündigen Bergwanderung.
8.
Tag: Goreley 1.829 m
Mit unserem Ural fahren wir wieder abenteuerlich querfeldein zum 1.829
m hohen Vulkan Goreley,
den wir dann in ca 4 Stunden über einen Bergrücken ersteigen:
ein einmaliges Erlebnis!
Der Gorely beeindruckt mit mehreren Kratern und verschiedenfarbigen, teilweise
türkisblauen Säurere-seen. Rückkehr zum Camp. Gehzeit insgesamt
etwa 5 - 6 Stunden. Übernachtung im Zelt.
Dann besteigen wir wieder unseren Truck - auch wenn es schwer fällt, wir verlassen die Region von Feuer & Eis. Nach 2-3 Stunden Fahrt erreichen wir Petropavlosk . Hotel Avacha***
Tag 9 (bei Best of ...): Petropavlosk – Tag zur freien Verfügung
Heute können Sie Petropavlovsk erkunden, über den lokalen Markt schlendern (Kaviar, Lachs, …), das Kamchatka-Museum besuchen, Geschenke besorgen …
oder
einen erlebnisreichen Ausflug (fakultativ, Aufpreis) unternehmen:
* Helikopterflug ins Tal der Geysire und die Caldera Uzon
(Beschreibung siehe Vorseite)
* Schlauchboot-Fahrt („river-floating“) auf dem
Avacha-Fluss
Für das Zustandekommen dieser Ausflüge können wir keine Gewähr übernehmen (Wetter, Verfügbarkeit, Teilnehmerzahl, ...)
9. Tag (wenn nur Part A gebucht): Petropavlosk
- und zurück nach Hause
Am frühen Vormittag können wir einen lokalen Markt besuchen - vielleicht kaufen wir für zuhause noch leckren Räucherlachs, Kaviar oder Königskrabbe ein?
Gegen Mittag fliegen wir zurück nach Hause. Jetzt holt uns die Zeitverschiebung ein – obwohl wir einen guten halben Tag quer über das riesige Russland fliegen ... ist es erst Spätnachmittag, wenn wir Frankfurt erreichen.
Doswidanje - Russland ist WIRKLICH groß, und Deutschland hat uns
wieder. |
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10.Tag :
nach Kozyrevsk
Auf der einzigen Strasse nach Norden fahren wir am Kamtschatka-Fluss durch
weite Taiga- und Tundra nach Kozyrevsk .
11.Tag:
Unsere
zweite Trekkingrunde beginnt ... durch wunderschöne alpine
Tundra - vorbei an kleinen namenlosen Seen; im kristallklaren Wasser spiegeln
sich malerisch Kamchatkas zahllose Vulkane...
Nach 5-6 Std (15km) zelten wir am ruhigen Studenaya-Flussufer. Lohnender
Tagesabschluss: eine spektakulär ausgehöhlte Schlucht in der
Abendsonne.
12.Tag:
Unser Pfad windet
sich durch erstarrte Lavaflüsse auf den "Bezymyanny-Pass"
(1.500 m). Am "Plotina Basecamp" (1.300 m) zelten wir vor malerischer
Kulisse schneebedeckter Vulkane. (6-7 Std)
13.Tag:
Besteigung
des Bezymyanny Vulkan
Picknick am Vulkan! In einer bizarren Landschaft können wir vom Kraterrand
ins Innere des Bezymyanny Vulkans (2.990 m) blicken - faszinierend!
14.Tag:
Ruhe
/ Reservetag
oder Ausflug zum Zimina-Vulkan (3.080 Meter ) mit gigantischem Vulkan-Panorama
..
15.Tag:
über den Tolbachik Pass
4 Tagen über einsame Naturpfade durch alte Vulkankegel. Von Plotina
Richtung "Lunochodchikov Basislager"über den Tolbachik-Pass
(1.500m). Wir errichten unser Camp auf 1.700 m (16-17 km, 7 Std).
16.Tag:
Besteigung
des Tolbachik (3.085 m)
Die 5 -6 Std auf unseren höchsten Vulkan "Plosky Tolbachik"
erfordern gute Kondition. Der tolle Ausblick auf die "Kljutschewskaja-Vulkane"
und den aktiven "Besymjanyi" sind mehr als lohnend!
Egal, ob Gipfel oder ruhiger Urlaubstag abends wieder leckres Essen im
Camp.
17. Tag:
Tolud
Fluss
Trockene Bachbetten und Natur pur zeichnen den Weg über den "Tolud-Pass"
(1.500 m) zum Tolud Fluss aus -mitten durch die Heimat von Fuchs, Bär,
Murmeltier und Elch. (5-6 Std., 12 km).
18. Tag:
Mondlandschaft
Lunokhodchikov Basecamp - das von Russen hier getestete 1.Mondfahrzeug
muss sich zu Hause gefühlt haben: riesige bizarr erstarrte Lavaströme
von Schneefeldern durchsetzt - von alpinen Wiesen zu "echter Mondlandschaft"
(10 km, 5 Std.)
Unser Truck bringt uns zum "Toten Wald" - erstarrte Lava-Bäume
umringt von schwarzen, gelben und roten Vulkankegeln ..in gespenstische
Stille ... dazu die schillernd leuchtenden Gesteinsspalten ..
19. Tag:
Fahrt
nach Esso
durchs Tolud Tal. Das idyllische Dorf am Kraterrand inmitten von Wäldern
und Bergen bildet das Zentrum der Evenen, Ureinwohner der Halbinsel. Wir
baden unter freiem Himmel in herrlich warmen Thermen und unsere freundlichen
Gastgeber bekochen uns traditionell russisch.
20. Tag:
in Esso
Viel gibt es zu lernen über das Leben der Urbewohner dieser urtümlichen
Halbinsel...Am Abend erzählen uns Tänze und Musik ihre Geschichte.
21.Tag:
zurück
nach Petropavlosk
Auf der Fahrt nach Petropavlosk beobachten wir den Wechsel von dichtem
Birken- und Nadelwald zum niedrigem Bewuchs der Tundra. (520 km, 9-10
Std.)
22. Tag:
Ruhe
und Reservetag in Petropavlosk
Der Tag steht zur freien Verfügung zum Bummeln, Andenken kaufen,
relaxen..
23. Tag:
Petropavlosk
- und zurück nach Hause
Am frühen Vormittag können wir einen lokalen Markt besuchen - vielleicht kaufen wir für zuhause noch leckren Räucherlachs, Kaviar oder Königskrabbe ein?
Dann müssen wir der Wirklichkeit ins Auge schauen: unsere Zeit auf Kamchatka ist vorbei ... unser Flugzeug startet gegen Mittag.
Jetzt holt uns die Zeitverschiebung ein – obwohl wir einen guten halben Tag quer über das riesige Russland fliegen ... ist es erst abends wenn wir Frankfurt erreichen. |