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Shagsgam Valley - K2 basecamp trek

Xinjiang | Shaksgam Trekking zum Gasherbrum & K2 Basecamp

Großes Trekkingabenteuer mit Expeditionscharakter: zu den Basecamps von Gasherbrum und K2
14 Tage durchs einsame Shagsgam Valley im Kaschmir auf der Nordost Seite des Karakorum.

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▶ Höhepunkte der Reise

• Flug nach Kashgar = Kurze Anreise!
• Statt endloser Transferfahrt von/nach Kirgistan.
• Seit 11 Jahren erfolgreiche Durchführungen!
• Erfahrener deutscher Trekkingführer
• DAKS Trekking Komfort
• Trekking zum chinesischen K2 Basecamp
• Trekking zum Gasherbrum Basecamp
• Durchs wilde Kunlun-Gebirge
• Abenteuerliches Shaksgam Valley
• Trekking Karawane mit Last-Kamelen im Karakorum

K2 basecamp trekking

▶ Termine & Preise
NameTermineCodePreis
Shaksgam Trekking09.10. - 05.11.2020CN-12-207.185 €
Buchung anfragen

min. 6 bis max. 12 TN
Kleingruppenzuschlag bei 8 TN € 140.-
Kleingruppenzuschlag bei 7 TN € 280.-
Kleingruppenzuschlag bei 6 TN € 560.-

▶ Reisebeschreibung

„Ich glaube jeder Bergsteiger hat irgendwo auf der Welt einen Platz, den er besonders liebt. Für mich liegt dieser Platz hinter dem K2 und hinter dem Broad Peak, in einer Bergwüste aus mächtigen Gletschern, namenlosen Gipfeln und einem wilden Fluss. Das ist …die Shaksgam-Bergwildnis im chinesischen Xinjiang. Dort war ich inzwischen siebenmal und träume immer noch davon, dorthin zurückzukehren. In diesem Gebiet ist es so: Alles was du entdeckst, ist so rätselhaft.., dass Du Dir sagst, dort muss ich wieder hin!…“ KURT DIEMBERGER

Durch das wilde Shaksgam Tal gelangen wir auf unserem expeditionsähnlichen Trek zu den Basislagern von Gasherbrum und des K2. Die Region gehört zu den einsamsten und abgelegensten Gebieten auf unserem Planeten.

K2 basecamp trek

Wir erleben wir ein Abenteuer fernab aller touristischen Pfade. Das chinesische Basislager des K2 und das Basislager des Gasherbrum befinden sich in einem der ursprünglichsten Teile des gesamten Karakorum. Die Region wurde erst vor wenigen Jahren Ausländern zugänglich gemacht. Im äußersten Südwesten Chinas hat sich der gewaltige Shaksgam Fluss tief in die Gebirgslandschaft geschnitten und eine abenteuerliche Bergwildnis geprägt. Ausgangs- und Endpunkt der Reise ist die Oasenstadt Kashgar, ehemalige Drehscheibe der Seidenstraßen am Rande der Taklamakanwüste. Wir streifen in den Bazaren umher, wo sich Kirgisen, Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen treffen. Wir besuchen den weltberühmten Sonntagsmarkt..

Spektakulärer, wilder und einsamer kann der Anmarsch zu unseren Basecamp-Zielen nicht sein. Der Weg zum Gasherbrum Basecamp ist völlig einzigartig ! Die zehn bis fünfzehn Meter hohen Eistürme des Gasherbrum Gletschers funkeln strahlend weiß in der Sonne. Unterstützt werden wir auf dem Shaksgam Trekking von unserem uigurischen Team (Koch, Guide, Fahrer usw.), das uns durchs wilde Shaksgam-Tal bis zu den Basislagern von K2 und Gasherbrum begleiten wird. Unser Gepäck wird durch Kamele oder Maultiere von Camp zu Camp transportiert. Nur während der 4 Tage zum K2 Basecamp tragen wir eine reduzierte Ausrüstung selbst.

Kamel Trek zum K2 Basecamp

In der überwältigenden Einsamkeit des Shagsgam-Tals finden wir wildromantische Plätze: die Oase Sukhet im Hochtal des Shagsgam und das chinesische K2-Basislager.

Danach wandern wir 4 Tagesetappen das Shaksgam Tal hinauf, bis wir die Gasherbrum Gruppe erreichen. Wir wandern bis an das zentrale Basislager des Gasherbrum am gigantischen Nordgletscher. Eine Tagestour führt uns von hier auf einen Fünftausender, der uns bei klarem Wetter eine prächtige Sicht auf die Nordwände der Achttausender Hidden Peak, Broad Peak, Gasherbrum II sowie des Fast-Achttausenders Gasherbrum III und
viele weitere Sechs- und Siebentausender bietet.

Wer wetterfest ist, gern Neues wagt und sich fit genug fühlt, der wird diesen außergewöhnlichen Trek genießen.

▶ Leistungen
Führung:
deutscher DAKS-Guide plus Local-Guides

Flüge & Transfer:
Frankfurt – Kashgar – Frankfurt
europäische Flug Tax
Transfers laut Programm

Unterkunft & Verpflegung:
Hotels***/***** mit HP
Trekking: 2-Personenzelte zur Einzelnutzung mit VP
(4-Tagestour zur K2-Nordwand 2 Personen pro Zelt)

Trekking:
Gepäcktransport: 20 kg /TN (4 Tagestour zum K2 nur 6 kg)
Begleitmannschaft
Toilettenzelt
Gemeinschaftszelt
Satellitentelefon
Notfall- und Höhenmedizin-Apotheke
Überdrucksack
Leihschwimmweste

Sonstiges:
Permits
AKV (nur für TN aus DE)

nicht enthalten:
Trinkgelder: ca. € 160,-
Visum China: € 80,-

auf Wunsch:
EZ (Hotel) € 245,-
Rail & Fly € 75,-

▶ Anforderungen

Wer Abenteuerlust verspürt, flexibel & fit ist, wer 6-7 Stunden täglich wandern kann und die Höhenluft über 4.700 m verträgt, der kann diese besondere Reise mit DAKS unternehmen!Das Shaksgam Trekking ist keine wirklich schwierige Tour! Die täglichen Gehzeiten von 4 bis 7 Stunden, die extreme Abgeschiedenheit und komplizierte Logistik machen die Reise zu einer abenteuerlichen, expeditionsartigen Unternehmung. Es ist daher zwingend notwendig, dass die Teilnehmer des Shaksgam Trekking körperlich fit und völlig gesund sind. Vom Base Camp z.B. sind wir 3-4 Tage von jeglicher „Zivilisation“ (Stadt, Krankenhaus, etc.) entfernt. Eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk ist unerlässlich!
Wünschenswert ist, dass alle Teilnehmer über vorausgehende Erfahrungen in Höhen über 3.500 m bis 4.000 m verfügen. Der Shaksgam Fluss, gewissermaßen das Nadelöhr dieser Tour und im Sommer wegen Schmelz-Hochwasser unpassierbar, führt zu unseren Reisezeiten normalerweise wenig Wasser und kann gut passiert werden: bei niedrigem Wasserstand zu Fuß, bei den tieferen Hauptflüssen auf dem Rücken der Kamele. Es ist unbedingt notwendig, dass alle Teilnehmer schwimmen können (- bei tieferem Wasser werden wir natürlich eine zusätzliche Seilsicherung verwenden – außerdem führen wir für alle Fälle Schwimmwesten mit). Hinweis: Die Gebirgsflüsse führen kaltes Wasser ;-)!

Persönliche Voraussetzungen:
Ein erfahrener, völlig gesunder Trekker mit Ausdauer für durchschnittlich 5-7 Stunden täglicher Gehzeit, dürfte auf dem Shaksgam Trekking keine Probleme bekommen. Eine gute Trittsicherheit in Geröll und Blockwerk ist unerlässlich!
Das allgemeine Gepäck wird während des Treks von der Crew befördert, so dass Sie nur Ihren leichten Tagesrucksack (Anorak & Co, Trinkflasche, Foto/Video, Wertsachen, …) zu tragen haben. Wir haben bewusst die Tage am Muztagh Ata vorgeschaltet, um eine gute vorherige Höhenanpassung für die Überschreitung des fast 5.000 m hohen Aghil-Passes einzuleiten – es ist trotzdem wünschenswert, dass Sie als Teilnehmer Erfahrungen mit Höhen von 3.500 bis 4.500 m haben.

Wichtig: Sie sollten „Camping-tauglich“ sein. Unser uigurisches Team (Kamelführer, Koch, lokaler Guide, …) ist sehr freundlich und bemüht, den Gästen eine tolle Trekkingreise zu ermöglichen. Der Service: „Zelt-Aufbau“ gehört jedoch noch nicht zu dem Repertoire der Kamelführer … und Koch & lokaler Führer sind voll mit Aufbau von Küchen- plus Essenszelt sowie zügiger Zubereitung von Heißwasser und der Mahlzeiten beschäftigt … so dass die aktive Mithilfe beim Aufbau des eigenen Zeltes notwendig ist. Selbstverständlich hilft Ihnen der DAKS-Trekkingführer hierbei und zeigt Ihnen die notwendigen Handgriffe, mit denen ein Zelt einfach & schnell aufgebaut wird.

Klima
Der Sommer, die Monate Juni bis September, ist generell die beste Zeit für K2 Trekking Touren im Karakorum.
Da diese Tour jedoch davon abhängig ist, dass die Flüsse niedrig genug zum Überqueren sind, haben wir für diesen Trek den Anfang und das Ende der „Trekkingsaison“ ausgesucht. Die Karakorum-Nordseite hat während dieser Zeit unter 4.000 m meist nur sehr geringe Niederschlagsmengen und es gibt eine reelle Chance, dass während des Treks kein Regen oder Schnee fallen wird.

Transfers, Inlandflug:
Bei den Transferfahrten, den Grenzübergängen und dem Inlandsflug kann es aus verschiedensten Gründen zu Verspätungen, Sperrungen oder Annullierungen kommen. Für daraus resultierende Programmänderungen ist der Veranstalter nicht haftbar, hieraus resultierende Zusatzkosten gehen zu Lasten des Kunden.

Kleidung und Ausrüstung
Alle Teilnehmer bekommen eine detaillierte Ausrüstungsliste zugesandt.
Wir werden überwiegend auf trockenen und staubigen Pfaden unterwegs sein und benötigen hierfür entweder stabile Trekkingschuhe oder Leichtbergschuhe. Es ist möglich, dass Sie bei der Überquerung des Aghil Passes Schnee antreffen.
Mit der Ausnahme des freiwilligen Treks zum vorgeschobenen Basislager am K2, gibt es kein Gehen auf Gletscher und Eis. Robuste „Wasser“-Sportsandalen können sich als sehr nützlich bei den vielen Fluss-Überquerungen erweisen.
Wir raten Ihnen, Ihre Grundausrüstung lieber in einer großen wasserdichten Seesack, als in ein Rucksack zu packen. Das Gepäck wird eher trocken bleiben, wenn die Kamele bei den Flussüberquerungen „schwimmen gehen“.

▶ Tag für Tag
Tag 1/2 | Flug von Europa nach Kashgar.
Die Flugreise führt mit Zwischenstopp in der kasachischen Metropole Astana weiter zur chinesischen Stadt Urumchi. Von dort startet unser Inlandsflug zur ehemaligen Drehscheibe der Seidenstraße, der Oasenstadt Kashgar am Rande der Taklamakanwüste. Kashgar liegt auf 1.335 m Höhe. Hotel*****/VP

Tag 3 | Kashgar: Altstadt und Sonntagsmarkt

Im Herzen des alten Ost-Turkestan war Kashgar Knotenpunkt verschiedener Handelswege der alten Seidenstraße. Hier stürzen wir uns als erstes ins Getümmel des berühmten Sonntagsmarktes, eines der berühmtesten Märkte in ganz Asien. Hier treffen sich Kirgisen und Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tataren und Chinesen. Landwirte aus den Vororten fahren am frühen Morgen mit Fahrrädern, Motorrädern, Traktoren, Lastwagen und Eselskarren zum Markt. Die Landstraßen nach Kashgar sind am Sonntagmorgen voll mit Verkehrsmitteln, Menschen und Schafherden. Später unternehmen wir einen geführten Stadtbummel durch die Altstadt sowie durch die neue Stadt Kashgar. Wir besichtigen die bekannte “Id Kah Moschee“ aus dem Jahr 1442, die größte in ganz Westchina. Der Besuch des Handwerkerviertels ist ein weiterer Höhepunkt. Eine Vielfalt unterschiedlicher Farben, Gerüche und Eindrücke strömt auf uns ein: exotische Waren, fremdartige Gesichter – eine fasziniernde Mischung. Hotel*****/VP

Tag 4 | Fahrt über Yarkand nach Kargilik (Yecheng)
Das Abenteuer geht weiter – Vormittags besteigen wir unsere Jeeps und steuern Kargilik an. Am späten Nachmittag erreichen wir den 1.350 m hoch gelegenen Ort Kargilik. 260 km Fahrt | Hotel ***

Tag 5 | Fahrt entlang der Taklamakan-Wüste

und durch das Kulungebirge (Mondgebirge) – von Yecheng über Mazar nach Raskam. Vom Akzapass (3.700 m) haben wir erstmals freie Sicht auf das Karakorum. Über den 5.000 m hohen Muzapass gelangen wir ins Tal des Yarkandflusses und erreichen die Militärstation Mazar. 40 km weiter, bei Raskam/Korul (Yilik), erfolgt nochmals eine strenge Pass- und Permitkontrolle. In der Siedlung der hier ansässigen Kameltreiber und ihrer Familien schlagen wir unser Lager auf. Hier im Yarkand Valley treffen wir erstmals unsere Kamelführer und ihre Tiere. 330 km Fahrt | Zelt

Tag 6 | Der Anmarsch

Mit der Wanderung nach Kushlush (3.780 m) beginnt unser Trekkingabenteuer zum K2 erst richtig! Lasten werden auf die Kamele gepackt und die Karawane kann los ziehen. Unsere Kamele sind mit rund 100 kg Lasten beladen. Wir wandern entlang des Surukwat Flusses in Richtung K2 Basislager. Spektakulärer, wilder und einsamer kann der Anmarsch zu einem Berg nicht sein. Die genügsamen Kamele schleppen in stoischer Ruhe die schweren Lasten. Bei der Überquerung wilder Gebirgsflüsse dienen sie uns auch als Reittiere. Nach ca. 3 Stunden öffnet sich das gewaltige Surukwat-Tal wie der „Grand Canyon“ – fantastisch! Bei Kushlush, am Zusammentreffen der Flüsse Surukwat und Shaksgam errichten wir nach weiteren 2 -3 Stunden unseren Lagerplatz im Surukwat Valley. Gehzeit 6-7 Std. | Zelt

Tag 7 | Trekking nach Chongkur Ütü 4.320 m
Durch die tiefe und enge Surukwat Schlucht, einem wahren Nadelöhr für Mensch und Tier, führt uns der Weg hinauf Richtung Aghil Pass. Bei Karayar macht das Tal einen scharfen Rechtsbogen. Hier zweigt das Seitental ab, das zum Aghil-Pass führt. Wir steigen noch etwas weiter auf bis Chongkur Ütü, einem Sommerlager kirgisischer Nomaden. Dort treffen wir vielleicht auf Schaf- und Yakherden. 4-5 Std. | Zelt

Tag 8 | Akklimatisationstag
Wir unternehmen leichte Wanderungen in der einmaligen Berglandschaft. 2-4 Std. | Zelt

Tag 9 | Aghil-Pass 4.820 m – Oase Kyrqin 3.945 m

Nach zirka 3-4 Std. Aufstiegszeit erreichen wir den Aghil-Pass. Hier oben eröffnet sich uns bei gutem Wetter eine atemberaubende Sicht auf die Gasherbrum-Gruppe. Wir erkennen neben vielen anderen die eisigen Gipfel des Hidden Peak (8.068 m), des Gasherbrum II (8.035 m) sowie des Broad Peak (8.047 m). Um die gewaltige Nordwand des K2 jetzt schon sehen zu können müssten noch weitere 500 Höhenmeter bewältigt werden. Wir sparen uns das für die folgenden Tage auf und schonen lieber unsere Kräfte. Nach dem Abstieg von der Passhöhe erreichen wir Kyrqin, die erste Oase im gewaltigen Shaksgam-Tal. 7-9 Std. | Zelt

Tag 10 | Shaksgam-Tal – Oase Tash Aldi 3.840 m

Wir haben einen der schönsten und wildromantischsten Plätze der Erde erreicht, das Hochtal des Shaksgam-Flusses! Auf rund 250 Kilometer Länge begrenzt das Shaksgam-Tal den Karakorum auf seiner Nordseite. Der riesige Talboden ist gefüllt mit unzähligen Kieselsteinen und Schwemmsand. Auf unserem Weg durch das von unglaublicher Schönheit geprägte und völlig unbesiedelte Tal, müssen wir mehrmals den von Wüstenbergen umschlossenen Fluss überqueren. Je nach Wasserstand können wir einfach hinüber waten, oder wir steigen auf die Kamele, um uns auf die gegenüberliegende Seite tragen zu lassen. Unser Tagescamp ist die Oase Tash Aldi auf 3.840 m Höhe hinter einer Flussbiegung gelegen. 5-6 Std. | Zelt

Tag 11 | Oase Tash Aldi – Chinesisches K2 Basislager 3.900 m

Am Morgen und nach einer großen Flussüberquerung auf den Kamelen folgen wir ca. 1 Stunde lang dem Talverlauf. Dann bleiben die Kamele mit den Treibern auf dem Talboden. Wir dagegen wählen die Möglichkeit, über einen kleinen Sattel hoch über dem Fluss zu wandern. Nach etwa 2,5 Stunden haben wir den Sattel auf 4.380 m Höhe erreicht. Dort oben sehen wir bei schönem Wetter zum ersten Mal die eindrucksvolle Nordwand des K2 vor uns. Anschließend geht es steil abwärts, bis wir wieder auf unsere Karawane treffen. Es folgt eine weitere Flussdurchquerung zu Fuß oder hoch zu Kamel. Kurze Zeit später haben wir schließlich unser Ziel erreicht, das chinesische Basecamp des K2. In dieser Region gibt es Adler, Riesenwildschafe, auch Argali oder Marco-Polo-Schafe genannt, sowie Wildesel und die sehr seltenen Schneeleoparden.

Tag 12-15 | Viertägiger Ausflug zum K2

Für trittsichere Bergwanderer bietet sich die Gelegenheit, auf einer 3-tägigen Tour im Expeditionsstil noch näher und höher zur K2-Nordwand aufzusteigen. Wer nicht mitkommen möchte, erholt sich bis zur Rückkehr der „Expeditionsgruppe“ im Camp und erkundet die wilde Gebirgslandschaft auf kurzen eigenständigen Wanderungen.
Wir starten mit einer schönen Querung hinüber zur K2-Gletscherzunge. Hier am „Pakistani Camp“ haben wir einen weiteren besonders schönen Ausblick auf die K2-Nordwand. Wenn es die Verhältnisse zulassen, geht es direkt weiter: Über die Randmoräne hinauf zum Italienischen Basecamp (4.500 m). Wenn die Wetter- und Wegverhältnisse es zulassen, versuchen wir am Folgetag noch das Kaltenbrunner Basecamp auf 4.800 m zu erreichen. Auf der 4-tägigen Tour können uns die Kamele nicht begleiten. Maultiere und Träger übernehmen unser Gepäck. Wir verzichten dabei auf das voluminöse Essenszelt und die sperrigen Camping-Tische und Stühle. Vom italienischen bzw. Kaltenbrunner Basecamp versuchen wir an den Folgetagen Tagesausflüge zur Nordwand des K2 zu unternehmen! Wenn alles passt, kommen wir bis zu einem genialen Aussichtspunkt bei schneeweißen Eistürmen – um von dort die riesige Nordwand nebst Nordwandsporn aus nächster Nähe zu bewundern. Vielleicht haben wir Glück und können eine Bergsteiger-Expedition auf ihrer extrem schwierigen Route durch die K2-Nordwand beobachten! Die Verhältnisse am K2 ändern sich durch die Naturgewalten ständig. Es kann vorkommen, dass der Weg zur K2-Nordwand nur schwer oder gar nicht begehbar ist. Unser Vorstoß zum K2-Wandfuß kann deshalb nicht garantiert werden. Wir streben das Erreichen der Ziele nach besten Kräften an. Die Sicherheit aller Teilnehmer geht jedoch in jedem Fall vor!

Tag 16/17 | Rückmarsch bis zur Oase Kyrqin 3.945 m
Gut akklimatisiert und eingelaufen benötigen wir jetzt nur 2 anstatt 3 Tage bis zu unserem Startpunkt im Shaksgam-Tal.

Tag 18/19 | 2 Tagesetappen zum Gasherbrum Gletscher
Jetzt geht es das Shaksgam Tal hinauf, dem Gasherbrum Gletscher entgegen, dessen Eistürme schon von weitem als weißes, zackiges Band zu sehen sind. Endlich erreichen wir den Gletscher des Gasherbrum. Wir wandern an zehn bis fünfzehn Meter hohen Eistürmen entlang, die strahlend weiß in der Sonne funkeln. Vor uns öffnet sich das gewaltige Panorama der Gasherbrum-Gruppe, einem riesigen Amphitheater aus Eis und Fels gleich.

Tag 20 | Fünftausender – Aussichtskanzel
Heute ersteigen wir in zirka 4 Stunden einen 5.000 m hohen Aussichtsgipfel, der uns bei klarem Wetter eine prächtige Sicht auf die Nordwände der Achttausender Hidden Peak, Broad Peak, Gasherbrum II sowie des Fast-Achttausenders Gasherbrum III und viele weitere Sechs- und Siebentausender bietet. Drehen wir uns nach rechts, erblicken wir noch einmal den Gipfel des K2, eingerahmt von mehreren Sechtausendern!

Tag 21-23 | Rückmarsch nach Raskam.
Optimal eingewandert können wir den Rückmarsch in 3 Tagen bewältigen. Vom Aghil Pass geht es außerdem abwärts.

Tag 24/25 | Rückfahrt über Yecheng nach Kashgar
Fahrstrecke ca. 500 km, 8-10 Std. Fahrt | Hotel*****

Tag 26 | Kashgar
Noch einmal stürzen wir uns in das bunte Treiben im Handwerkerviertel – vielleicht finden wir noch ein schönes Souvenir? Dieser Tag dient auch als Reserve. Tag zur freien Verfügung | Hotel*****

Tag 27 | Kashgar und Flug nach Urumchi
Nochmals ein halber Tag zur freien Verfügung in Kashgar. Gegen Abend fliegen wir weiter nach Urumchi. Hotel*****

Tag 28 | Rückreise
Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gefahren. Zur Mittagszeit startet unser Rückflug mit Zwischenstopp bzw. Umstieg in Astsana – Ankunft am frühen Abend im europäischen Zielflughafen.

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